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  • Rainbow Six 3: Black Arrow im Gamezone-Test

    Domingo "Ding" Chavez ist wieder zurück und zeigt uns wie zukünftige Online-Games per XBL auszusehen haben.

    Open, Blend and Clear on Zulu!

    Ist es nun ein AddOn oder ist es keines? Wenn wir nur das Gameplay der Einzelspieler-Kampagne betrachten, könnte man zu dem Schluss kommen. Denn bis auf einige neue Waffen und natürlich den zehn neuen Missionen handelt es sich immer noch um ein Rainbow Six Spiel, ohne wenn und aber. Allerdings erfuhr es eine ziemliche Anzahl an Erweiterungen und Verbesserungen, besonders im Multiplayer-Bereich, so dass es eigentlich wesentlich mehr ist als ein schnödes AddOn, welches uns noch dazu zu einem mehr als fairen Preis angeboten wird.

    Doch widmen wir uns erst der Singleplayer-Kampagne, welche uns in erster Linie zehn neue Missionen bietet die wir wieder in Person unseres Tom Clancy Helden Domingo "Ding" Chavez erleben, welche uns in ein Hotel führen, einen U-Bahnhof unsicher machen lassen oder in den Strassen von Milano für Ordnung sorgen sollen. Dabei betreten wir mitunter recht aufregende Orte, wie ein Atomkraftwerk oder eine Raketenfabrik, die sich kreuz und quer auf diesem Erdball befinden. Denn nach wie vor gilt: Wird das Rainbow-Team gerufen, sind alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft und es gilt mit aller Härte vorzugehen. Die Zeit Fragen zu stellen ist vorbei und wer die Hände nicht schnell genug in die Höhe reißt hat bereits verloren. Unser einzigstes Bindeglied zur Befehlsstruktur ist unser direkter Vorgesetzter und alter Bekannter John Clark, er versorgt uns mit den essentiellen Informationen die wir zur Erfüllung der jeweiligen Mission benötigen. Ansonsten jedoch sind wir wieder voll auf unsere Teammitglieder angewiesen, denen wir die bekannten Befehle geben können, wie "Öffnen und Blenden" oder schlicht sich zu einem bestimmten Punkt zu bewegen. Dafür genügt es in die entsprechende Richtung zu sehen und die A-Taste anzutippen. Wer es authentischer mag, kann die Befehle auch per Headset geben, indem er die Kurzbefehle direkt ins Mikrofon spricht. Die Spracherkennung funktioniert sogar recht gut, braucht trotzdem etwas länger als wenn man den Befehl per Digikreuz gibt. Verlieren wir einen Teamkameraden geht die Mission zwar weiter, auch wenn wir wesentlich weniger Punkte für die Erfüllung dieser erhalten. Standen wir hingegen selbst einem Projektil im Wege, ist das Spiel vorbei und wir müssen die Mission von Vorne beginnen oder dem Punkt der letzten Speicherung. Je nach Schwierigkeitsgrad stehen uns dafür aber nur drei oder weniger Slots zur Verfügung, sind diese verbraucht ist es Essig mit dem Speichern. Zusätzlich muss man sich auch noch im aktuellen Spiel befinden um diese benutzen zu können, denn haben wir es erst mal beendet und starten neu, sind auch die Speicherpunkte verloren und wir müssen die letzte Mission neu beginnen. Sehr angenehm ist es zu beobachten wie der Schwierigkeitsgrad im Laufe der gebotenen Missionen zunimmt. So hat man auch als Neueinsteiger keine Probleme sich mit allen Möglichkeiten vertraut zu machen und diese dann im Spiel umzusetzen. Denn die Kampagne hält manche fiese Situation für uns bereit die es zu bestehen gilt. Besonders übel wird es, wenn sich die zu bekämpfenden Terroristen eine Geisel schnappen, was möglichst schon im Vorfeld zu unterbinden ist. Denn wie im Film den Terroristen das Licht auszublasen während er sich hinter einer unschuldigen Person versteckt gelingt nur selten und mit viel Übung. Besser ist es dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht soweit kommt.

