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  • Quartet: Mittelmäßiges Jump n Shoot - Leser-Test von JoRice

    Quartet: Mittelmäßiges Jump n Shoot - Leser-Test von JoRice Wer jetzt bei diesem Spiel an eine feucht- fröhliche Kartenrunde denkt, liegt damit gänzlich falsch! Vielmehr erwartet den geneigten Spieler ein klassisches Jump n Run aus der Seitenansicht, welches von Sega höchstpersönlich entwickelt wurde. Das jedoch nicht alles Gold ist, was glänzt, wird auch mit diesem Spiel wieder einmal eindrucksvoll unter
    Beweis gestellt.

    Dies fängt schon bei der Präsentation an. Auf dem Anfangsbildschirm streckt uns ein grimmiges Paar im Kampfanzug seine (Laser)Pistolen entgegen.
    Zu diesem Zeitpunkt kann man durchaus noch von einem Actiongeladenen Ballerspiel ausgehen.
    Doch schon jetzt schlägt die Tatsache sauer auf, dass die einzige Option der Spielstart darstellt, was uns Eindrucksvoll in goldener Schrift präsentiert wird: Bitte drücken sie irgendetwas, damit das Spiel losgeht!
    Nun gut, nicht lange gefackelt und auf die Tasten gehämmert, da kommt schon der nächste Schock, diesmal in Form des Spielebildschirms. Für einen zufälligen Beobachter mag durchaus der Eindruck entstehen, es handele sich bei dem Spiel um "Alive um Wunderland", denn die Quietschbunt gehaltene Umgebung wird von Pilzen bewohnt, welche von Zeit zu Zeit Feuerbälle in die Luft spucken, sowie von allerlei Gekräusel und Gekrabbel, welches undefinierbare Gegner darstellen soll.

    Die Atmosphäre stellt somit schon mal eindeutig einen Minuspunkt dar. Die von Sega angepeilte Alien Action verkommt aufgrund der kindischen Umgebung zu einer Kinderei, selbst die Hauptdarstellerin sieht aus wie Rotkäppchen mit Wumme.
    Aber auch davon abgesehen ist die Grafik alles andere als hochauflösend und lässt den Spieler über viele Darstellungen im Unklaren. Das hat man schon deutlich besser gesehen.
    Der eigentliche Spielablauf lässt ebenfalls viel von der erhofften Spannung vermissen. Eine Taste für den Sprung, die andere für den Schuss, der nur über über eine kurze Distanz Bestand hat.
    Mal sehen, was sich daraus machen lässt...
    Schon nach den ersten Metern wird klar, dass wir mit einem sehr sprunglastigen Spiel konfrontiert werden. Das gesamte Level ist geradezu mit Plattformen gepflasert, welche wiederum mit Gegenern gespickt sind. Zudem sind auch die altbekannten Abgründe zur Genüge vorhanden, so dass ein Sprung gut geplant sein will.
    Bis zu dieser Stelle wäre noch alles im Rahmen des Zumutbaren, doch dann wird eine Tatsaache begreiflich, welche jedem Spieler die Zehennägel aufrollt: Die Gegner kommen wieder! Immer! Alle! Nach kurzer Zeit! Und jeder Einzelne kann fliegen, springen, schießen oder eine Kombination aus diesen Fähigkeiten, so dass die Spielfigur wirklich in arge Bedrängnis geraten wird. Am intelligentesten gestaltet es sich hierbei, die Beine in die Hand zu nehmen und die Levels in möglichst kurzer Zeit zu durchqueren, vor allem da erschwerend hinzukommt, dass Lebensenergie nicht aufgefrischt werden kann. Auf gut deutsch bedeutet dies, dass zehn Treffer unweigerlich den Verlust eines Lebens Bedeuten, nach dreissig Treffern ist das Spiel also vorbei. Dies ist für mich der Haupt- Negativpunkt des Spiels und treibt die Motivation doch deutlich nach unten, vor allem da es Passagen gibt, in denen gepanzerte Gegner den Weg versperren, während von Hinten das halbe Level ankommt. Positiv ist jedoch anzumerken, dass in jedem Level ein Jet- Pak zu finden ist, mit welchem der Spieler sich in die Lüfte schwingen kann, um somit zumindest einem Teil der Gegner auszuweichen. Dies verleiht dem Spieler zugleich deutlich mehr Bewegungsfreiheit und steigert den Spielspaß somit beträchtlich- Zumindest noch im ersten Level, da die Folgenden in geschlossenen Umgebungen stattfinden.
    Aber auch ohne Jet- Pack ist die Steuerung wirklich annehmbar und verleiht dem Spieler eine gute Kontrolle über seine Figur.
    Während des Spielens dudelt belanglose Musik aus den Lautsprechern, die weder besonders nervt noch zu gefallen weiß und schon nach kurzer Zeit in Vergessenheit gerät.
    Zu erwähnen sind noch die Endbosse, welche am Ende eines jedem Level dem Spieler auflauern und ihm am Weiterkommen hindern. Der Schwierigkeitsgrad ist in diesem Fall jedoch annehmbar, und sie stehen auch nach ihrem Tod nicht wieder auf, um dem Spieler das Leben schwer zu machen...

    Unter dem Strich verbleibt ein mäßiges Jump n Run, welches aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades besonders für Profis interessant sein dürfte. Allen anderen kann ich aufgrund des hohen Frustrationsgrades von diesem Spiel abraten, welches sich sowieso in keinem Aspekt wirklich beweisen kann.

    Negative Aspekte:
    Gegner stehen immer wieder auf, sehr schwer und stellenweise frustig

    Positive Aspekte:
    Jet- Pack

    Infos zur Spielzeit:
    JoRice hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Quartet

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: JoRice
    5.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    4/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Quartet
    Quartet
    Publisher
    Sega
    Developer
    Sega
    Release
    29.01.1988

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1005581
Quartet
Quartet: Mittelmäßiges Jump n Shoot - Leser-Test von JoRice
http://www.gamezone.de/Quartet-Classic-28960/Lesertests/Quartet-Mittelmaessiges-Jump-n-Shoot-Leser-Test-von-JoRice-1005581/
16.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/quartet.jpg
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