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  • Project Zero 2: Für immer Zusammen - Leser-Test von Leitwolf

    Project Zero 2: Für immer Zusammen - Leser-Test von Leitwolf Wer schon den Vorgänger von "Project Zero 2" gespielt hat, der weiß dass sich dieses Spiel deutlich von anderen Horrorspielen abhebt. Denn in "Project Zero", außerhalb Europas bekannt als "Fatal Frame" geht ihr gänzlich ohne Projektilwaffen auf Geisterjagd. Euer einziges Verteidigungsmittel ist eine alte Kamera mit der ihr die Seelen eurer Feinde einfangen müsst. Die ausgefallene Idee euch mit einer Kamera auf Jagd zu schicken eröffnet einem völlig neue Möglichkeiten.
    Die Story von "Project Zero 2" spielt noch vor den Ereignissen des ersten Teils. Ihr schlüpft in die Rolle der jungen Zwillingsschwestern Mio und Mayu. Als sie eines Tages in den Wald gehen, verlieren sie einander und werden durch mysteriöse rote Schmetterlinge in ein vernebeltes Dorf gelockt.
    Die beiden haben schon Gerüchte über jenes Dorf gehört, jedoch keine guten: Während einer Zeremonie verschwand das ganze Dorf im Nebel und wurde nie wieder gefunden. Jedoch besagen Legenden, dass Wanderer die sich in der Wildnis verirrt haben sich plötzlich in einem Dorf wiederfinden und danach niemals wieder gesehen werden.
    Verunsichert nähern sich die Zwillinge dem Dorf.

    Genau an diesem Zeitpunkt übernehmt ihr die Kontrolle über die ältere der beiden Geschwister, Mio.
    Ihr seid zwar zu zweit unterwegs, aber ihr könnt nicht zwischen den beiden Charakteren hin und herwechseln. Ganz am Anfang des Spiels seid ihr noch völlig unausgerüstet und habt obendrein auch noch Mayu an euch kleben, welche sich nur sehr langsam fortbewegen kann da sie sich das Bein gebrochen hat. Aber das alles wird sich noch früh genug ändern. Das Spiel hat übrigens kein praktisches Tutorial sondern nur die auch aus Resident Evil bekannten Handbücher, welche ihr allerdings erst einmal aufsammeln müsst. Nicht nur Resident Evil Fanatiker sollten in den Optionen die Steuerung auf 3D umstellen, was euch später sicherlich weniger Probleme bereiten wird.
    Die Unterschiede zwischen 2D und 3D Steuerung: Bei der 2D Steuerung geht Mio sofort in die Richtung, in die der Analogstick gedreht wird und bei der 3D Steuerung könnt ihr Mios Blickrichtung bestimmen und euch unabhängig der Kameraperspektive bewegen. Zwar ist ersterer Steuerungstyp für Anfänger eher geeignet aber wegen dem ständigen Kamerawechsel bewegt ihr Mio nicht immer so wie ihr es eigentlich wollt und sie rennt dann gerne einmal ein paar Sekunden gegen die Wand, was manchmal den virtuellen Tod bedeuten kann.
    Habt ihr euch aber erst mal mit der Steuerung auseinandergesetzt, dann geht das ganze recht schnell in Fleisch und Blut über. Solltet ihr diese Hürde überwunden haben, dann könnt ihr auch schon loslegen.

