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  • R-Types: Meister aller Shooter-Klassen - Leser-Test von Goreminister

    R-Types: Meister aller Shooter-Klassen - Leser-Test von Goreminister Die ein oder andere (damals noch) Dmark wanderte in den gierigen Schlitz des Automaten, als ich gerade mal um die 12 Jahre alt war. Dieses Spiel assoziiert wohl jeder Spieler sofort mit einem horizontal Shoot 'em up. Auch gab es natürlich tausend Clones, die aber nie an das Arcade Original heranreichten. Vielleicht Katakis, welches auf dem C-64 oft zum Zuge kam. Dabei war die Idee mit der Force (der kleine Satellit der sich vorn oder hinten ankoppeln konnte) von R-Type "ausgeliehen"... Nun gut, ca. 13 Jahre nachdem der erste R-Type Automat in den Spielhallen zu bewundern war (oder, wie in meinem Fall, bei Karstadt), tat Irem allen Fans des Spiel den Gefallen und brachte eine R-Type "Spielesammlung" heraus, welche die ersten beiden Arcade-Versionen enthielt.

    Teil Eins:
    Eigentlich unterscheiden sich die beiden Spiele nur kaum, aber dennoch gilt der erste Teil wohl als der unumstrittene Shooter-Klassiker, nicht zuletzt wegen den Bildschirm füllenden Endgegnern. Ganz besonders der Endgegner in Teil Eins, der aussieht wie eine Mischung aus frisch geschlüpften Alien und Echse, dürfte noch jedem bestens in Erinnerung sein. Natürlich ist es nicht leicht dieses Spiel vollständig zu bestehen, aber ganz so schutzlos ist die neueste Waffe gegen das Bydo-Empire, das R9 Schiff, auch nicht. Es gibt Hilfe durch eine Art Drohne, auch Force genannt, welche sich sowie vor, als auch hinten am Schiff andocken lässt.
    Auch kann man diese durch diverse Pow-Ups upgraden, welche in bestimmten Drohnenschiffen versteckt sind. Diese kennzeichnen sich durch drei verschiedene Farben:

    Rot: Starker Frontallaser
    Blau: Eine Art Reflektionslaser
    und
    Gelb: verheißt an Hindernissen entlang laufende Vertikalgeschosse.

