Project Zero 2 Wii Edition im Gamezone-Test - Hat auch nach acht Jahren nichts von seiner Faszination verloren
Project Zero 2 Wii Edition (12) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das verfluchte Dorf
Man kann Project Zero 2 durchaus als Survival-Horror bezeichnen, trotzdem ist er anders als viele Titel dieses Genres. Größtes Unterscheidungsmerkmal ist, wie auch schon beim Vorgänger, dass man über keinerlei Waffen verfügt. Der einzige Gegenstand mit dem man sich der Geister erwehren kann ist die Camera Obscura. Dabei handelt es sich um eine alte Balgenkamera, die vor langer Zeit von einem geheimnisumwitterten Mann gebaut wurde. Sie besitzt zwei Sensoren, welche anhand eines roten und blauen Glühfadens die Anwesenheit von Übernatürlichem anzeigen können. Genau diese Kamera finden unsere Zwillingsschwestern, als es sie in das Dorf in dem ewige Finsternis herrscht, verschlägt.
Die Story
Project Zero 2 Wii Edition (10) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Nun liegt es am Spieler, der in die Rolle von Mio schlüpft, an der Seite von Mayo das Geheimnis zu erkunden, welches das Dorf in der Finsternis versinken ließ. Ganz offensichtlich gingen dort schrecklich Dinge vor sich, die darauf warten aufgeklärt zu werden. Dabei scheint es, dass schon viele vor ihnen auf das Dorf stießen, aber keiner mehr den Weg heraus fand. Vieles deutet darauf hin, so wie auch die seltsame Kamera, über welche die zwei Mädchen schon zum Beginn der Geschichte stolpern. Die funktioniert aber nur mit entsprechenden Filmen, die es zudem auch in verschiedenen Empfindlichkeiten gibt. Je besser der Film, desto stärkere Geister kann man damit einfangen. Doch benutzt man sie nicht nur dazu, es gibt auch andere Dinge die man damit sichtbar machen kann, meist nützliche Hinweise für das weitere Vorankommen. Ebenfalls gibt es diverse Zusatzlinsen um ihre Fähigkeiten zu steigern. All das will natürlich gefunden werden, was einem das Spiel, besonders in den späteren Kapiteln, nicht unbedingt leicht macht. Man muss auf die gegebenen Hinweise schon achten und auch die Map benutzen, um nicht im Kreis zu laufen oder unnötige Wege zu gehen.
Auch deswegen lohnt es sich durchaus, die einzelnen Kapitel immer komplett durchzuspielen, bevor man das Game beendet. Zwar kann man innerhalb der Kapitel an den roten Laternen ebenfalls seinen Fortschritt sichern, es geht aber viel der Atmosphäre verloren, wenn man das nächste mal mitten in einem Kapitel wieder anfängt. Zudem ist einem dann unter Umständen einer der subtilen Hinweise entfallen. Insgesamt hat man dann sicher gut 13 Stunden in dem verfluchten Dorf verbracht, bis man eines der verschiedenen Enden erlebt.







Zum einen steht dort, dass das Spiel glücklicherweise wieder zur alten Third Person Sicht wechselt. Das ist jedoch nicht ganz zutreffend.
Zunächst einmal war die Ego-Perspektive bei der…