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  • Project Zero 2: TECMOs Geisterjagd geht weiter! - Leser-Test von Fabian1992

    Project Zero 2: TECMOs Geisterjagd geht weiter! - Leser-Test von Fabian1992 Ein weiteres Mal schockt TECMO mit dem zweiten Teil der Project ZERO-Reihe. Erneut müsst ihr dem Grauen direkt in die Augen schauen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Frage ist bloß, wie lange ihr es diesmal aushalten werdet, bis ihr doch lieber zitternd den Controller beiseite legt!

    Story:
    Die Zwillinge Mio - und Mayu Amakura besuchen an einem wunderschönen Tag den Wald des Dorfes, in dem sie aufgewachsen sind. Als Mio in Gedanken schwelgt, hebt sie ihren Kopf und sieht, wie ihre Schwester, einem purpurnen Schmetterling folgend, immer tiefer in den Wald läuft. Sie versucht sie einzuholen, als es plötzlich stockdunkel um sie wird und Mayu verschwindet. In der Dunkelheit findet sie sich auf einer schmalen Bergstraße wieder, durch die Bäume schimmert Licht und in der Ferne hört sie einen zeremoniellen Gesang. Nach ein paar Schritten mündet die schmale Straße in einer Lichtung, wo sie ihre Schwester wieder findet, umgeben von zahlreichen Purpurschmetterlingen. Vor den beiden liegt ein mysteriöses Dorf...