    Nach kurzer Spielzeit werdet ihr schnell feststellen dass "Project Zero 2" keinesfalls was für Leute mit schwachen Nerven ist. Während dem gesamten Spiel fließt zwar kein einziger Tropfen Blut aber dafür stoßt ihr auf ziemlich grausige Gestalten, welche allesamt aus japanischen Horrorfilmen wie "Ring" stammen könnten. Tatsächlich steigt sogar in einer Szene ein kleines Mädchen mit langen Schwarzen Haaren aus einem Brunnen, aber in welchem Zusammenhang das steht kann ich nicht sagen, da ich nicht vertraut mit japanischem Horror bin. Jedenfalls sind es eigentlich auch nicht die Kreaturen an sich die einem Angst bereiten sondern eher die erdrückende Stille, die herzzereisenden Schockeffekte und die beklemmende Atmosphäre. Wenn ihr das ganze dann auch noch aus der Ego-Perspektive verfolgt, dann bekommt das ganze noch mal einen Extratick Spannung.
    Den Hauptteil des Spiel erlebt ihr aus fixierten Kameraperspektiven, aber wenn ihr auf Geister trefft, dann müsst ihr zwangsweise durch das winzige Kameraobjektiv blicken um eure Gegner zu bekämpfen.
    Die "Kamera Obscura" ist übrigens auch die einzige Waffe die ihr im gesamten Spiel aufsammeln werdet.
    Allerdings braucht ihr euch nicht zu sorgen, denn ihr habt genügend Möglichkeiten um die Kamera zu verbessern. Für Project Zero-Neulinge das System mal ganz genau:
    Um die Plagegeister zu vertreiben müsst ihr sie ja knipsen, aber zum fotografieren braucht man logischerweise auch Film. Während eurem Abenteuer findet ihr eine ganze Menge an verschiedenen Filmtypen, welche sich durch ihre exorzistische Wirkung und Nachladezeit unterscheiden. Je höher die exorzistische Wirkung desto höher logischerweise der Schaden, den ihr euren Gegnern zufügt.
    Ihr findet aber auch ziemlich viele Upgrades für eure Kamera, welche sich wiederum in 2 Gruppen aufspalten, die Passiven und die Aktiven. Erstere sind sofern ihr das wollt immer angeschaltet und verbrauchen auch keine Energie. Aktive Upgrades müssen manuell im Kampf aktiviert werden und verlangsamen beispielweise eure Gegner, allerdings verbrauchen sie auch Energie, die erst im Kampf gesammelt werden muss.
    Ihr könnt eure Gegner nur verwunden wenn sie kurz ihre Deckung aufgeben bzw. angreifen. Das heißt ihr könnt die Geister zwar immer fotografieren, Schaden fügt ihr ihnen aber nur in bestimmten Momenten zu. Diese werden euch dank eurer Kamera immer deutlich signalisiert. Je nachdem wie nahe ihr am Geist seid und in welchem Moment ihr ihn erwischt, errechnet sich der Schaden.
    Habt ihr einen Gegner erledigt, gibt der Energie von sich und ihr erhaltet obendrein Punkte.
    Letztere könnt ihr zum Aufrüsten eurer Kamera benutzen. Das verbessert die Werte eurer Kamera und gibt euch einen Ansporn alle Geister zu jagen. Allerdings hat sich hier im Vergleich zum Vorgänger etwas geändert. Bevor ihr eine Eigenschaft euerer Kamera aufstufen könnt, müsst ihr erst einen de seltenen Seelensteine sammeln und in die Kamera einsetzen.
    Sollte eure Energie sich einmal dem Ende zuneigen, dann solltet ihr schnellstens Heilmittel einwerfen, welche gütig durch das Spiel verteilt wurden. Bevor ihr das zeitliche segnet, solltet ihr an einem der Speicherpunkte in Form von Laternen euren Spielstand sichern. Dort könnt ihr zwar beliebig oft speichern, müsst aber vorher alle Geister in dem Areal vertreiben. Wem das ganze zu anstrengend ist, der sollte vor Beginn des Spiels lieber den einfachen Schwierigkeitsgrad wählen.
    Es gibt aber auch Geister die euch nichts böses tun wollen und euch Hinweise geben, oder einfach nur an ihrer Todesstätte herumspuken.

  • Project Zero 2: Crimson Butterfly
    Project Zero 2: Crimson Butterfly
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    04.2004
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Project Zero 2: Crimson Butterfly
Project Zero 2: Für immer Zusammen - Leser-Test von Leitwolf
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26.08.2004
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