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  • Project: Snowblind - Tod? Nein danke! - Leser-Test von morrowind

    Project: Snowblind - Tod? Nein danke! - Leser-Test von morrowind Der Entwickler Crystal Dynamics dürfte für viele Zocker kein unbeschriebenes Blatt sein, denn immerhin zeichneten sich die Amerikaner bereits für Klassiker wie "Soul Reaver" oder "Legacy of Kain: Defiance" verantwortlich.
    Auch der Shooter "Project Snowblind" soll mit zahlreichen neuen Spielideen an die Erfolgsserie anknüpfen.
    Obwohl "Project Snowblind" frischen Wind ins Genre bringt, ist die Story schnell erzählt. Der Spieler schlüpft in die Haut des nicht gerade beneidenswerten Soldaten Nathan Frost, der für eine Untergrundorganisation gegen die böse Republik kämpft. Leider segnet Frost während einer waghalsigen Rettungsaktion verfrüht das Zeitliche, doch zum Glück sind die Weißkittel der Zukunft so gewitzt, dass sie Frost wieder zurück ins Leben rufen können. Ein paar Stunden später erwacht Frost aus dem Koma und stellt fest, dass ihm spezielle Nano-Technologien eingepflanzt wurden, die ihm Superkräfte verleihen und prompt muss Frost nun als Hoffnungsträger für seine Hoffnungsträger in die Presche springen.
    Die Story haut zwar jetzt niemanden vom Hocker, im Großen und Ganzen wird sie aber recht nett erzählt, auch wenn so gut wie alle möglichen Klischees integriert wurden.
    Als Supersoldat zieht ihr ein paar Minuten später mit Frost in die Schlacht. Wie für 1st Person Shooter typisch, lenkt man den Hauptcharakter anfangs meistens recht vorsichtig über das Schlachtfeld. Nun, ganz so einfach ist das bei "Project Snowblind" nicht, da man von der Schlachtenatmosphäre schnell ins Gefecht geworfen wird. Mit einem MG pflügt man sich durch die Soldatenhorden der Republik und mit dem Raketenwerfer verwandelt man zahlreiche Panzer zu Altmetall. Neben genretypischen Schießprügeln wie MG, Pump-Gun, Pistole oder Scharfschützengewehr bietet "Snowblind" aber auch sog. "Smart Weapons", die bisher einmalige Features besitzen. So kann man beispielsweise auf den Herf zurückgreifen, welcher auf den ersten Blick wie ein Laser-Gewehr aussieht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Waffen schleudert der Herf aber Blitze und im zweiten Feuermodus verteilt man im Level Elektrobälle, die auf Gegner warten und bei Kontakt kräftig brutzeln. Alternativ kann der Spieler auch mit der Flechette Gun auf die Jagd gehen. Wie schon bei der vorigen Waffe bietet auch der primäre Feuermodus nur nomale Munition (in diesem Fall eine Art Laser). Wählt man aber den sekundären Modus aus, dann verschießt die Flechette Munition, die selbstständig auf Gegnersuche geht! In "Project Snowblind" besitzt jede Waffe einen alternativen Feuermodus. So kann der Raketenwerfer z.B. drei Zielsuchraketen gleichzeitig auf den Gegner loslassen oder die Rail Gun durch Wände schießen. Außerdem darf sich der Spieler per Ice-Pick in Computer hacken und somit kleinere Mechs steuern. Wie in vielen Genre-Vertretern bietet auch "Snowblind" einen großen Fuhrpark, der von einem schwachen Auto bis hin zum mächtigen Riesenmech reicht. Im Mehrspielermodus, der übrigens auf Grund mangelnder Innovationen eher durchschnittlich ausgefallen ist, darf man sich zusätzlich noch hinter das Steuer eines mächtigen Panzers klemmen.
    Wie bereits erwähnt, ist Frost ein Supersoldat, der ein paar Kilos neuester Nano-Technik verpasst bekommen hat. Letztere ist auch für den Spieler brauchbar, da man durch diese Technologie ein paar Spezialkräfte verwenden kann. Auf Knopfdruck macht sich Nathan zum Beispiel unsichtbar oder beschwört einen Schutzschild herauf, der ihn für kurze Zeit unsichtbar macht. Hinzu kommt noch das Feature, mit dem Frost Gegner hinter Wänden erkennen kann. Max Payne Fans dürfen sich zudem noch die altbekannte Bullet-Time zuschalten. Besonders die Kombination zwischen den abgefahrenen Waffen und den lustigen Spezialfähigkeiten machen "Project Snowblind" extrem spaßig, taktisch und innovativ. Klar, man kann sich zwar auch wie Rambo mit dem MG durch die Horden ballern, doch das macht lange nicht so viel Spaß. Die Steuerung von "Proj. Snowblind" ist ebenfalls gut gelungen, auch wenn die Waffenwahl etwas unübersichtlich und chaotisch geraten ist. Teilweise ist sie zusätzlich auch noch etwas träge.
    Positiv zu bewerten ist außerdem noch das Missionsdesign, welches sehr abwechslungsreich ist, auch wenn die Spielareale manchmal etwas trist wirken. Zudem eignet sich das Spiel nicht nur für Profis, sondern auch für Anfänger. Der Schwierigkeitgrad steigt angenehm und aufgrund der vielen Features hat man nie das Gefühl, dass "Project Snowblind" unfair ist. Leider hat das ganze auch einen Haken, denn erfahrene Spieler sind mit "Snowblind nach ca. 8 Stunden durch. Auch an der Atmosphäre hätte Crystal Dynamics noch etwas schrauben können. In den Schlachten ist diese zwar richtig dicht, trotzdem wird man vom Spiel nie richtig an den Flimmerkasten gefesselt.

  • Project: Snowblind
    Project: Snowblind
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Crystal Dynamics
    Release
    11.03.2005

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Project: Snowblind
Project: Snowblind - Tod? Nein danke! - Leser-Test von morrowind
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17.09.2005
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