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  • Pure im Gamezone-Test

    Unglaublich rasant, absolut actionreich und eine unverschämt gute Optik. Disneys Schotter- ausflug ist der PURE Wahnsinn.

    Süße niedliche Figuren, sprechende Mäuse, geldgierige Enteriche und mit kitschiger Schnulzenmusik ausgestattete Leinwandabenteuer - Disney steht für spaßige, kuschelige und schöne Unterhaltung für die ganze Familie. Dennoch tanzt Disney Interactive mittlerweile auch gerne mal aus der Reihe, was uns mit "Turok" schon bewiesen wurde. Mit "PURE" folgt nun ein weiterer Name, der sowohl unscheinbar, als auch ungewöhnlich für den Konzern ist. Dieser Titel stellt ein knallhartes, actionreiches und abgedrehtes Rennspiel - eine Mischung aus "SSX" und "MX vs. ATV" - mit erwachsenem Anspruch dar. Sofern weitere Experimente einen ebenso großen Spielspaß abliefern, wollen wir definitiv mehr von solchen Disney Produkten sehen!

    Pure Pure Der Name des Titels - auch wenn dieser zunächst keinen Schluss auf das Genre oder den Inhalt des Spieles zulässt - ist Programm! Was hier auf dem HD-Screen geboten wird, ist Spielspaß pur. Die Black Rock Studios zeigen sich verantwortlich für den staubigen Ausflug auf die von Mutter Natur gegebenen Pisten rund um den Globus. Die Damen und Jungs des Entwicklerstudios verstehen ihr Handwerk, durften schließlich vorher schon Erfahrungen in ähnlichen Produktionen sammeln. Ihr nehmt Platz auf selbstgebauten Quads und müsst quasi querfeldein über unwegsames Terrain pesen, jeden Hügel als Schanze ausnutzen und waaghalsige Manöver ausführen, um fünfzehn weitere Kollegen hinter euch zu lassen und die Ziellinie als Erster zu überqueren. Klingt auf dem Papier zunächst recht einfach, in der Ausführung sollte aber auch eine gehörige Portion Können sowie Glück das Vorhaben untermauern.

    Der Fahrzeugkonstrukteur

    Pure Pure Bevor es losgeht, wird zunächst ein ATV benötigt. Einen entsprechenden Fuhrpark, aus dem ein Favorit ausgewählt werden könnte, gibt es nicht. Stattdessen findet zunächst eine Weiterleitung in die Montagehalle statt, in der anschließend nach Herzenslust am eigenen fahrbaren Untersatz geschraubt werden darf. Vom Stahlrahmen, Fahrwerk und passenden Stoßdämpfern, über Getriebe, Bereifung und Lachgaskanister, bis hin zur optischen Tuningmöglichkeit stehen euch inklusive der Namensgebung 24 verschiedene Konstruktionsmaßnahmen zur Verfügen, welche nicht nur in ihrer Eigenschaft optimiert werden können, sondern auch auf den farblich Geschmack angepasst werden dürfen. Die Auswahl an Einzelteilen hält sich aber anfänglich noch stark in Grenzen. Als Neuling muss man sich zunächst beweisen und erhält über Erfolge entsprechend weitere Teile, um aus dem vierrädrigen Gefährt einen unbesiegbaren Flitzer zu machen.

    Pure Pure Der Bau eigener Fahrzeuge hat seinen Reiz und bringt individuelle Quads hervor, doch dürfte die Fummelarbeit nicht jedermanns Sache sein. Einzigartig schafft es "PURE" aber, den nervtötenden Faktor solcher Editoren auszublenden und ein intuitives wie auch unterhaltsames Werkzeug zu offerieren, welches auch Neulinge für den Schraubenschlüssel motivieren wird. Optisch sehen die Schöpfungen am Ende des Bastelprozesses immer recht ordentlich aus, egal, was kombiniert wird. Die Ergebnisse des Prüfstandes wiederum fallen nicht immer rosig aus und man muss durchaus ein wenig an den technischen Daten feilen! Die Leistungsmerkmale sind jederzeit im rechten unterem Eck ersichtlich, die Balkendiagramme aber optisch nicht immer sehr aussagekräftig. Als Konstrukteur muss man wirklich genau hinschauen, ob Änderungen eines Teils tatsächlich eine Einwirkung auf die Beschleunigung, das maximale Tempo, die Steuerung und den Boost haben. Und wem dieser ganze Prozess zuviel ist, der hat die einfache Möglichkeit, ein Quad per Knopfdruck automatisch anfertigen zu lassen. Praktisch, unkompliziert und intelligent!

    Kein Gelände ist mehr sicher

    Pure Pure Mit der fertigen Maschine geht es ab in die Welttournee, deren Events euch rund um den Globus jagen. Von USA, fernöstlichen Bergen und karibischer Ambiente ist alles dabei, was nicht nur spielerisch herausfordernd klingt, sondern vor allem in optischer Natur opulent daher kommt. Die Schotterpisten jagen euch durch unwegsames Terrain, welches mit üppiger Begrünung und schneeweißen Bergen fast schon ein Postkartenniveau auf den Breitbild-TV zaubert. Man heizt mitten durch die Botanik, pest über Hügelkuppen hinweg und erlebt atemberaubende Aussichten auf die angrenzenden Ländereien. Der Krönung des Abenteuertrips ist ein häufig aufkommender Abstieg ins tiefe Tal, welcher nach einer Sprungschanze in einem ewig langen und mit zahlreichen optischen wie auch soundtechnischen Effekten begleiteten Flug in die Tiefe endet. Die Anzahl an Austragungsorte erreichen gerade mal die Hälfte eines Dutzends, die mehrere und abwechslungsreichen Pisten pro Gebiet lassen aber kaum Langeweile aufkommen.

