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  • RTL Biathlon 2007 im Gamezone-Test

    Es ist Zeit die Bretter anzuschnallen und das Gewehr zu schultern. Die Loipen warten und ein neuer Champion wird gesucht.

    Biathlon - der griechische Name für Zweikampf steht in seiner praktischen Ausübung für die Kombination aus Langlauf und Schießen. Mit dem neusten Ableger des anstrengenden als auch fordernden Wintersports will man einmal mehr Playstation 2 Spieler für sich und den Wintersport gewinnen. Wer mit gutem Timing und einer Priese Taktik an den Start geht, wird am Ende als Sieger auf dem Treppchen stehen.

    Kondition ist alles: Wer einteilen kann, gewinnt!

    Lieber erst hinterher fahren und Kräfte schonen ... Lieber erst hinterher fahren und Kräfte schonen ... Gesamt neun internationale Skigebiete laden euch ein, euere sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dabei steht in jedem Rennen Laufen und Schießen auf den Programm. Als finale Herausforderung solltet ihr es stets schaffen als erster ins Ziel zu kommen. Dies dient am Ende nicht nur dafür, dass ihr als Sieger auf dem Treppchen stehen werdet - ihr bekommt auch Erfahrungspunkte gut geschrieben. Mit diesen Punkten könnt ihr die Attribute eueres Fahrers, den ihr im Übrigen individuell in einem entsprechenden Menü erstellen könnt, verbessern. Ausdauer, Genauigkeit oder auch euere Technik können mit Punkten bedacht werden. Je weiter ihr diese Attribute ausbaut, desto besser stehen für euch die Chancen, euere Karriere als Champion zu beenden.

    Am Stand wird einmal im Liegen, einmal im Stehen geschossen Am Stand wird einmal im Liegen, einmal im Stehen geschossen Doch bis es so weit ist, heißt es sich erst einmal einfuchsen in die Materie. Langlauf gehört zweifelsfrei zu den Sportarten, die eine gute Kondition voraussetzen. Zudem sollte man mit der vorhandenen Ausdauer haushalten. Wer vom Start weg richtig in den Schnee steigt und ordentlich Tempo macht, wird sehr schnell zum Schlusslicht avancieren. Um das zu vermeiden, besucht ihr zunächst den Übungsmodus. Hier könnt ihr alle Strecken so oft befahren wie ihr wollt und an euerer Technik feilen. Zwei Anzeigen auf dem Bildschirm helfen euch, wie ihr die vorhandene Kondition eures alter Ego geschickt einsetzt ohne diese sinnlos zu verpulvern. Verschiedene farbliche Kennzeichnungen sagen euch, wann ihr richtig Gas geben sollt und könnt oder wann ihr besser einen Gang runter schaltet und versucht euch zu regenerieren, damit der Schlussspurt auf der Zielgeraden doch noch funktioniert. Und so zeigt sich zum einen eine Anzeige in Form eines Skifahrers, die zu Beginn des Rennens komplett blau gefärbt ist. Je nachdem wie ihr euere Reserven einsetzt, leert sich dies Anzeige mehr oder weniger schnell und gibt damit Auskunft, auf welche Kraft ihr zurückgreifen könnt. Daneben habt ihr einen Balken in Kurvenform, an dessen oberen Ende eine kleine Markierung zu sehen ist. Eueren Langläufer beschleunigt ihr durch wiederholtes Drücken der Aktionstaste und dabei behaltet ihr diese Kurve im Auge. So lange ihr es schafft selbige bis zu der Markierung gefüllt zu halten, fährt euer Sportler gleichmäßig in der Loipe ohne extrem Kraft zu verlieren. An bestimmten Punkten könnt ihr einen Spurt einsetzen, den ihr allerdings nicht übertreiben solltet. Auch hier hilft der Balken und sagt euch, ob und wie ihr den Spurt noch fortsetzen könnt oder ob ihr besser einen Tick langsamer macht. Habt ihr eueren Fahrer gut unter Kontrolle, wird die Anzeige vorzugsweise in blau bzw. grün - Spurtanzeige - erscheinen. Übertreibt ihr es hingegen, gesellen sich Orange und im schlimmsten Fall auch rot dazu. Beides sorgt dafür, dass eure Konditionsanzeige massiv in den Keller gehen wird. Und auch die Chancen auf den Sieg verschlechtern sich damit drastisch - denn wo keine Reserven mehr vorhanden sind, da ist auch kein Endspurt mehr möglich.

