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  • R/C Stunt Copter: Absturz vorprogrammiert - Leser-Test von DaLexus

    R/C Stunt Copter: Absturz vorprogrammiert - Leser-Test von DaLexus Wir starten das Spiel und schon dröhnt uns ein lautes "STOOOHNT KAPTÖÖÖ!", was wohl soviel heißen soll wie "Stunt Copter", gebrüllt von einer dämlichen Jahrmarktschreier-Stimme, entgegen. Eigentlich passend, denn wenn man eine Weile mit dieser Geschicklichkeits-RC-Hubschrauber-Simulation zubringt, will man ebenfalls nur noch eins machen: Laut schreien! Eigentlich wäre eine solche Idee doch ein recht interessantes Spielprinzip, könnte man sich denken. Doch leider ist "R/C Stunt Copter" eine Frust-Bombe nonplus-ultra.

    Um überhaupt mit dem Spiel beginnen zu können, müssen wir zuerst einmal das Training absolvieren. In 10 Lektionen ahmen wir die Bewegungen des Lehrer-Helikopters nach und lernen so nach und nach die Steuerung. In weiterführenden Lektionen müssen wir z.B. eine rote Fläche abfliegen und dabei die einzelnen Felder aufdecken. Für unsere Leistungen erhalten wir je nach der Geschwindigkeit, in der wir eine Aufgabe absolvieren, Medaillen in Gold, Silber oder Bronze.
    Unsere Gesamtwertung entscheidet letztendlich darüber, welche Helikopter uns zu Anfang des richtigen Spiels zur Verfügung stehen (natürlich kann man die restlichen Goldmedaillen jederzeit nachholen). Es gibt sechs Helis, die sich im Aussehen eher geringfügig unterscheiden. Neben normalen R/C-Hubschraubern mit verschiedener Lackierung könnt ihr unter anderem einen Armee-Helikopter steuern.
    Die Fluggeräte unterscheiden sich in ihrem Schwierigkeitsgrad. Der "Amateur" verfügt über eine "Auto-Level"-Funktion, die ihn auf einer Höhe hält. Zudem verhindern "Trainingskufen", dass unser Helikopter sich zu stark neigt und dadurch eine vorzeitige Bruchlandung hinlegt. Ausserdem haben diese Kufen den Vorteil, dass ihr damit besonders schnell und ohne Rücksicht auf ebene Erde landen könnt. Mit den Typen "Pilot" und "Captain" steigt der Schwierigkeitsgrad weiter an und die Hilfsmittelchen werden reduziert, bis die beiden "As"-Hubschrauber vollkommen eurem Können überlassen sind.

    Mit den erspielten Plastik-Helis geht es dann in den Einzelspieler-Modus. Hier müsst ihr nach und nach sechs Stufen a fünf Aufgaben meistern. Dabei entscheiden die Punkte, die ihr für eure Genauigkeit, Geschwindigkeit und Effizienz erhaltet. So müsst ihr z.B. im "Zielschießen" Ballons ins Visier (naja, es gibt kein Visier, nicht mal ein Fadenkreuz) nehmen und sie mit Gummibällen zum Platzen bringen. Dabei zählt, wie schnell ihr die Aufgabe gemeistert und wie viele Bälle ihr vergeblich verschossen habt. Da euer Hubschrauber nur begrenzt Sprit hat, kriegt ihr ausserdem Bonus-Punkte für den übrig gebliebenen Treibstoff. Weitere Aufgabentypen sind "Slalom", "Landen", "Schweben" und "Tore", bei dem ihr durch unterschiedlich große Ringe und Lücken fliegen müsst, ohne dabei mit eurem Propeller anzuecken.

    Und - oh mein Gott - das wird euch leider viel zu oft passieren! An sich ist die Steuerung logisch. Mit dem Steuerkreuz bewegen wir das Höhen- und Seitenruder (Steigen, Fallen, um die Vertikalachse drehen) und mit den vier Aktionstasten neigen wir in die jeweilige Richtung. Leider fällt schon nach einigen Minuten auf, dass unser Helikopter total überempfindlich auf unsere Eingaben reagiert. Neigen wir das Fluggerät nur leicht, prescht es plötzlich in jene Richtung. Und ist es erst einmal in Bewegung, verlieren wir zu schnell die Kontrolle und können nur noch durch viel Tastengehampel wieder eine stabile, unbewegliche Position einnehmen. Hier wäre es auch einfach sinnvoll gewesen, eine "Auto-Stabilisation" wie in "Ace Combat 3 : Electrosphere" einzubauen. Zum Glück ist auch die Steuerung mit den Sticks möglich, wodurch ihr euren Helikopter etwas gezielter neigen könnt, was aber zur Geduldsprobe wird. Es ist zwar Quatsch, aber es wirkt teilweise sogar so, als gäbe es in der Spielumgebung Winde, die unseren Helikopter schon beim anfänglichen Aufsteigen in eine beliebige Richtung schieben. "Abgerundet" wird die grauenerregende Bedienung noch durch eine recht eigenständige Kamera, die sich zwar, neben zwei cineastischen Winkeln, auch direkt hinter unserem Fluggerät postieren lässt, sich bei Kehrtwenden und in der Nähe von Hindernissen aber selbstständig macht.

  • R/C Stunt Copter
    R/C Stunt Copter
    Publisher
    Interplay
    Developer
    Shiny Entertainment

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R/C Stunt Copter
R/C Stunt Copter: Absturz vorprogrammiert - Leser-Test von DaLexus
http://www.gamezone.de/R-C-Stunt-Copter-Spiel-29537/Lesertests/R-C-Stunt-Copter-Absturz-vorprogrammiert-Leser-Test-von-DaLexus-1007923/
13.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/rc_stunt_copter_front.jpg
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