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  • Rainbow Six: Vegas im Gamezone-Test

    Nach dem nicht so gelungenem Lockdown hat die Rainbow Six Reihe mit Vegas zu alter Stärke zurück gefunden.

    Nachdem Ubisoft ihre durchaus als Vorzeige-Shooter zu bezeichnende Serie Rainbow Six mit dem Ableger Lockdown im September 2005 mehr oder weniger in den Sand gesetzt hat, will sie der französischen Entwickler und Publisher mit seinem neuesten Streich Vegas zurück zu altem Ruhm führen. Neues Umgebungen, neue Ideen, neue Helden und vor allem ein knackiger Schwierigkeitsgrad gepaart mit vielen Online-Möglichkeiten sollen die einstigen Ehren wiederherstellen.

    Ein vollkommen neues Team

    Wiederholungstäter und Rainbow Six Veteranen dürfen sich freuen: Endlich hat Ubisoft den Schritt gewagt und der Serie neue Helden spendiert, die im Dienste der allgemeinen Weltrettung rund um den Globus unterwegs sind. Den noch aus Lockdown als auch Black Arrow bekannten Anführer "Ding Chavez" hat der Entwickler kurzerhand in Rente geschickt und dafür vier neue Kollegen aus dem Hut gezaubert. Allen voran natürlich einen neuen Teamleader, welcher sich als Logan Keller vorstellt. In dessen Haut schlüpft ihr auch, sobald ihr im Singleplayer Modus beweisen wollt, welche taktischen und strategischen Fähigkeiten in euch stecken. Denn in seinen Grundlagen bleibt sich Rainbow Six erneut treu: Rette die Welt und befreie sie von bösen Terroristen - ein grundsolider Rahmen, wie er gerne für Sondereinsatzkommandos hergenommen wird.

    Rainbow Six: Vegas Rainbow Six: Vegas Auf eurem Weg quer durch u.a. Mexiko und Las Vegas, welches sich mit drei verschiedenen Casinos, gängigen Sehenswürdigkeiten & Gebäuden sowie einem in Bau befindlichen Hotel aufwartet, habt ihr selbstverständlich auch Verstärkung an eurer Seite. Dabei handelt es sich zum einen um das sogenannte Alpha-Team, bestehend aus zwei ausgebildeten Spezialisten für den Kampf gegen die Terroristen. Dabei sind die neuen Kollegen nicht nur an der Waffe zu gebrauchen - auch ihre besonderen Fähigkeiten werden euch so manches Mal nützliche Dienste erweisen. Im Einzelnen vorgestellt begleiten euch Gabriel Nowak, Experte für Elektronik und Aufklärung und Kann Akahashi, welcher sich bestens mit Sprengstoff und schweren Wummen auskennt. Zum Anderen wirken noch die Herrschaften des Bravo-Teams mit. Michael Walter und Jung Park sind die Mitglieder dieses Teams und gleichfalls für Aufklärung bzw. Sprengstoff zuständig. Last not least habt ihr das sogenannte Unterstützungspersonal, welches darauf getrimmt ist, euch mit Informationen zu versorgen und euch natürlich auch zu chauffieren. Joanna Torres ist die euch zugeteilte Informations-Offizierin, mit der ihr via Knopf im Ohr verbunden seid - insofern die örtlichen Gegebenheiten dies zulassen. Und erwähnt sein sollte auch noch Brody Lukin, euer Hubschrauberpilot, der euch immer wieder in den Schlamassel reinfliegt - selbstverständlich aber auch wieder raus holt.

    Die Welt retten ist nicht einfach

    Rainbow Six: Vegas Rainbow Six: Vegas Wie gewohnt müsst ihr euch mit einem zugeteilten Team auf den Weg machen und böse Buben als auch Mädels auszuschalten, um so die Welt ein Stück sicherer zu machen. Wurden in bisherigen Teilen gerne vier Team-Mitglieder befehligt, hat man euer Team nun geschrumpft. Ihr habt nur noch zwei Kollegen an der Seite, denen ihr Kommandos erteilen könnt und die euch im Bedarfsfall den Rücken frei halten. Im Hinblick auf die Kommandos braucht ihr euch auch keine Sorgen zu machen: Das zur Verfügung stehende Befehlsmenü ist zwar sehr umfangreich, dennoch aber einfach und übersichtlich gestaltet und serviert euch die gängigen Ansagen wie z.B. Position beziehen oder Flanken sichern. Ergänzend könnt ihr euer Team allerdings auch so einsetzen, dass ihr z.B. vorgebt - mittels Markierung - dass man sich um einen bestimmten Gegner kümmern soll, während ihr die Rolle der Nachhut übernehmt und potentielle Nachzügler der Terroristen ausschaltet. Je nach Situation könnt ihr auf diese Art und Weise immer wieder recht individuell vorgehen. Und nutzt ihr die Befehle gekonnt mit der sonst selbständigen Aktion eurer Begleiter, erweist sich das durchaus fordernde Gameplay als spannende Herausforderung. Großzügig angelegte Vorstädte mit vielen kleinen und großen Gassen, Kellerschächte, Häuserschluchten oder verwüstete Straßenzüge bieten viel Freiraum für eure Aufträge. Als gesamtes Spielziel müsst ihr eine Verbrecherbraut dingfest machen, der es scheinbar Spaß macht die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen. Dabei sind der guten Damen alle Mittel recht für Chaos zu sorgen. Mehr noch, entführt sie euch zu Beginn zwei eurer Team-Mitglieder, die ihr natürlich auch wieder retten müsst. Auf dem Weg die fiese Tante zu erwischen, versuchen zahlreiche Anhänger der Terroristin euch am Vorhaben zu hindern. Dabei nehmen die bösen Jungs keine Rücksicht und ballern was das Zeug hält und wenn das nicht reicht, nehmen die Feiglinge auch noch Geiseln. Damit versuchen sie euch ganz klar unter Druck zu setzen - was ihr euch aber keinesfalls gefallen lassen solltet.

