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  • RPM Tuning im Gamezone-Test

    Need more Tuningteile for noch mehr Speed im finsteren Underground der illegalen Strassenrennen?

    Need noch mehr Speed im Underground?

    Stell dir ein Rennspiel vor bei dem du deine Autos bis zum Abwinken tunen kannst, dich immer in derselben Stadt auf verschiedenen Kursen bewegst und die Rennen grundsätzlich des Nachts ausgetragen werden, weil das wilde Treiben auf öffentlichen Strassen von den Ordnungshütern nicht gerne gesehen wird. Kommt dir bekannt vor? Falsch, denn es handelt sich dabei nicht um Need for Speed Underground sondern um einen Klone davon, genannt RPM Tuning. Denn all das was Need for Speed Underground besitzt, damit wirbt auch dieser Racer um die Käufergunst. So verspricht der Hersteller Babylon-Software, dass einem dank der vielen optischen, mechanischen und elektronischen Tuningteile insgesamt 1.382.976 individuelle Möglichkeiten pro Auto geboten werden dieses individuell aufzurüsten. In der Praxis allerdings steckt dahinter dasselbe System wie in NFSU, welches einem besonders bei den optischen Tuningteilen doch sehr einschränkt. So können die diversen Aufkleber nur immer an der gleichen Stelle aufgebracht und nicht beliebig positioniert werden, wobei es natürlich immer ein zusammengehöriges Set aus Aufklebern gibt, für die Türen, das Dach und die Heckscheibe. Diese untereinander zu mischen sieht meist nicht sehr vorteilhaft aus. Gleiches trifft auch auf die Spoiler zu, die man zwar ebenfalls kreuz und quer mixen kann, allerdings machen nur die zusammengehörigen teile auch wirklich eine gute Figur. So schmelzen die Millionen Möglichkeiten zu einem recht überschaubaren Maß zusammen. Trotzdem reicht das Gebotene allemal um einen erst einmal im Tuningfieber versinken zu lassen und ein recht individuelles Auto zusammenzubauen.

    Denn worum sich alles dreht in RPM Tuning ist das eigene Auto, welches einem gestohlen wurde. Um es wieder zurückzubekommen heuern wir bei der örtlichen Gang an und machen uns Liebkind, in der Hoffnung so zu erfahren wer sich unseren Karren unter den Nagel gerissen hat. In der Praxis bedeutet dies das absolvieren vieler Rennen in immer derselben Stadt. Zwar sollen es über 60 Meilen sein die sich in verschiedenen Kursen durch die Stadt schlängeln, trotzdem fährt man schon ziemlich bald an immer denselben Häuserfronten und Kreuzungen vorbei, mal von links und mal von rechts. So kann RPM Tuning seine offensichtliche Verwandtschaft zu NFSU nicht verbergen, auch wenn die Nachtrennen bei denen es in einer bestimmten Zeit einen Gegenspieler aufzugabeln gilt auch etwas an "Tokyo Highway Challenge" erinnern, ist man doch die meiste Zeit damit beschäftigt ein Duell gegen einen oder ein Rennen gegen drei weitere Computerspieler auszutragen. Dazwischen gibt es auch noch ab und zu ein Kontrollpunktrennen, bei dem es darum geht innerhalb einer vorgeschriebenen Zeit einen bestimmten Punkt auf der Karte zu erreichen, um z.B. ein Ersatzteil zu besorgen oder einen Fahrer zu treffen.

    Die Cutscenes zwischen den Rennen sind im Grunde recht gelungen und erzählen uns die Geschichte von Vincent Riker auf seiner Suche nach dem verlorenem Sportwagen. Leider hält die restliche Präsentation da überhaupt nicht mit und fiel recht trocken aus. Besonders wenn man die anderen Spiel-Modi ausprobiert entfaltet das Game seine ganze Belanglosigkeit. Denn zwischen den staubtrockenen Menüs, welche mitunter mit einem Deutsch versehen sind, dass es einer Sau graust, spielt sich absolut nichts ab, bis auf die lästigen Ladezeiten. Diese fallen besonders dann ins Gewicht, wenn man einfach nur den eh schon geladenen Level neu startet und die PS2 beginnt den kompletten Level aufs neue in den Speicher zu schaufeln.

    Was hingegen recht gut funktioniert und uns einen besonders schnellen Einstieg ins Spiel erlaubt ist die Steuerung. Diese könnte direkt aus der Spielhalle stammen und erlaubt uns flottes durch die Kurve driften ebenso wie das kontrollierte Anwandeln an gegnerischen Autos oder Straßenbegrenzungen. Meist entscheidet über Sieg oder Niederlage wie intelligent man den zur Verfügung stehenden Nachbrenner eingesetzt hat, dessen Gesamtlänge zwar durch die Größe der mitgeführten Gasflaschen bestimmt wird, der in der Praxis aber auch noch von der Betriebstemperatur abhängig ist. Denn benutzen wir den Boost zu lange und die zugehörige Temperaturanzeige geht in den roten Bereich, beschleunigt der Turbo nicht mehr sondern bremst uns ab. Es gilt also immer die Temperaturanzeige im Auge zu behalten um nicht genau das Gegenteil von dem zu erreichen was wir eigentlich vorhaben.

    Der Nachbrenner dürfte gleichzeitig auch das grafische Highlight des Games sein. Denn anders als bei ähnlichen Rennspielen hat man hier einen neuen Effekt benutzt, welcher den Anschein hinterlässt als würde das Auto samt Umwelt zu glühen beginnen. Trotz dieser beeindruckenden Verzerrung ist es aber nach wie vor recht gut möglich den Wagen auf der Piste zu halten. Diese wiederum sind wirklich gelungen und verstehen es unter dem künstlichen Licht so richtig echt auszusehen. Da kann die gezeigte Umgebung nicht ganz mithalten, auch wenn sie alles andere als misslungen ist. Ganz im Gegenteil schafft es die Engine ganz klaglos uns ein flüssiges Spielerlebnis zu kredenzen ohne Bilder zu verlieren oder gar ins Ruckeln zu kommen. Fulminante Beleuchtungseffekte oder Spiegelungen aber sucht man vergeblich. Trotzdem wirkt die Summe des Gezeigten durchaus gut und muss sich nicht verstecken.

    Lieber hinter dem Offen geblieben wären hingegen die Motorsounds, die sich zum einen kaum voneinander unterscheiden und zum anderen überhaupt nicht wie starke PS-Boliden klingen sondern eher wie aufgemotzte Nähmaschinen. Zwar sind die "Nebengeräusche" wie das Schalten oder das Reifenquietschen durchaus gelungen, die Motoren selber aber besitzen keinerlei Biss und Aggressivität. Mehr davon bietet uns die Hintergrundbeschallung in Form von Allerweltsrock aus der Metal-Küche.

    RPM Tuning (PS2)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Viele optische
    mechanische und elektronische Tuningmöglichkeiten
    nett präsentierte Hintergrundgeschichte
    cooler Turboboost
    leichte Steuerung
    Lästige Ladezeiten
    kein Replay
    die Strecken beginnen sich recht bald zu wiederholen
  • RPM Tuning
    RPM Tuning
    Publisher
    Wanadoo
    Release
    18.05.2004

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RPM Tuning
RPM Tuning im Gamezone-Test
Need more Tuningteile for noch mehr Speed im finsteren Underground der illegalen Strassenrennen?
http://www.gamezone.de/RPM-Tuning-Spiel-30966/Tests/RPM-Tuning-im-Gamezone-Test-989878/
24.05.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/05/TV2004052414373100.jpg
tests