    Willkommen zurück in "Project Zero II Crimson Butterfly"! Allein die Story ist wieder ganz im herrlich schönen Stil von diesem grandiosen Survivalhorror! Nur dieses Mal müsst ihr euch nicht in einer verlassenen, alten Villa zurechtfinden, sondern in einem schaurig schönen Dorf, genannt "Das Verlorene Dorf". Und dieses Mal habt ihr euch gleich um zwei Mädels zu kümmern, steuert aber vorwiegend Mio. Mayu läuft ihrer Schwester stets hinterher, solange sie es kann. Immerhin ist Mayu als kleines Mädchen von einem Hang im Wald gefallen, als sie damals mit ihrer Schwester Fangen spielte und seitdem ist ihr Bein angeschlagen, wodurch es recht schmerzhaft für sie ist, lange zu laufen. Bevor ich aber weiter auf Einzelheiten eingehe, komme ich noch einmal zum Anfang.
    Das Dorf der Götter ist wirklich zum gruseln, denn seit den Dorfbewohnern in der Vergangenheit etwas Schreckliches widerfahren ist, ist das Dorf in ewige Finsternis verfallen. Die Bewohner sind von einem auf den anderen Tag spurlos verschwunden, aber dass die Mädels dort nicht allein sind, merken sie recht schnell. Denn plötzlich haben sie schockierende Visionen, sehen schemenhafte Gestalten, die plötzlich auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden. Immer wieder dieses Gestöhne, die Schreie und die bedrohenden Geräusche in der sonst so beklemmenden Stille. Wie Teil eins, kann auch der Nachfolger eine höllische Atmosphäre bieten, die durch den Nebel noch bedrohlicher wirkt. Aber dabei belassen es die Entwickler dieses Horrors natürlich nicht. Wie erwartet, werdet ihr von gequälten Seelen der einstigen Dorfbewohner angegriffen, die Mio und Mayu in einen entsetzlichen Tod reißen wollen. Dies müsst ihr natürlich um jeden Preis verhindern! Selbstverständlich ermöglicht euch dies Project ZEROs berühmte Kamera, die in Teil zwei Camera Obscura heißt. Ein Folkloreexperte, Dr. Aso, hatte diese Kamera erfunden um Bilder aus dem Reich des Übernatürlichen schießen zu können. Nur mit dieser Kamera könnt ihr die Geister in Fotos einsperren! Die Kamera hat sich nun jedoch verändert. Zum einen sieht sie äußerlich ein wenig anders aus, als die aus dem Original "Project Zero". Eine gravierendere Änderung findet man jedoch bei den Funktionen der Kamera. Die Ladezeichen laden sich nun nicht mehr am unteren Rande auf, sondern im Kreis um den Aufnahmebereich herum, mit dem ihr die Geister anvisieren könnt. Zudem gibt es nun, neben dem normalen Schuss und dem Flashmoment, den so genannten Fatal Frame. Dieser Fatal Frame ist eine Erweiterung des Zero-Schusses. Bei manchen Attacken der Geister, bekommt ihr die Gelegenheit einen Kombo zu starten. Es ist euch dann möglich, bis zu dreimal hintereinander einen starken Schuss zu landen. Dieser Fatal Frame schießt die Geister nicht nur weit zurück, sondern beschert euch auch noch mit einer Vielzahl an Punkten. Unter der Kameraleuchte, wenn ihr gerade durch den Fotoapparat schaut, ist nun ein kleines Licht angebracht, welches blinkt, sobald ihr die Chance zum Fatal Frame bekommt. Eine schöne Erneuerung, die die Kämpfe teilweise noch spektakulärer macht.
    Neu ist ebenfalls, dass es nun Linsen gibt, mit denen ihr eure Camera Obscura aufpeppen könnt. Diese Linsen sind in der Lage Geister zu verlangsamen, einzufrieren, zurückzustoßen und noch viel mehr. Mit anderen Worten. Die Zusatzfunktionen könnt ihr nun durch Funde im Szenario erhalten. Mithilfe der Punkte, die ihr bei den Kämpfen mit den Geistern erhaltet, je nachdem, wie stark die Schüsse waren, ist es selbstverständlich auch wieder möglich, die Grundfunktionen zu verbessern. Sonderfunktionen, wie der Zoom oder unendliche Schüsse bei den Filmen, fehlen auch nicht und können durch das mehrfache Durchspielen frei geschaltet werden.
    Selbstverständlich braucht ihr auch wieder ein paar Filmtypen, mit denen ihr die Fotos überhaupt schießen könnt. Im Punkto Filmtypen haben wir ein paar neue an der Front. Der 14er ist weiterhin erhalten geblieben und hat noch immer seine typische Standartstärke. Die Rolle des schwächsten Films hat jedoch Typ 07 übernommen. Allerdings kann dieser unendliche Male benutzt werden. Er hat unendlich Schuss. Der Film-Typ 36 aus Teil 1 wurde durch den 61er ersetzt und hat auch die entsprechende Stärke. Nach ihm kommt der Film-Typ 90, recht stark, am stärksten ist jedoch der neue Typ Zero. Den findet ihr jedoch, wenn ihr Glück habt, zweimal im gesamten Spieldurchlauf, mit jeweils zwei Schuss. Man sollte also sehr sparsam damit umgehen und ihn am Besten für den heftigsten Geist beim Finale verwenden.
    Da wir gerade von Erneuerungen sprechen: Neu ist auch das Geisterradio. Mit dessen Hilfe könnt ihr die auf Anhängern oder Steinen eingebrannten Gedanken der Geister abhören. Bei fast jedem Geist findet ihr einen solchen Stein und erkennt dies
    auch an der Stimme und den Gedanken. Sogar Mayu verliert ihren Anhänger, auf dem dann ihre Gedanken eingebrannt sind.
    Erneuert wurde ebenfalls die Grafik. Die Charaktere sind zwar nicht in dessen Genuss gekommen, die Geister des gleichen, aber die Umgebung weist nun noch detailliertere Bearbeitung auf, was in "Project Zero" ja ohnehin schon ein guter Kritikpunkt war. Kommen wir aber nun endlich zu den Charakteren.
    Diese bewegen sich wieder recht träge, vor allem Mayu, wegen ihres angeschlagenen Beines. Das ganze Spiel über begleitet sie euch jedoch nicht. Hin und wieder verschwindet sie in der Dunkelheit und scheint dann oft nicht mehr sie selbst zu sein. In solchen Momenten dürft ihr sie hin und wieder auch kurz in einer Schwarz-Weißoptik steuern. Danach spaziert ihr aber, wie gewohnt, mit Mio durch das schaurige Dorf. Weshalb Schwester Mayu immerzu wegrennt und warum sie nicht mehr sie selbst zu sein scheint, bleibt jedoch lange ein Geheimnis. Was aber oft an der trägen Steuerung stört, mal ganz davon abgesehen, dass es einfach mehr Spielzeit in Kauf nimmt, ist, dass Mio oft hin und her durch das gesamte Dorf rennen muss. Zudem ist es auch bei Kämpfen mit den flinken Geistern sehr umständlich, da man des Öfteren nicht schnell genug ausweichen kann. Allerdings gibt es eine gute Nachricht für all die Fans der Serie, die mit den schweißtreibenden Kämpfen Schwierigkeiten hatten. Der Schwierigkeitsgrad ist nämlich deutlich gesunken. So gruselig und schrecklich die Geister auch wieder aussehen, sind sie bei weitem nicht mehr so fies, wie die im Erstling. Als gute Kritik ist dies aber nicht unbedingt zu bezeichnen. Außerdem sind auch die Rätsel ein wenig einfacher geworden. Diese verlangen nun noch weniger Nachdenken, obwohl die im Vorgänger sowieso nicht allzu anspruchsvoll gewesen waren.
    Die Story ist allerdings wieder erstklassig gelungen! Sie ist dermaßen umfangreich, spannend, fantasiereich und beeindruckend wie eh und je. Erneut geht es um ein grausames Ritual und unsere Zwillinge, Mio und Mayu, schweben in der Gefahr, diesem zu erliegen. Ob es so weit kommt und um was für ein Ritual es sich überhaupt handelt, verrate ich euch natürlich nicht. Was ich aber leider verraten muss ist, dass euch "Project Zero II: Crimson Butterfly" höchste Aufmerksamkeit abverlangt. Die mit Japan-Mythologie verwobene Geschichte wird hauptsächlich durch die vielen Notizen aufgeklärt. Ihr müsst also jede Notiz mit großer Aufmerksamkeit lesen, wenn ihr verstehen wollt, was im einst so schönen Dorf der Götter geschehen ist. Vor allem die Notizen, die sich Mio selbst von Zeit zu Zeit im Inventar-Bereich macht, sollten gelesen werden. Nur so könnt ihr die äußerst spannende Story verstehen. Kapiert ihr sie aber erst einmal, wisst ihr, wovon ich rede. Dennoch bedeutet diese Tatsache ein großes Minus für dieses Horrorspektakel!

