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  • Race Driver: GRID im Gamezone-Test

    Nicht nur die mitreißende Rennatmosphäre katapultiert auch die PS3-Fassung in Richtung Genre-Spitze.

    Bisher liefen die Race Driver-Spiele bei uns unter dem Namen DTM Race Driver. Im vierten Teil der Serie ist alles anders: Nicht nur, dass das Spiel eine ordentliche Frischzellenkur erhalten hat, auch die DTM ist diesmal nicht mehr vertreten. Zudem hat sich Codemasters entschieden den Simulationsanteil zurück zuschrauben, um mit Spielen wie Project Gotham Racing 4 zu konkurrieren.

    Das neue Fahrverhalten

    Race Driver: GRID Race Driver: GRID Da die Fahrphysik bei einem Rennspiel eigentlich der wichtigste Punkt ist, wollen wir mit diesem einfach mal anfangen. Ja, Race Driver: GRID geht nun in Richtung Arcade-Racer. Fahrzeugeinstellungen müssen keine gemacht werden, wobei man im Profimodus ohne Fahrhilfen zurecht kommen muss und das Spiel somit doch noch in Richtung Anspruch und Simulation tendiert. Was auf den ersten Kilometern auffällt, ist das recht direkte und zackige Verhalten der Fahrzeuge. Dies bedeutet, dass die Wagen schon mal gerne und recht zügig ausbrechen, jedoch auch wieder sehr leicht und schnell eingefangen werden können. Dadurch ist der Grenzbereich der Wagen ziemlich eng definiert, was dazu führt, dass ihr zu Beginn sehr unrund eure Bahnen ziehen werdet. Das ist jedoch eine Sache der Gewöhnung. Nach höchstens einer Stunde Spielzeit dürfte das zunächst merkwürdig scheinende Handling verinnerlicht sein, wodurch dem Rennspaß nichts im Wege stehen sollte.

    Punkt 2 auf der Liste der wichtigen Bewertungskriterien bei einem Rennspiel: Die KI verhält sich recht glaubhaft. Sie versucht uns zu überholen, macht die Ideallinie dicht und verursacht auch ohne unsere Einwirkung Unfälle. Zudem sind die Fahrer nicht mehr ganz so aggressiv und schießen uns nicht grundlos ab. Ohnehin muss man sich mit den bis zu 16 Fahrern arrangieren, denn Race Driver: GRID hat ein Schadensmodell, bei dem ihr euer Auto komplett zerlegen könnt. Spoiler, Frontschürzen, Motorhauben, Glas, alles kann zu Bruch gehen. Übertreibt ihr es, nehmen zum Beispiel Aufhängung, Motor oder Lenkung Schaden, wodurch sich das Fahrverhalten deutlich ändert. Besonders beim Start fliegen eigentlich fast immer die Fetzen. Man gewinnt das Rennen nicht in der ersten Kurve. Das bedeutet Ruhe bewahren uns sich langsam auf den ersten Platz kämpfen, natürlich inklusive kleiner Rempeleien.

    Also ist es ab und zu mal angesagt zurück zustecken, um auf den richtigen Moment zu warten. Aber keine Sorgen, für die Reparaturen müsst ihr nicht aufkommen. Zudem können Fehler wieder ausgebügelt werden. Je nach Schwierigkeitsgrad könnt ihr das Geschehen pro Rennen bis zu fünf mal zurück spulen. So muss man sich zum Beispiel nicht ärgern, dass man in der letzten Runde diesen einen dummen Fehler begangen hat. Für Profis gibt es natürlich fünf verschiedene Schwierigkeitsstufen, die für jeden Anspruch an spannenden Rennen bieten.

    Die Rennevents

    Race Driver: GRID Race Driver: GRID Was die Anzahl der Wagen betrifft, so hat Race Driver: GRID etwas abgespeckt. Offroad ist nicht mehr angesagt, ebenso wie Rallyeinlagen oder Trucks. Teilweise hat das schon Colin McRae: DiRT übernommen. Codemasters will scheinbar etwas aufteilen. Es gibt jedoch immer noch sehr viele abwechslungsreiche Rennserien. Neben diversen Tourenwagen-Events geht es zum Destruction Derby, es wird mit japanischen Tuning-Karren gedriftet was das Zeug hält oder in einem halsbrecherischen Duell auf einer Bergstraße gerast. Auch in Formel-Wagen darf platz genommen werden. In den Kategorien GT1 bis GT3 könnt ihr sogar an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen, wobei eine Stunde hier lediglich einer Minute entspricht. Insgesamt gibt es über 50 Events zu beenden, die jeweils aus mehreren Rennen bestehen. Unter 25 Stunden läuft da nichts. Das Tolle dabei ist, dass jede Rennserie deutlich abwechslungsreich ausgefallen ist und man sich zuerst an das individuelle Fahrverhalten der ca. 60 Wagen gewöhnen muss. Ob einige Tourenwagen der WTCC, Porsche 911, Nissan Skyline, Lamborghini oder ein anderer Traumwagen, stets gilt es die Boliden kennen zu lernen, denn obwohl das Fahrverhalten auf Arcade ausgelegt ist, ist es tödlich einen Kurb falsch zu erwischen.

