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  • Rainbow Islands Revolution im Gamezone-Test

    Alte Präsentation mit neuen Steuerungsmöglichkeiten - eine glückliche Kombination?

    Der Name "Bubble Bobble" dürfte vielen Zockern der älteren Generation ein Leuchten in die Augen zaubern. Vor vielen Jahren waren die beiden niedlichen Dinos die Sensation in den Spielhöllen und bekamen bis zum heutigen Tage immer wieder Neuauflagen spendiert. "Rainbow Islands" war eine davon, die sich jedoch extrem vom Klassiker unterschieden hat. Die Dinos wurden durch gelenkige Jungs ersetzt und aus den Blasen wurden Regenbogen. Auch dieses Spielprinzip fand großen Anklang - Grund genug, dass es jetzt Nintendos DS umgesetzt wurde. Allerdings in einer etwas anderen Variante, welche den Touchscreen einbezieht. Ob man nicht vielleicht doch lieber beim alten Gameplay geblieben wäre?

    Rainbow Islands Revolution Rainbow Islands Revolution "Rainbow Island Revolution" hat natürlich auch eine Story zu bieten. Zumindest, wenn man dem Spiel glauben mag. Hinter dem so genannten Storymodus verbirgt sich nämlich einiges, aber keine Geschichte. Dialoge sind im Spiel nicht vorhanden und auch sonst merkt man eigentlich kein bisschen, dass man sich im Storymodus befindet. Ein Blick in die Anleitung zeigt uns aber, dass es scheinbar doch so etwas wie eine Geschichte gibt: Vor einigen Jahren hat Bubby den Obermotz Super Doranku besiegt. Seither hat sich einiges getan. Bubby ist zu einem waschechten Regenbogen-Magier geworden und mittlerweile sucht er nach wertvollen Schätzen. Doch eines Tages nimmt Super Doranku, der im Bann eines böswilligen Meisters ist, die Einwohner von Rainbow Island gefangen. Bubby ist nun die einzige Hoffnung um Freiheit, Frieden und Harmonie zurück nach Rainbow Island zu bringen und das Böse zu vernichten!

    Das Spiel gestaltet sich als eine Aneinanderreihung sieben verschiedener Inseln, die ihr nacheinander besuchen müsst - von der angeblichen Story ist da rein gar nichts zu spüren. Jede Insel besteht aus vier einzelnen Levels und euer Ziel ist es, von ganz unten nach ganz oben zu gelangen. Früher habt ihr dazu euer Männlein direkt gesteuert, das mit bunten Regenbogen um sich geworfen hat. Diese konnten dann als Brücken benutzt werden, um somit auf höher gelegene Plattformen zu gelangen und natürlich auch als Waffe, um euch lästige Gegner vom Hals zu schaffen.

    Die Änderungen zum Original

    Rainbow Islands Revolution Rainbow Islands Revolution In der DS-Variante sitzt Bubby in einer großen Seifenblase. Im Grunde kann er nun gar nichts mehr, aber dafür habt ihr mit dem Touchscreen neue Möglichkeiten: Mittels Stylus müsst ihr den Helden in der Seifenblase durch die Welten ziehen und möglichst vermeiden, dass irgendwelche Feinde ihn berühren. Wenn dies doch passiert verliert ihr ein wertvolles Herzchen. Je nachdem, ob ihr euch anfangs dafür entschieden habt mit Bubby oder Bobby zu spielen (zwei weitere Charaktere sind zu Beginn noch gesperrt), habt ihr entweder zusätzliche Herzen oder ihr könnt euch ein wenig schneller bewegen. Mit dem Stylus werden kleine Regenbogen auf den Touchscreen gezeichnet, welche natürlich zum Erledigen der Feinde verwendet werden müssen. Viele der Gegner hinterlassen Obst oder Gemüse, welches eure Punkte in die Höhe schnellen lässt und die S.T.A.R.-Leiste auffüllt. Doch nicht nur das, einige Items haben auch unmittelbaren Nutzen. Wenn ihr beispielsweise einen gelben oder roten Stern berührt, teilt sich dieser in kleine Splitter, welche in alle Himmelsrichtungen schießen und eventuell einige Gegner treffen. Sammelt ihr einen Schuh ein, so werdet ihr kurzzeitig schneller und bei einem Herzchen erhöht sich eure Lebensanzeige, sodass ihr einmal mehr getroffen werden dürft.

