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Prototype 2 im Gamezone-Test

Damit hat Radical Entertainment einen durchaus ansehnlichen Nachfolger für ihr Erstlingswerk auf die Beine gestellt.
Michael Stadler
Prototype 2

Mit Prototype 2 steht seit kurzem ein weiterer Titel in den Händlerregalen der offiziell aufgrund von Indizierung seitens der dafür zuständigen Authoritäten keinen Vorgänger hatte. Ähnlich einem Gears of War 3, welches aufgrund leichter Gegnermodifikation von der USK mit einem roten Sticker versehen wurde, kam auch Prototype 2 mit leichten Abstrichen das 18er-Label. Dabei haben sich auch im zweiten Teil die Grundpfeiler nicht geändert: Virusbefall in einer amerikanischen Großstadt, ein Übermutant auf der Suche nach Antworten, üble Machenschaften seitens der Regierungsbehörden und jede Menge Konfliktpotenzial. Wir haben uns mal infizieren lassen...

Ein Drittel Big Apple

Prototype 2 Prototype 2 Ähnlich dem ersten Teil ist auch in Prototype 2 die Weltmetropole von einer Infektionswelle des sogenannten Mercer-Virus bedroht, welcher nach dem Protagonisten des ersten Teils benannt wurde. Leidtragender dieser Krankheitswelle ist unter vielen anderen Kriegsveteran James Heller, dessen Frau und Tochter am Virus erkrankten und daran starben. Getrieben von Zorn und Trauer gleichermaßen beschließt Heller sich den Truppen im Kampf gegen die Epidemie anzuschließen und die Bedrohung zu bekämpfen. Während eines Einsatzes kommt es zum Zwischenfall mit einigen Infizierten welchen Hellers Team nicht überlebt. Zu allem Überfluss steht er urplötzlich dem für Tod gehaltenen Alex Mercer gegenüber. In einem hitzigen Gefecht wird Heller vom haushoch überlegenen Mercer mit dem Virus infiziert und mit einigen äußerst dubiosen Behauptungen über die Rolle der Regierung in dieser Epidemie zurückgelassen. In der Hoffnung Heller für seine eigenen Pläne gewinnen zu können übertrug Mercer nicht den normalen Virus, sondern die eigene Macht auf seinen zukünftigen Schützling.

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Prototype 2 Prototype 2 So liegt es nun an der Spielerschaft in der Rolle von Heller nach dem wahren Ursprung des Virus, den Verantwortlichen und der ersehnten Rache zu suchen. Durch in cooler schwarz-weiß Optik gehaltener Zwischensequenzen bekommen wir dabei die wichtigsten Entwicklungen der Hauptstory präsentiert. Abseits dieser Intermezzi erhalten wir alle wichtigen und zusätzlichen Nebeninformation rund um die Geschichte und ihren Hintergrund wie schon im ersten Teil über das Absorbieren wichtiger Personen. Die so erlangten Erkenntnisse werden in dynamisch in Szene gesetzten Standbildern präsentiert und passend synchronisiert. Insgesamt ist die Handlung des zweiten Prototype-Abenteuers zwar einmal mehr nicht besonders tiefgründig noch bietet sie atemberaubende Wendungen, jedoch passt sie zum weitestgehend plump ausgelegten Spielprinzip wie die berühmte Faust aufs noch berühmtere Auge.

Prototype 2 Prototype 2 New York ist gemessen an der Zahl der Infizierten in drei Zonen mit jeweils einer kennzeichnenden Farbe eingeteilt. Während in der grünen Zone die Welt noch halbwegs normal zu sein scheint, stehen in der gelben Zone schon weitaus häufiger Zwischenfälle mit mutierten Gestalten auf der Tagesordnung. Getoppt wird dies nur noch durch die rote Zone, die beinahe ausschließlich aus Infizierten und einigen Truppen zur Grenzsicherung zu bestehen scheint. Verbunden werden die drei Inseln durch vom Militär errichteten Luftbrücken welche uns alsbald als Schnellreise-Funktion dienen. Mit diesen drei Arealen haben wir in bester Sandbox-Manier unseren Spaß. Steht mal keine Mission auf der Agenda können wir durch die durchaus zahlreich bevölkerten Straßen rennen oder uns einfach blindlinks in Gefechte stürzen. Schon nach kurzer Zeit stehen wir beinahe dem kompletten Arsenal der Blackwatch-Armee gegenüber und können uns vollends unserer Zerstörungswut hingeben.

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