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  • Project-X: Der wahrscheinlich beste Weltraum Shooter für den Amiga - Leser-Test von alpha_omega

    Project-X: Der wahrscheinlich beste Weltraum Shooter für den Amiga - Leser-Test von alpha_omega Nachdem man mit der R-Type Umsetzung für den Amiga eine herbe Enttäuschung erlebte, suchte man krampfhaft nach einer gelungenen Alternative, im Genre Weltraum Shooter für das C64er Nachfolgemodell der Firma Commodore. Zwar gab es mit solch Titeln wie Hybris oder Katakis, dessen Name übrigens von einem griechischen Restaurant abgeleitet wurde, gute Ansätze aber es fehlte bei jedem anderen R-Type Klon der gewisse Kick und die notwendige Eigenständigkeit. Als man die verzweifelte Suche schon fast aufgegeben hatte, stolperte man eines Tages über das Spiel Project X. Dieser Titel erschien erstmals im Jahre 1992 auf der Plattform Amiga und wurde von Team 17 entwickelt und veröffentlicht. Ein Jahr später sollte es noch eine Revised Version geben, die mit neuen Levels bestückt war. Im Jahre 1994 konnte man diese Special Edition zusammen mit dem Formel 1 Racer F17 Challenge, der ebenfalls aus dem Hause Team 17 stammte, in einer Classic Collection erwerben. Der erste Teil von Project X verschlang insgesamt vier Disketten, unterstütze allerdings Zusatzlaufwerke, auch wenn man nicht all so oft einen Wechsel der 3,5 Zoll Datenträger vornehmen musste.

    In Punkto Story war Project X noch spärlicher gesegnet, als unser großes Vorbild R-Type. In insgesamt vier kurzen Sätzen wird man auf seinen Auftrag hingewiesen. Der da lautete, dass man zum Planeten Ryxx fliegen sollte um eine außer Kontrolle geratene, sprich mutierte Droiden Einheit zu stoppen. Aber mal ehrlich, wer braucht schon bei solch einem Spiel, eine ernsthafte Story, wenn doch das Spielprinzip so simpel und einfach strukturiert ist. Im Hauptmenü können wir wählen, ob wir alleine die Reise zum Planeten Ryxx antreten möchten, oder zu zweit. Leider besitzt das Spiel keinen Simultan 2 Player Modus, so dass wir uns brav abwechseln müssen. Uns stehen insgesamt drei verschiedene Raumschiffe zur Verfügung, die sich aus einem Aufklärungsgleiter, einem Zerstörer und einem Allrounder ergeben. Das Raumschiff der Battle Class ist die Cruk II. Es besitzt eine enorm hohe Feuerkraft, sowie ein sehr vielfältiges Waffensystem. Zu den einzelnen Waffensystemen verliere ich später noch ein paar Worte. Der Nachteil dieses Raumgleiters, der übrigens optisch nahezu identisch wie der R-Type Gleiter aussieht, ist seine eher etwas geringe Geschwindigkeit, die man allerdings aufbessern kann. Auch dazu später mehr. Das Raumschiff der Scout Class ist Hunter M7. Dieser Aufklärungstyp verfügt über eine enorm hohe Geschwindigkeit und über ein sehr gutes Schutzschild. Allerdings ist das Waffensystem bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei der Cruk II. Das Cruiser Class Model Hyperium ist eine Mischung aus beiden vorher genannten Raumschiffen. Er ist zwar nicht so schnell wie der Hunter und besitzt auch nicht die extrem hohe Durchschlagskraft der Cruk, allerdings bekommt man auch hier wieder ein ausgeprägtes Waffenarsenal zur Verfügung gestellt.

    Und schon sind wir mitten im Spiel. Während wir wie üblich durch den Weltraum durch seitlich scrollende Level, von links nach rechts fliegen und auf alles ballern, was uns entgegen kommt, an Raumschiffen, Steinbrocken oder feindlichen Droiden, werden wir bei Abschuss von gewissen feindlichen Formationen mit Power Ups versorgt. Diese Power Ups, die in Form eines blauen runden "P" erscheinen, erlauben es uns dann unser Raumschiff mit neuen Waffen auszurüsten, oder bereits vorhanden Waffen aufzubessern. Zu Beginn des Spieles sind wir lediglich mit einer Bordkanone ausgerüstet, die vor allem in der Cruiser und der Scout Klasse extrem spärlich dem Feind entgegensetzt. Deswegen sollte man eigentlich immer zum Raumschiff der Battle Class greifen, da dieses über eine Bordkanonen verfügt, die nicht nur frontal Geschosse abgibt, sondern auch schräg nach vorn. Das Waffenprinzip insgesamt erinnert an das Spiel Apidya, bei dem man durch Einsammeln von Blumen gewisse neue Waffen bekam. Am unteren Bildschirmrand befindet sich eine Leiste, die angibt, welche aktuelle Waffe wir derzeit auswählen können. Insgesamt können wir bis zu drei verschiedene Waffenarten gleichzeitig abfeuern. Die wichtigste bzw Primärwaffe feuern wir frontal auf unsere Gegner. Die Bordkanone kann man übrigens um ein Vielfaches aufbessern, man kann sie allerdings auch gegen einen Laser, eine Plasmakanone oder gegen eine Magmakanone eintauschen. Als Sekundärwaffe dient eine Kanone, die Plasmaähnliche Geschosse, seitlich des Raumschiffes abgibt. Sowohl Primär-, als auch Sekundärwaffen können bis zu fünffache Feuerkraft erlangen, wenn man denn genügend Icons sammelt. Des Weiteren können wir unser Raumschiff mit Homing Missles, also Zielsuchenden Raketen ausstatten. Von diesen können wir ebenfalls, bis zu fünf Stück gleichzeitig abfeuern. Wenn wir neun Power Up Icons eingesammelt haben, welches die maximal Höchstzahl darstellt, können wir ein Schutzschild um unser Raumschiff aufbauen, dass uns für einige Zeit unzerstörbar macht. Wie bereits angedeutet richtet sich der Zeitraum der Wirkung dieses Schutzes, sich nach dem ausgewählten Raumschifftypen.

  • Project-X
    Project-X
    Publisher
    Psygnosis
    Developer
    Team 17
    Release
    1992
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Project-X
Project-X: Der wahrscheinlich beste Weltraum Shooter für den Amiga - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Project-X-Classic-28649/Lesertests/Project-X-Der-wahrscheinlich-beste-Weltraum-Shooter-fuer-den-Amiga-Leser-Test-von-alpha-omega-1005902/
16.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/Project-X_-_Box_scan_n_1_1_.jpg
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