    Optisch bieten die einzelnen Strecken ebenfalls viel Abwechslung. Neben reinen Rennstrecken wie dem Nürburg Ring Istanbul oder halt Le Mans geht es auch durch viele Städte (z.B. Mailand, San Francisco), Hafengebiete oder steile Bergpassagen, obwohl man sich hierbei die eine oder andere Strecke mehr gewünscht hätte, da zum Ende hin die Kurse stark zum wiederholen neigen. Dennoch, durch die vielen verschiedenen Rennklassen, die Rennstrecken und die gelungene KI, wird Abwechslung bei GRID groß geschrieben. Ständig ertappt man sich beim Verlangen ein Event nach dem anderen erfolgreich zu beenden. Spannende Windschattenschlachten, auch die KI nutzt dies aus, der Boxenfunk, der uns über Unfälle und vor uns fahrende Kontrahenten informiert, und viele weitere, kleine Details lassen Motorsportluft schnuppern.

    Der Karriere-Modus

    Race Driver: GRID Race Driver: GRID Eine Story gibt es in Race Drive: GRID nicht. Dafür müsst ihr euren Rennstall, den ihr selbst benennen dürft, an die Spitze führen. Auch die individuelle Gestaltung der Wagen in Sachen Farbe und diverser Muster ist Pflicht, da man sich von den anderen Unternehmungen ja abgrenzen will. Zu Beginn gilt es in den unteren Klassen mit recht langsamen Fahrzeugen an Geld zu kommen. Je erfolgreicher ihr in einer der drei Regionen werdet (USA, Europa, Japan), desto mehr Respektpunkte erhaltet ihr. Damit werden dann weitere Stufen im Karrierebaum frei gespielt.

    Durch Siege erhaltet ihr zudem lukrative Sponsoren, die ihr auf euren Wagen (insgesamt acht) pappen könnt. Neben der Siegprämien fließt also noch etwas Geld von der Werbewirtschaft aufs Konto, wobei die Finanzspritzen auch an Bedingungen festgemacht sind. Mal muss lediglich das Rennen beendet werden, doch andere Sponsoren wollen beispielsweise keine Schäden am Wagen oder einen Sieg sehen. Letztere Verträge sind meist lukrativer, doch nicht immer so leicht zu erreichen. Da man auch einen Team-Kollegen beschäftigt und dieser auch Geld nach Hause fährt, ist es wichtig eine ausgewogene Sponsorenlandschaft auf die Wagen zu kleben, da logischerweise nicht zwei Fahrzeuge gleichzeitig siegen können.

    Race Driver: GRID Race Driver: GRID Und da wären wir schon direkt beim Team-Kollegen. Abhängig von seinen Fähigkeiten und seinem Spezialgebiet (z.B. Driftrennen), müsst ihr schauen, ob der Fahrer zu euch passt. Anhand von Werten wie Zuverlässigkeit, Aggressivität oder Können sucht ihr euch den Kameraden aus, wobei auch ein Handgeld und eine Gewinnbeteiligung gezahlt werden muss. Im Endeffekt sollte man nicht an der falschen Stellen sparen, denn ein guter Team-Kollegen bringt ebenfalls viel Geld ein, das man dringend braucht, um neue Wagen zu kaufen. Leider dürft ihr ihm keine Anweisungen geben, um euch zum Beispiel vom härtesten Kontrahenten abschirmen zu lassen. Insgesamt verhält sich das Team-Mitglied wie jeder andere Fahrer, außer, dass er in euren Farben fährt, ab und zu einen Kommentar über der Funk abgibt und wichtig für die Teamwertung ist. Allerdings ist es zusätzlich möglich für andere Teams Rennen zu bestreiten. Dies gibt zwar wenige Punkte für den Rang, doch dafür ordentlich Geld.

    Unabhängig vom Karriere-Modus dürft ihr zudem einzelne Rennen mit euren Einstellungen fahren. Und da wäre noch der Online-Modus für bis zu 12 Spieler. Auch hier könnt ihr durch Siege im Rang aufsteigen. Aber ein Tipp am Rande: Nach dem Start ruhig mal vom Gas gehen und dann durch das Trümmerfeld navigieren. Im Online-Modus fetzt es ordentlich, auch wenn diverse Einstellungen bezüglich der Schäden gemacht werden können. Es macht Spaß, es ist kurzweilig, eine klare Empfehlung.

  • Race Driver: GRID
    Race Driver: GRID
    Publisher
    Codemasters
    Release
    25.03.2010

    Aktuelles zu Race Driver: GRID

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Forza Horizon 3 Release: Forza Horizon 3 Microsoft
    Cover Packshot von F1 2016 Release: F1 2016 Koch Media , Codemasters
    Cover Packshot von Trials of the Blood Dragon Release: Trials of the Blood Dragon Ubisoft , RedLynx
    Cover Packshot von The Collider 2 Release: The Collider 2 Techland
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Race Driver: GRID
Race Driver: GRID im Gamezone-Test
Nicht nur die mitreißende Rennatmosphäre katapultiert auch die PS3-Fassung in Richtung Genre-Spitze.
http://www.gamezone.de/Race-Driver-GRID-Spiel-29054/Tests/Race-Driver-GRID-im-Gamezone-Test-991788/
10.06.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/06/screen6_large_0__120531142438.jpg
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