    Pure Pure Nach dem Startschuss pesen sechzehn Fahrerinnen und Fahrer über die Schotterpisten und balgen sich um die Plätze. Geboten werden normale Wettrennen über drei Runden hinweg, aber auch fünf Runden umfassende Sprints über kleine Rundkurse. Jede einzelne Strecke offeriert eine andere Thematik, die sich aber nicht nur auf das grafische Ambiente auswirkt. Natürlich wirkt der dich verwucherte Dschungel anders, als die vereisten Gletscher, doch bietet jeder Kurs auch spielerisch einen individuellen Reiz. Geradlinige Abfahrten könnt ihr euch sowieso abschminken, da zahlreiche Abzweigungen ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Entdecker bereit halten. Anfänglich ist dies auch der Knackpunkt, welcher das Leben unnötig schwer macht. Die CPU-Kollegen suchen sich schon in den ersten Turnieren optimale Wege aus, um das Ziel zu erreichen. Als Neuling muss man erst mal mühsam die Gegend auskundschaften und mögliche Abkürzungen auffinden, um auch als Erster das Ziel zu erreichen. Wer natürlich nicht gezwungenermaßen auf Gold aus ist, kommt recht schnell in der Welttournee voran und kann nach mageren sechs Stunden das Spiel als "beendet" ansehen.

    Mit dem erfolgreichen Abschließen unterschiedlicher Events schaltet man aber nicht nur neue Klassen frei, sondern vor allem auch zahlreiche neue Tuningteile für den Eigenbau. Die Garage ist direkt von der Weltkarte aus anwählbar und sollte häufig aufgesucht werden, um das Quad stets in einem technisch aktuellen Stand zu halten. Nur so hat man im weiteren Verlauf der Welttournee auch wirklich Chancen, Fortschritte zu machen.

    It's tricky ... it's tricky

    Pure Pure Der Songtitel "It's Tricky" von Run DMC beschreibt das abgedrehte Spieldesign von "SSX" sehr gut, nicht umsonst befand sich dieser Titel auch unter den zahlreichen coolen Songs der "SSX Tricky" Liste - würde aber ebenso gut in die Auswahl von "PURE" passen. Denn neben dem unglaublich abwechslungsreichen Streckendesign ist die Anlehnung an SSX wohl einer der Hauptargumente dieses Titels. Jede Bodenwelle wird zu Schanze umfunktioniert, jede Bergkuppe dient dem Absprung in luftige Höhen, um dort waaghalsige Stunts vorzuführen. Das Tricksystem ist denkbar einfach ausgefallen. Durch Vorladen startet man den Sprungansatz und gelangt mit dem richtigen Timing anschließend hoch hinaus, um genügend Zeit für entsprechende Manöver zu haben. Anfänglich stehen nur einfachste Stunts zur Verfügung, welche mittels der A-Taste durchgeführt werden und in Kombination mit den Schultertasten Variationen hervorbringen. Erfolgreich gelandete Aktionen füllen aber eine Leiste auf, welche nach und nach spektakulärere Moves möglich macht - bis als krönender Abschluss total abgedrehte und jeglicher Physik trotzende Spezialtricks die Menge zum toben bringen.

    Pure Pure Der Haken dabei: Es geht nicht nur kostbare Zeit verloren, wenn sich der Fahrer beim Stunt quasi den Hals bricht oder von der Piste abkommt, auch die Energieleiste wird zurückgestuft. Diese dient zudem als Boost, um kurzzeitig die Geschwindigkeit zu pushen. Hier steht das Boostsystem im Widerspruch mit dem Tricksystem - entweder man zeigt atemberaubende Flugakrobatik, oder aber nutzt die gewonnene Energie, um sich auf der Strecke einen zeitlichen Vorteil zu verschaffen. Anfänglich beißt sich das System und man mag den Entwickler dafür verfluchen, dass beides miteinander kombiniert wurde, doch dadurch entsteht auch ein gewisser taktischer Aspekt. Nutze ich nun die Energie, um schnell voran zu kommen, oder baue ich mir erst einmal eine ordentliche Leiste auf, um später aus einem schier unendlichen Energievorrat schöpfen zu können? Es ist übrigens nicht immer ratsam, alle Möglichkeiten in Sprünge zu verwandeln. Oftmals kommt man schneller ans Ziel, wenn man einfach nur mit ordentlich Schmackes über die Schanzen hinweg boostet.

  • Pure
    Pure
    Publisher
    Disney Interactive Studios
    Developer
    Blackrock Studio
    Release
    25.09.2008

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Pure
Pure im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Pure-Spiel-28834/Tests/Pure-im-Gamezone-Test-991911/
13.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/10/screen1_large_0__1__2__3__4__5__6__7__8__9__10__11__12__13__14__15__16__17_.jpg
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