    Fazit: Project Zero ist zurück, und das in beinahe vollem Glanz. Die Grafik ist nur zu loben, vor allem die fein detaillierte Umgebung. Die Geister sind wieder ohne jeden Zweifel mehr als gruselig und der Horror selbst ist wieder perfekt präsentiert! Genau wie Teil eins wird hier der typische Horrorstil moderner japanischer Filme wie "The Ring" aufrechterhalten! Einsame Spitze!
    Die Story ist wieder im wunderbaren Stil von Project Zero, sofern man sie versteht. Leider ist diese nämlich nicht sonderlich begreiflich präsentiert. Ebenso fehlt es dem Nachfolger an Innovationen. Zu viel hat er vom ersten Teil übernommen und nur wenig erneuert. Das ist schade, dürfte aber echte Fans nicht weiter stören. Ansonsten ist dieses Spiel nämlich wieder Horror vom Feinsten und das Kampfsystem gilt immer noch als ausgefallen! Mich konnte das Spiel wieder sehr überzeugen und ist eine gut auf alle Fälle wert!

    Negative Aspekte:
    Story wird größtenteils schriftlich vermittelt, glänzt nicht gerade durch Innovationen, träge Steuerung

    Positive Aspekte:
    Detailverliebte Grafik, schockierender subtiler Horror vom Feinsten, superbe Soundkulisse, tiefgründig und ergreifende Geschichte, erweiterte Kamerafunktionen, toller Titelsong

    Infos zur Spielzeit:
    Fabian1992 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Project Zero 2: Crimson Butterfly

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Fabian1992
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Project Zero 2: Crimson Butterfly
    Project Zero 2: Crimson Butterfly
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    04.2004

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1005925
Project Zero 2: Crimson Butterfly
Project Zero 2: TECMOs Geisterjagd geht weiter! - Leser-Test von Fabian1992
http://www.gamezone.de/Project-Zero-2-Crimson-Butterfly-Spiel-56244/Lesertests/Project-Zero-2-TECMOs-Geisterjagd-geht-weiter-Leser-Test-von-Fabian1992-1005925/
23.04.2007
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