    Außerdem bestand die Möglichkeit die Force noch durch zwei kleine zusätzliche Drohnen zu verstärken die oben und unten an eben jener angebracht sind, um weiter Schüsse der Gegner abzufangen und natürlich aus allen Rohren zu feuern. Das war auch eine Besonderheit der Force an sich, da sie als eine Art Schutzschild fungierte. In abgekoppeltem Modus schwirrt sie umher und vernichtet lästige Feindschiffe. Allerdings ist man dann schutzlos ausgeliefert und es gilt erneut sich durch die Schüsse der Gegner zu manövrieren.
    So muss man sich durch 8 Level fighten...Immer auf die Suche nach der berühmten "R-Type-Lücke" (Wie schon im R-Type Delta Review erwähnt). Denn auch je schwerer das Spiel wird, gibt es immer einen Punkt auf dem Bildschirm der einen gefahren los alle Hindernisse passieren lässt.
    Level 1 beginnt relativ harmlos. Ein, zwei Feindformationen sind schnell ausgeschaltet und auch das erste Force Power Up kommt einem schnell entgegen, denn was wäre der R9 ohne die berühmte Drohne. Also frisch ans Werk und bis zum bereits genannten Endgegner vorgekämpft, welcher auch noch relativ leicht zu besiegen ist. Level zwei gestaltet sich schon weitaus schwieriger und wer die Bewegungsabläufe des organisch anmutenden Endgegners nicht kennt verliert spätestens hier ein erstes Leben. Ab Level 3 wird der Schwierigkeitsgrad extrem hart und hoch und es beginnt eine wahre Taktikschlacht wo und wann man seine Force vorn oder hinten am R9 ankoppelt. Hierbei geht es gegen ein gigantisches Kriegsschiff der Bydos, welches sich über mehrere Ebenen erstreckt. Wer dieses Level spielt und zu meistern versteht, der weiß, was ich eingangs mit der "R-Type-Lücke" meinte. Spätestens ab Level 4 ist das Spiel nur noch etwas für Shooter-Profis. Das "Green Death" Level macht dem Spieler das Leben insofern schwer, als das er sich durch eine Wand grüner Kugeln schießen muss und zudem noch auf die Feindformationen zu achten hat. Der hier zu bewundernde Endgegner (Eine Art Raumstation) fängt an sich zu teilen und verfolgt die R9-Einheit unerbittlich mit mehreren Teilen. Haben wir diesen doch zum Schweigen gebracht wartet in Level 5 erneut eine Art organische Welt auf uns, die es zu bezwingen gilt. Der Endgegner hierbei hat sich dieses Mal hinter einer Art Blasen versteckt, welche er auf unser Schiff abschießt. Also ballern was das Zeug hält und am besten die Force im Zentrum platzieren. Denn erst wenn diese Blasen hinfort sind kann der Kern des Gegners zerstört werden. Alleine dies lässt manche Spieler geradezu verzweifeln. Weiter mit Level 6, eine Techno-World, die einem diverse Hindernisse durch Wände in den Weg stellt, die es besser zu umfliegen gilt. Hierbei kann aber das gelbe Power-Up sehr hilfreich sein, da es an den
    Wänden entlang läuft und uns so zumindest die dort befestigten Geschütze so gut es geht vom Leib hält. In diesem Level gibt es keinen wirklichen Endgegner, sondern eine Vielzahl von Blockartigen Gebilden, welche wir so lang wie möglich abwehren und schlussendlich alle terminieren müssen. Also, noch zwei Levels, beinahe geschafft... nur nicht aufgeben. In Level Nummer 7 verschlägt es das R9 in eine heruntergekommene Station oder eine Art Stadt, welche aber ähnlich wie im Vorlevel gehalten ist. Nur wirkt hier alles schon sehr abgenutzt und verbraucht. Mit einem Periskop ähnlichen Gegenstand sondiert der Endboss hierbei die Umgebung und feuert auf euch sobald er euch entdeckt. Auch diverse Trümmer wirft er euch entgegen und zeigt sich nur selten, da er sich immer wieder in eine Art Höhle zurückzieht. Also, wie immer, Dauerfeuer wenn er sich zeigt. Das letzte und 8.Level wirkt von der Optik her ähnlich wie ein Mix aus dem 2. und 5. Level. Am Ende erwartet uns hier der Bydo-Herrscher der wie ein Embryo eingebettet in einem larvenähnlichen Gebilde liegt. Um ihn zu schützen ranken sich diverse Tentakel vor ihm die sich nur selten öffnen. Wenn allerdings eine Lücke entsteht sollte man diese nutzen und entweder den Mega-Beam auf ihn feuern oder gleich die Ganze Force in ihm platzieren. Ist dies erledigt, hat man R-Type endlich geschafft. Aber wie gesagt, es klingt leicht ist aber megaschwer und selbst für erfahrene Spieler eine wahre Herausforderung.
    Die Grafik ist hierbei nach wie vor eine der besten Shoot 'em Up Grafiken die es jemals gab, zumal das Game dadurch besticht das es so gut wie niemals ins Ruckeln kommt, egal wie viele Gegner sich auf dem Schirm tummeln. Selten gab es eine derartige Stabilität. Auch die Farbgebung, das Design der Gegner und speziell der riesigen Endgegner (Level 3 besteht förmlich NUR aus Endgegner) ist nach wie vor eines der besten, welches mir je untergekommen ist.
    Zugegeben, die Musik ist natürlich nicht mehr allzu zeitgemäß, aber wer das Spiel von früher kennt, fühlt sich herrlich zurückversetzt. Schlecht ist sie dabei nicht und bietet, will sagen, den typischen Japano-Shooter Soundtrack. Auch Explosionen, Schüsse und Fluggeräusche nerven nie sondern untermalen das Geschehen mehr als gelungen.

  • R-Types
    R-Types
    Release
    18.10.2000

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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R-Types
R-Types: Meister aller Shooter-Klassen - Leser-Test von Goreminister
http://www.gamezone.de/R-Types-Spiel-31021/Lesertests/R-Types-Meister-aller-Shooter-Klassen-Leser-Test-von-Goreminister-1003848/
17.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/r_types_a.jpg
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