    Laufen ist nicht alles - Schießen muss auch sein und zwar mit ruhiger Hand

    Schön, wenn man als erster ins Ziel kommt Schön, wenn man als erster ins Ziel kommt Natürlich ist das Langlaufen nur eine Disziplin, die ihr geschickt und taktisch steuern müsst. Auf den verschiedenen Loipen werdet ihr auch an den Schießstand müssen. Beim ersten Stopp schießt ihr im Liegen, beim zweiten Stopp wird stehend auf die Zielscheiben geschossen. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten ist bei den Zielscheiben zu sehen, auf die ihr schießen müsst. Wenn ihr im Liegen schießt, sind die Ziele kleiner gehalten da ihr im Liegen den Vorteil genießt, die Waffe aufstützen zu können. Im Stehen hingegen sind die Zielpunkte größer - aber damit nicht zwingend leichter zu treffen. Denn bei beiden Schießeinlagen gilt, dass ihr eine ruhige Hand beweisen müsst. Ganz wie beim echten Schießen auch, zeigt sich nicht nur der Gewehrlauf unruhig, auch euer Atem, der von der Anstrengung sehr schwer geht, beeinflusst wie gut ihr das Gewehr halten und damit zielen könnt. Die Frage, die ihr euch stellen müsst ist, wie ihr euch zutraut zu schießen. Schafft ihr es die Hand trotz Witterungsbedingungen und schnellerem Atem ruhig zu halten, ist das super. Im Zweifelsfall allerdings solltet ihr auf die Möglichkeit des Luft anhalten zurückgreifen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn selbst wenn ihr damit das Gewehr ruhig im Anschlag halten und gut zielen könnt, es zerrt ebenfalls an euerer Ausdauer. Und die schwindet richtig schnell, wenn ihr die Luft zu lange anhaltet. Gutes Dosieren und gutes Zielen sind das A und O und helfen euch, die Scheiben zu treffen. Natürlich bleiben Fehlschüsse nicht aus, denn der Dreh will schließlich erst einmal rausgefunden werden. Seid damit gewahr, dass ihr für einen Fehlschuss Strafsekunden aufgebrummt bekommt. Jeder Schuss, der nicht ins Schwarze trifft, bedeutet drei Sekunden mehr, die auf die eigene Bestzeit aufgeschlagen werden. Dies drei Sekunden entsprechen den üblichen Strafrunden, die normalerweise für Fehlschüsse gedreht werden müssen. Dies erspart man euch und addiert stattdessen gleich eine Portion Zeit auf euer gesamtes Ergebnis.

    Mit Punkten vom Junior zum Meister

    Die Zuschauer sind fleißig beim Anfeuern Die Zuschauer sind fleißig beim Anfeuern Nachdem ihr auf euch im Übungsmodus hinreichend mit verschiedenen Taktiken und Strategien im Langlaufen als auch Schießen versucht habt, könnt ihr die eigentliche Karriere in Angriff nehmen. Hier startet ihr zunächst in der Juniorenklasse und müsst fünf verschiedene Wettkämpfe erfolgreich hinter euch bringen, bevor ihr in die nächste Klasse aufsteigen könnt. Natürlich ist es von Vorteil, wenn ihr es schafft die Rennen möglichst mit einer Position im vorderen Bereich zu beenden. D.h. die Plätze eins bis drei sollten euer persönliches Ziel sein. Aber selbst wenn das nicht funktioniert, werdet ihr nicht leer ausgehen. Für die hinteren Plätze gibt es zwar keine Medaillen mehr aber immerhin noch ein paar Pünktchen, die ihr für den Aufbau eueres Athleten hernehmen könnt. Um allerdings euere Fertigkeiten weiter ausbauen zu können, muss erst eine Wettkampfetappe absolviert werden, denn die jeweils erzielten Punkte nach einem Rennen - Rang 1 ergibt 10 Punkte, Rang 2 sind 8 Punkte bis hin zu Rang 8, welcher immerhin noch einen Punkt gibt - sammeln sich das erzielte Ergebnis auf einem Konto. Ist die Wettkampfrunde abgeschlossen bzw. habt ihr einen bestimmte Summe auf euerem Konto erreicht, steigt ihr in das nächstmögliche Level auf. Auf diesem neuen Level bekommt ihr dann die sogenannten Powerpunkte spendiert, mit denen ihr dann die Attribute eueres Athleten verbessern könnt.