    Neu im Spiel ist das Fadenkreuz-Feature, dessen Umkreis uns anzeigt wie gut unser augenblickliches Zielvermögen ist. Dieses nimmt zu wenn wir in der stabilen Hocke sind und nimmt natürlich rapide ab wenn wir uns bewegen. Eine recht gelungene Lösung des bekannten Auto-Aim Features.

    Die wichtigste Änderung bei den Waffen selbst dürfte der Wegfall des übermächtigen .50 Kaliber Gewehrs sein, wofür es ersatzweise die Dragunov und die PSG-1 gibt. Davon abgesehen ist es eine wahre Freude die unterschiedlichen Waffen auszuprobieren, die allesamt recht verschiedene Eigenschaften besitzen. Von der Schussrate über die Zielvorrichtung bis hin zum Sound, keine Waffe gleicht der anderen.
    Neben den Schusswaffen können wir selbstverständlich auch wieder auf die diversen Granaten und Sprengstoffe zurückgreifen. Besonders angenehm wurde die Gasmaske ins Spiel integriert, die wir immer dann benötigen wenn wir sie nicht eingepackt haben. Denn haben wir sie im Gepäck, setzen sie unsere Spezialisten von ganz alleine auf, wenn benötigt. Wir müssen sie also nicht manuell auswählen und sodann benutzen, wie in ähnlichen Spielen. Unsere Jungs sind schlau genug sich um ihre eigene Atemluft zu kümmern.

    Das was aus Rainbow Six - Black Arrow etwas Besonderes macht sind natürlich die Online-Funktionen per Xbox Live. Denn man kann ungestraft behaupten, dass dieses Spiel die ausuferndsten Online-Features aller Konsolengames bietet. Die eingefleischten XBL-Spieler unter euch werden natürlich schon wissen, dass es sich bei diesem Titel um das erste Spiel handelt in dem die kompletten XBL 3.0 Features integriert wurden. Das bedeutet, dass man Clans bilden, Meisterschaften austragen und Zugriff auf die erweiterten Statistiken hat, kurz all die neuen Community-Features bereits nutzen kann.
    Doch auch über die Spielmöglichkeiten selbst kann man sich nicht beschweren und sie gefallen durchaus wegen ihrer Vielfalt. Beim "Überleben" geht es schlicht darum der letzte Überlebende zu sein, wobei man beim "Team-Überleben" auch noch auf seine Teamkameraden achtet. Wesentlich intuitiver gibt sich da schon der "Eroberung Total"-Modus, bei dem es darum geht die drei Satellitenschüsseln gleichzeitig für 20 Sekunden unter die Kontrolle des eigenen Teams zu bekommen, damit diese ihr Datenpaket absetzen können. Bei der Bergung handelt es sich im Grunde um eine CTF-Variante mit nur einer Flagge, die in diesem Falle ein Giftbehälter ist. Diesen gilt es zu finden und ins eigene Lager zu bringen um den Punkt einzuheimsen. Dies ist sicher einer der meist gespielten und gelungensten Online-Modi. Beim "Scharfschützen" hingegen handelt es sich schlicht um ein Deathmatch wo jeder auf jeden schießt und gewinnt wer die meisten Kills ansammelt.

    Wer nicht gerne alleine vor der Konsole spielt kann mit einem Mitspieler die Singleplayer-Kampagne trainieren oder auf Terroristenhatz gehen, wobei man keine Rücksicht auf Geiseln oder ein Einsatzziel nehmen muss, hier sprechen ausschließlich die Waffen miteinander. Die meisten Multiplayer-Karten sind für max. 12 Spieler ausgelegt, auch wenn das Spiel bis zu 16 Teilnehmer erlaubt. Allerdings geht das schon ziemlich an die technische Grenze der Xbox, weswegen empfohlen wird im normalen Mode nicht mehr als 12 Spieler zuzulassen. Für mehr Spieler existiert die Möglichkeit eine Xbox als Server abzustellen, die dann locker 16 Spieler bedienen kann, nur der Besitzer der jeweiligen Xbox kann dann nicht mehr selbst mitspielen.

