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  • Race Driver: GRID - Arcade ist König - Leser-Test von Ignorama

    Race Driver: GRID - Arcade ist König - Leser-Test von Ignorama Rennspiele gibt es wie Sand am Meer. Gute Rennspiele gibt es leider nur sehr wenige. Codemasters ist ein Name, der sich allerdings in den letzten Jahren vor allem durch die erfolgreiche Colin McRae Serie etabliert hat und für Qualität in Sachen Rennspielgenre steht.
    Race Driver: Grid kam 2008 in die Läden, ob Codemasters auch hier das Niveau halten kann?

    Grafik:
    Hier überzeugt das Spiel vollends, wunderschön animierte Fahrzeuge, exzellente Umgebungen und Lichteffekte.
    Details werden hier groß geschrieben, vom qualmenden Reifen bis zum aufgewirbelten Staub im Kies wird alles geboten, was der Grafikfetischist sich nur wünschen kann. Hier räumt Race Driver: Grid maximal ab.

    Sound:
    Der Sound ist gut, wenn auch nicht so gut wie die Optik. Die Motorengeräusche überzeugen und auch sonstige Effekte, wie quietschende Reifen, können sich hören lassen.
    Negativ fällt der Boxenfunk auf, der einfach zu wenig Abwechslung bietet. Im Karrieremodus wird zusätzlich ein Teamkollege nervige Kommentare abgeben, aber insgesamt überwiegen auch beim Klang die positiven Eindrücke deutlich.

    Fahrzeuge:
    Es gibt über 40 Wagen, leider blendet diese Zahl aber, da die Autos sich lediglich in wenige Fahrzeugkategorien aufteilen, so dass eine Vielzahl der schönen Karossen für das Spiel nicht geeignet ist.
    Es wäre zum Beispiel ein kühnes Unterfangen in der GT1 Klasse auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad mit etwas anderem, als einem Audi R10 anzutreten.

    Streckenauswahl:
    Hier leider Ernüchterung, es sind lediglich 15 Strecken integriert worden. Zwar gibt es zu jeder Strecke verschiedene Layouts, allerdings ist und bleibt die Charakteristik immer die gleiche.
    Mich persönlich stören vor allem die US Amerikanischen Strecken, sowie die engen Stadtkurse, da das Fahren dort durch die Spielmechanik extrem unrund ist.

    Spielmechanik:
    Race Driver Grid ist ein Arcadespiel, daher werden Arcadefans mit dem Fahrverhalten der Autos zufrieden sein.
    Wer eine Rennsimulation sucht, wird bitter enttäuscht werden. Negativ aufgefallen ist, dass zumindest in den Ravenwest Bonusrennen der Computer wesentlich sicherer in der Fahrspur liegt als der eigene Bolide, was nichts anderes bedeutet, als dass der eigene Wagen bei kleinen Kollisionen ins Driften gerät, während der Ravenwestrenner selbst bei bewusst gesetzten Stößen ins Heck absolut auf Kurs bleibt.

    Umfang:
    Wenn man sich mit den wenigen Strecken anfreunden kann, erhält man dafür relativ abwechslungsreiche Events. Besonders interessant sind dabei die Driftereignisse und das Stock Car Rennen.
    Allerdings machen auch die Tourenwagen und Formel-Autos einiges her. Etwas zu nervös und daher mit viel Frust ist die Supersportwagenklasse verbunden, welche aber nicht mit den GT Le Mans Klassen zu verwechseln ist.
    Leider fehlen Möglichkeiten, selbst Hand an die Fahrzeuge zu legen, so das die Selbstbestimmung auf das Wagenäußere beschränkt ist.

    Spielspaß:
    Obwohl mir dieses Spiel eigentlich zu sehr arcadelastig ist, hat es doch einen recht motivierenden Modus. Es wird zwar schnell Klassen geben die man gerne fährt und andere, die eben eine Pflichtaufgabe sind, aber es ist in allen Situationen ein kurzweiliges Spiel.
    Die Möglichkeit der Rückblende, so unrealistisch sie auch sein mag, ist ein entscheidender Faktor für den Spielspaß, da vor allem auf den engen Kursen in den ultraschnellen Rennserien schnell Frust aufkommen würde, wenn man ein Rennen aufgrund eines Totalschadens komplett neu starten müsste.
    Leider wird die Rückblende nur erforderlich, weil etwas Entscheidendes fehlt, nämlich der Qualifikationsmodus. Könnte man seinen Startplatz verbessern und von der Pole aus starten, wären selbst die engen Kurse ganz angenehm. Da der Startplatz aber vorgegeben wird (immer hinteres Drittel), machen enge Kurse mit schnellen Autos Null Spaß, weil man sich in 3 Runden durchs ganze Feld rammen muss und dabei sein Auto völlig schrottet. Wird es mit der Brutalität mal übertrieben, kommt die Rückblende zum Einsatz.
    Würde man es vernünftig und mit Ruhe probieren, wären die Führenden viel zu weit weg, als das sie in der kurzen Zeit noch eingeholt werden könnten.
    Dieses brutale durchs Feld fahren erinnert eher an eine Verfolgungsjagd bei GTA, als an ein Rennspiel und ist somit auch für den Spielspaß ein Minuspunkt, denn selbst ein Arcaderacer ist immer noch ein Renn-, kein Rammspiel.

  • Race Driver: GRID
    Race Driver: GRID
    Publisher
    Codemasters
    Release
    25.03.2010

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Forza Horizon 3 Release: Forza Horizon 3 Microsoft
    Cover Packshot von F1 2016 Release: F1 2016 Koch Media , Codemasters
    Cover Packshot von Trials of the Blood Dragon Release: Trials of the Blood Dragon Ubisoft , RedLynx
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Race Driver: GRID
Race Driver: GRID - Arcade ist König - Leser-Test von Ignorama
http://www.gamezone.de/Race-Driver-GRID-Spiel-29054/Lesertests/Race-Driver-GRID-Arcade-ist-Koenig-Leser-Test-von-Ignorama-1009050/
21.11.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/05/RaceDriverGRIDVorschau.jpg
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