    Die auf diese Art und Weise verdienten Punkte stehen nicht nur für den Aufbau eures Langläufers zur Verfügung. Sie öffnen am Ende einer Liga auch das Türchen zur nächsten Ligarunde. Wie erwähnt, startet ihr als Junior und müsst fünf Wettkampfrunden bewältigen. Seid ihr am Ende die ungeschlagene Nummer eins, wartet die Amateurliga auf euch, die mit gesamt sieben unterschiedliche Wettkämpfe aufwartet. Und zum guten Schluss, wenn ihr wieder erfolgreich auf dem Treppchen gestanden habt, lädt die Profiliga ein von euch gefahren zu werden. Satte neun Loipen warten hier auf euch und fordern dazu auf, dass ihr dies Strecken zum Schluss als Sieger verlasst.

    Schnee, Schnee, Schnee ... überall Schnee

    Schnee - wohin das Auge auch reicht Schnee - wohin das Auge auch reicht Für den Gang in Loipen ist natürlich Schnee oberstes Gebot, von dem ihr auch reichlich serviert bekommt. Leider zeigen sich die weißen Kristalle nur wenig abwechslungsreich, was weniger mit dem Umstand zu tun hat, dass Schnee grundlegend nicht viel optischen Genuss zu bieten hat. Vielmehr sind die Wettkampfarenen recht gleich ausgefallen und es scheint beinahe so, als ob sich die eigentlich verschiedenen Bahnen augenscheinlich wiederholen bzw. nur marginale Veränderungen aufweisen. Die Strecken sind gesäumt mit der typischen Vegetation, bestehend aus Bäumen und Büschen und zwischendrin bekommt ihr in den partiell hügelig angelegten Strecken Zuschaueransammlungen geboten, die mehr mit ihren Anfeuerungsrufen denn mit ihrem Aussehen bestechen. Generell erweist sich der optische Auftritt als grundsolide. Patzer oder Unebenheiten lassen sich nicht groß ausmachen - ebenfalls fehlen aber auch gravierende Highlights. Die Animationen der Fahrer können als überdurchschnittlich bezeichnet werden, kommen allerdings auch ohne wirkliche Besonderheiten daher. Positiv vermerkt sei überdies auch, dass die Schneelandschaften ohne gravierendes Flimmern auskommen und zudem mit schönen, satten Farben - z.B. da Blau des Himmels - bestechen.

    Soundtechnisch hält sich die Biathlon 2007 in Grenzen und so bekommen die Ohren in erster Linie Anfeuerungsrufe und das beinahe schon typische Kuhglockengeläut zu hören. Passend dazu die Gleitgeräusche der Skier sowie die Schuss- als auch Nachladetöne im Schießstand. Was uns noch zur Steuerung bringt, die einfacher nicht sein könnte. Für die Handhabung eueres Athleten braucht ihr lediglich den linken Analogstick und die Aktionstaste. Für die wenigen kurzen Abfahrten, die ihr als Pause hinsichtlich euerer Kondition nutzen könnt - braucht es die Quadrattaste und damit habt ihr das komplette Steuerungspaket schon verinnerlicht. Einzig im Schießstand erweist sich die Handhabung als überaus tricky und anspruchsvoll. Der Lauf eueres Gewehrs verzieht sehr leicht und damit erscheint das Treffen oftmals als pures Glücksspiel. Je feinfühliger ihr den Stick bewegen bzw. dann auch halten könnt, desto höher sind euere Trefferquoten.

    RTL Biathlon 2007 (PS2)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    verschiedene Mehrspielermodi
    einfache Steuerung
    sehr leichter Spieleinstieg
    gute Mischung aus Sport und Taktik
    anspruchsvolle Schießeinlagen
    im Einzelspieler sehr schnell langweilig
    beim Schießen überaus empfindliche Steuerung
    zu wenig Abwechslung bei den Strecken
  • RTL Biathlon 2007
    RTL Biathlon 2007
    Developer
    49Games
    Release
    06.12.2006

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von WWE All Stars Release: WWE All Stars THQ
    Cover Packshot von Pro Evolution Soccer 2010 Release: Pro Evolution Soccer 2010 Konami
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RTL Biathlon 2007
RTL Biathlon 2007 im Gamezone-Test
Es ist Zeit die Bretter anzuschnallen und das Gewehr zu schultern. Die Loipen warten und ein neuer Champion wird gesucht.
http://www.gamezone.de/RTL-Biathlon-2007-Spiel-30980/Tests/RTL-Biathlon-2007-im-Gamezone-Test-991124/
29.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/2bf08bcf7e.jpg
tests