    Bereits vom Tag des Releases an hatte man kein Problem online ein seinen Wünschen entsprechendes Spiel zu finden. Denn Rainbow Six 3 - Black Arrow scheint die Hardcore-Gamer ebenso anzusprechen wie den Gelegenheitsspieler. Das macht die Community-Features umso wichtiger, denn als Neuling hat man keinerlei Chance gegen die eingefleischten Clan-Spieler, die jede freie Minute mit dem Spiel zu verbringen scheinen. Erstaunlich auch wie viele deutsche Spieler dem Game frönen, weswegen es auch keine Sprachbarriere geben sollte, denn die Kommunikation mit den Mitspielern ist in Black Arrow sehr wichtig, wie ihr euch sicher vorstellen könnt. Denn erst wenn man im Team arbeitet, kann man die anderen erst so richtig alt aussehen lassen.

    Grafisch sieht Black Arrow wirklich gut aus, erlaubt sich aber an mancher Stelle etwas schmucklose Ausreißer. Besonders die Gänge in den Gebäuden sind mitunter etwas trist ausgefallen, dafür gefallen die gebotenen Straßenschluchten beispielsweise in Milano, umso mehr. Sehr schön auch, dass die Framerate praktisch nie in die Knie geht, etwas unschön hingegen ist, dass es keinen 60 Hertz-Mode gibt, man muss sich also mit den 50 Hertz der PAL-Norm abfinden, die uns wenigstens eine etwas höhere Auflösung kredenzt.

    Soundtechnisch gibt es - besonders unter dem Gesichtspunkt der Authentizität - nicht das geringste zu Mäkeln. Nach wie vor bekommen wir kristallklaren Dolby Digital 5.1 Sound geboten, der uns genau erkennen lässt woher ein Geräusch kam. Der gelungenen Inszenierung der einzelnen Situationen haben wir es zu verdanken, dass ein leises Klicken eines Sicherungsbolzen alle Alarmglocken schrillen lässt, denn irgendwo muss der Kerl mit der Granate in der Hand stehen, die uns gleich um die Ohren fliegen wird. Derweil hätten wir ihn sicher hören können wie er die Treppe herauf kam, hätten wir selbst nur nicht soviel Lärm gemacht. Somit wird der Sound ein fester Bestandteil des Gameplays.

    Rainbow Six 3: Black Arrow (XB)

    Singleplayer
    9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    10/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gelungenes Missionsdesign
    hervorragende Soundkulisse
    ausgereifte Steuerung
    die umfangreichsten Online-Features aller Konsolenspiele jeher
    noch mehr Waffen
    noch mehr Spielmodi
    bis 16 Spieler gleichzeitig online
    Auf mancher Karte ungünstig gesetzte Respawn-Points (ideal für Camper)
    entgegenkommende Türen
    nur Räume mit Türen lassen sich vom Team räumen
    ist keine Türe vorhanden kann man einen Raum nicht stürmen (bzw
    nur manuell mit einzelnen Befehlen)
    Vorhänge sehen wie graue Müllsäcke aus
  • Rainbow Six 3: Black Arrow
    Rainbow Six 3: Black Arrow
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    04.08.2004

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Harry Potter für Kinect Release: Harry Potter für Kinect Warner Bros. Interactive , Eurocom Entertainment
    Cover Packshot von Justice League Heroes Release: Justice League Heroes Warner Bros. Home Entertainment Group , Snowblind Studios
    Cover Packshot von Eragon Release: Eragon Vivendi , Stormfront Studios
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Rainbow Six 3: Black Arrow
Rainbow Six 3: Black Arrow im Gamezone-Test
Domingo "Ding" Chavez ist wieder zurück und zeigt uns wie zukünftige Online-Games per XBL auszusehen haben.
http://www.gamezone.de/Rainbow-Six-3-Black-Arrow-Spiel-29201/Tests/Rainbow-Six-3-Black-Arrow-im-Gamezone-Test-989979/
26.08.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/08/waerme.jpg
tests