    Rainbow Islands Revolution Rainbow Islands Revolution Sofern die eben angesprochene S.T.A.R.-Leiste ganz aufgefüllt ist und blinkt, stehen euch weitere Möglichkeiten offen. Tippt diese Leiste an und versucht einen Stern zu zeichnen, bevor sich der Balken vollends entleert hat. Das ist jedoch gar nicht so einfach, hat aber einen großen Effekt, wenn es gelingt: sämtliche Gegner auf beiden Bildschirmen werden vernichtet! Ihr habt auch noch die Möglichkeit um eure Feinde herum Kreise zu zeichnen und sie auf andere Bösewichte zu schnippen. Das hat den Vorteil, dass gleich beide Fieslinge K.O. gehen. Wenn einige Gegner nahe zusammen stehen, dann könnt ihr über diese ein geöffnetes Dreieck zeichnen, welches sie sogleich einsaugen wird. Die Idee mit den verschiedenen Zeichnungsformen klingt ja ganz nett und ist sicherlich auch nicht schlecht, aber leider wurde das nicht so sauber umgesetzt, wie es sich beim Lesen vielleicht anhört. Bis ihr den Stern mal richtig hinbekommen habt oder die Sache mit der Falle einwandfrei funktioniert, muss mühsam geübt werden, denn oft will es einfach nicht richtig klappen. Frustriert lässt man das dann meist ganz bleiben, weil man mit ganz normalen Regenbogen meist schneller und wesentlich unkomplizierter ans Ziel kommt.

    Die zuckersüßen Welten und Gegner

    Rainbow Islands Revolution Rainbow Islands Revolution Wer "Bubble Bobble" oder das Original von "Rainbow Islands" kennt, der weiß auch, dass es sich hierbei um alles andere als ein blutrünstiges Spiel handelt. Die Protagonisten sind zuckersüß und selbst eure bitterbösen Feinde sehen meist ziemlich knuffig aus. Das trifft selbstverständlich auch auf die sieben Welten zu, welche jeweils einem bestimmtem Thema untergeordnet sind: Auf der ersten Insel trefft ihr jede Menge Insekten an. Von Spinnen über Raupen und Käfern, wird alles geboten was thematisch in dieses Schema passt. Die zweite Insel beschäftigt sich mit mechanischen Lebewesen und in der dritten dürft ihr euch mit Werwölfen, Vampiren und Skeletten rumschlagen. Jeweils im vierten und damit letzten Level einer Welt wartet dann der heimtückische Endgegner. Ob Riesenspinne oder Graf Dracula höchstpersönlich - ohne einen siegreichen Kampf lassen sie euch nicht passieren. Während es also zum Showdown kommt, seid ihr zunächst damit beschäftigt, herauszufinden wie ihr den Gegner besiegen könnt. Habt ihr eine Strategie entwickelt geht es an deren Umsetzung, was sich oft leider etwas schwierig gestaltet, da einige eurer Widersacher viel zu schnell für die träge Steuerung sind. Dieser Umstand sorgt mitunter für unschöne Frustmomente.

    Rainbow Islands Revolution Rainbow Islands Revolution Grafisch bekommt man eine veraltete 2D-Optik präsentiert, welche dem Original sehr ähnlich ist, aber ein wenig überarbeitet wurde. Leider hat man mit zeitgemäßen Effekte, Animationen oder Hintergründen gespart, sodass die Hardware des DS nicht wirklich beansprucht wird. Dadurch, dass die Grafik noch immer sehr simpel ist, konnte natürlich auch das Flair erhalten bleiben, aber das hätte man mit einer stärker überarbeiteten Darstellung sicherlich auch wahren können. Beim Sound genau dasselbe - Melodien von damals, die heute altbacken klingen und teilweise eher nerven. Dazu kommen unpassende Geschwindigkeitswechsel: Urplötzlich wird die Melodie hektisch, ohne dass es irgendeinen Grund dafür gäbe oder ist ruhig, wenn das Geschehen unheimlich hektisch abläuft.

    Rainbow Islands Revolution (NDS)

    Singleplayer
    6,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    ein Klassiker zum Mitnehmen
    für Kinder interessant
    veraltete Grafik
    öde Melodien und Soundeffekte
    Steuerung teils zu träge
    Gameplay wenig packend
  • Rainbow Islands Revolution
    Rainbow Islands Revolution
    Developer
    Rising Star Games, Ltd.
    Release
    04.04.2006
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990779
Rainbow Islands Revolution
Rainbow Islands Revolution im Gamezone-Test
Alte Präsentation mit neuen Steuerungsmöglichkeiten - eine glückliche Kombination?
http://www.gamezone.de/Rainbow-Islands-Revolution-Spiel-29193/Tests/Rainbow-Islands-Revolution-im-Gamezone-Test-990779/
17.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/rainbow_5.jpg
tests