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  • R: Racing im Gamezone-Test

    Schlüpfe in die Rolle der engagierten Rena und fetze mit deinem Fiat 500 über die Rennpisten der Welt.

    Das erste Rennspiel für Frauen

    Bis zuletzt konnte sich Namco nicht so recht entscheiden welchen Titel sie denn nun dem neuesten Spross der Ridge Racing-Reihe geben sollten. Alle zur Verfügung stehenden Namen erinnerten entweder an bereits existierende Rennspiele oder hatten keinen richtigen Bezug zu "Ridge Racer", weswegen das Kind nun ganz einfach R: Racing getauft wurde, was wohl nur die Abkürzung von Ridge Racer ist und nicht mehr das zum Verwechseln ähnliche "Evolution" in seinem Namen trägt.

    R: Racing bietet uns drei grundsätzliche Spielmodi, nämlich die Karriere, die Challenge und den Arcade-Mode. Letzter erklärt sich von alleine und erlaubt uns das befahren aller bereits freigeschalteten Strecken mit allen verfügbaren Autos. Herzstück stellen freilich die beiden Modi Challenge und Karriere dar, die es uns erlauben unser fahrerisches Können immer weiter auszubauen. In der Karriere begleiten wir Rena auf ihrem Weg vom Einsteiger bis hin zum Rennprofi. Insgesamt 14 Herausforderungen werden uns dort geboten die wir alle möglichst erfolgreich zu absolvieren haben, um an die heiß begehrten Autos zu kommen, welche wir in der Galerie bestaunen können. Je nach Klasse in der die Rennen ausgetragen werden können wir aus mehreren Autos wählen, die bei einem Sieg in unser Eigentum übergehen. In der Challenge hingegen dreht sich alles um die bare Münze, denn jede Kleinigkeit will dort erkauft werden. Erst wenn wir entsprechende Leistung auf der Strecke erbracht haben reicht das Geld um sich das Ticket für die jeweils nächste Challenge kaufen zu können. Auch ist dies der einzige Mode in dem wir bisschen Tunen dürfen, wobei wir aber auf keine Ersatzteile zurückgreifen können, sondern lediglich einige Einstellungen vornehmen können. Trotzdem ist dieser Mode um einiges schwieriger als die Karriere, welche man auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad in einem durchfahren kann. Außerdem kommen wir nur in diesem Mode an die besten Autos 'ran, die einem in der Karriere vorenthalten bleiben. Damit ist die Challenge sicher der Mode der einen am längsten vor den Schirm zu fesseln vermag.

    Das A und O bei einem Rennspiel ist natürlich die flüssige Präsentation des Renngeschehens sowie die verwendete Physik, die darüber entscheidet ob man länger Spaß mit dem Titel haben kann oder sich in jeder Kurve über das seltsame Fahrverhalten der Boliden ärgert. Auch wenn R: Racing keinen 60 Hertz Mode bietet, was für ein Rennspiel schon etwas schwach ist, läuft das Gezeigte ziemlich flüssig über den Schirm und erlaubt sich keine Ausreißer. Schade, dass es nur zwei Kameraperspektiven gibt, nämlich die Verfolger- und die Stoßstangenkamera, eine Innenansicht oder eine Motorhaubenperspektive sucht man vergeblich.
    Die verwendete Physik hinterlies einen recht gespaltenen Eindruck. So besitzen die verschiedenen Fahrzeuge allesamt auch eine andere Physik und fühlen sich auch verschieden an, trotzdem scheinen alle Autos etwas Probleme mit der Gewichtsverlagerung zu haben, was sich in extremen Untersteuern bemerkbar macht. Besonders die stärkeren Autos sind nur mit ganz viel Gefühl in der Kurve zu halten. Ist das Heck erst einmal ausgebrochen ist es nur mehr schwer möglich den Wagen wieder unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig kommt auch kein richtiges Geschwindigkeitsgefühl auf, was einem besonders in der Verfolgerperspektive auffällt.
    Ein Schadenssystem existiert nicht einmal Ansatzweise, egal was und wen wir bereits berührten, der Wagen sieht immer aus als käme er frisch vom Fließband. Auch das Kollisionsverhalten ist etwas ungünstig, welches nicht wirkt als würden zwei Massen aufeinanderprallen, sondern eher wie zwei verkeilte Einkaufswagen die in unberechenbare Richtung auseinanderstieben werden. Ein kontrolliertes Hinausschieben der Gegner ist so kaum möglich.

    Während des Rennens aber kommt trotz aller Mängel so richtig Stimmung auf, denn die Motoren klingen durch die Bank herrlich übertrieben, der Boxenfunk ist voller Anweisungen unseres Teams und dem Gehfluche der Mitstreiter und die Herausforderungen verstehen es einem im späteren Verlauf auch richtig zu fordern. An dieser Stelle würde man sich einen vernünftigen Multiplayer-Support wünschen, denn die einzige Möglichkeit nicht alleine seine Runden zu drehen ist es ein sogenanntes Duell auszutragen, welches per Splitscreen realisiert wurde.

    Die Soundkulisse präsentiert uns exakt 11 gefällige Musikstücke aus denen man seinen Favoriten vor dem Rennen auswählen kann. Die dominierenden Motorgeräusche hören sich herrlich hart und aggressiv an, haben aber kaum etwas mit der Realität gemein. Eigentlich nämlich klingen die Motoren als hätten sie einen Lagerschaden oder Ähnliches, denn so rau und scheppernd klingt nicht einmal ein Traktor. Trotzdem erfüllen sie ihren Zweck recht gut und sorgen vor allem für den erwünschten Adrenalinschub.

    Die gebotene Grafik muss sich nicht verstecken und bietet uns schön gestaltete Innenstädte ebenso wie weitläufige Land- oder Gebirgsstrecken. Sehr gelungen sind die Modelle der Autos selbst, dafür hat man im Gegenzug inzwischen schon zum Standard gehörende Features erst gar nicht eingebunden. So entfleucht dem Auspuff nicht der geringste Qualm, Bremsspuren auf dem Boden gibt es nicht und selbst die härtesten Crashes hinterlassen keinerlei Trümmer oder Ähnliches.
    Die Karriere wird Anhand mehrerer recht schöner Cutscenes erzählt, die uns die Geschichte von Rena näher bringt. Da man, um seine Sammlung an Autos komplett zu bekommen, die Karriere mehrmals spielen muss, ist sie mit 14 gebotenen Herausforderungen umfangreich genug.

    R: Racing (GC)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Schöne Automodelle
    im gesamten gefällige Präsentation
    angenehm großer Umfang
    Kein 60 Hertz-Mode
    unnatürliche Motorengeräusche
    nerviger Boxenfunk
    nur zwei Kamerapositionen
    kein Schadenssystem
  • R: Racing
    R: Racing
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    02.04.2004

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Cars Release: Cars THQ , Rainbow Studios
    Cover Packshot von Sonic Riders Release: Sonic Riders Sonic Team
    Cover Packshot von Crash Tag Team Racing Release: Crash Tag Team Racing Vivendi
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989775
R: Racing
R: Racing im Gamezone-Test
Schlüpfe in die Rolle der engagierten Rena und fetze mit deinem Fiat 500 über die Rennpisten der Welt.
http://www.gamezone.de/R-Racing-Classic-30968/Tests/R-Racing-im-Gamezone-Test-989775/
06.04.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/04/TV2004040617210700.jpg
tests