    Für einen erfolgreichen Einsatz braucht es allerdings nicht nur ein gutes Team, auch die zugehörige Ausrüstung entscheidet über Sieg oder Niederlage. Dank dem umfangreichen aber einfach gestricktem Menü habt ihr in Sachen Waffen, Grananten und Sichthelfer - Visoren - eine recht umfangreiche Auswahl. Nahkampf- als auch Distanzwaffen stehen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung und lassen sich so individuell an die jeweiligen Missionen anpassen. Bei Bedarf kann während des Einsatzes auch gewechselt werden oder aber ihr greift auf die Waffen zurück, welche eure Gegner mit ihrem virtuellen Tod zurücklassen. Passende Munition bekommt ihr gleichfalls in den Level, welche ihr einfach nur einsammeln müsst - sofern eben die Terroristen die Waffen mit sich führen, die ihr auch im Repertoire habt. Andernfalls heißt es ein wenig haushalten und clever agieren - dann reicht auch der Vorrat, den ihr mit den jeweils gewählten Waffen mitführt.

    Rainbow Six: Vegas Rainbow Six: Vegas Seid ihr hinreichend ausgestattet, könnt ihr euch auf den Weg machen, die Welt wieder ein Stückchen sicherer zu machen. Dabei sei Berserker-Naturen gleich gesagt, dass blindes Reinstürmen unweigerlich den sicheren Bildschirmtod bedeutet. Die zahlreich vorhandenen Gegner sind nämlich nicht nur verdammt schnell, sie agieren auch sehr intelligent. Sie suchen Deckung, probieren euch einzukreisen bzw. in die Zange zu nehmen oder euch geschickt in den Rücken zu fallen. Was ihr am Anfang noch mit durchdachtem Vorgehen leicht verhindern könnt, wird mit zunehmendem Spielverlauf immer schwerer. Getreu dem Mott "ihr spielt euch ein und werdet besser, da können und dürfen die Gegner nicht hinten anstehen". Zusammengefasst lässt es sich auch als absolute Herausforderung mit gelegentlichen Frustmomenten beschreiben. Und um genau diese Momente so gering wie möglich zu halten, solltet ihr auf jeden Fall auf eure Kollegen zurückgreifen und vor allem das Spiel mit der Deckung suchen. Die Level bzw. Missionen sind größtenteils so gestrickt, dass ihr recht problemlos von einer Deckung zur anderen huschen könnt, ohne wirklich Gefahr zu laufen draufzugehen. Natürlich bleibt das nicht aus, aber dank recht kurzer Ladezeiten seid ihr schnell wieder im Spiel. Die Frage ist natürlich nur, an welchem Checkpoint ihr gerade gewesen seid, denn diese sind zwar vorhanden, die Abstände sind allerdings überaus großzügig gehalten. Somit wiederholt ihr - solltet ihr einmal den virtuellen Tod sterben - nicht nur einen kurzen Abschnitt; Wenn es blöd läuft, habt ihr einen erneut langen Marsch vor euch. Daher ist es ratsam lieber einmal mehr zu überlegen als einmal zu früh aus der sicheren Deckung zu treten. Da ihr in der Deckung u.a. auch in die Vogelperspektive wechseln könnt, sichert ihr euch so einen guten Rundumblick und im Zweifelsfall könnt ihr sogar ohne konkretes Zielen aus der Deckung heraus feuern. Überaus dienlich um Gegner anzulocken bzw. zu lokalisieren, wo sie sich versteckt halten.

    Gleichfalls helfen euch verschiedene neue Vorgehensweisen. Scheint z.B. ein nicht überwindbares Hindernis vor euch aufzutauchen, nur keine Panik. Vor allem wenn ihr auf einem Dach rum turnt, solltet ihr euch genauer umschauen. An manchen Stellen sieht das Spiel vor, dass ihr euch gekonnt abseilen könnt. Einfach flugs den Haken geworfen und schon kann es hinunter gehen. Ergänzend dazu baumelt ihr auch nicht einfach nur am Seil, ihr könnt auch eure Waffen sprechen lassen, so fern erforderlich. Überdies wechselt die Ego-Ansicht, welche wieder einmal Standard ist, in die Vogelperspektive, um euch so einen besseren Überblick zu gewähren. Ein weiteres nützliches Goodie sind die verschiedenen Sicht-Modi, auf die ihr zurückgreifen könnt. Je nach Gegebenheit stehen u.a. Nachtsicht- als auch Infrarot-Modus zur Verfügung. Ebenfalls hilfreich ist die neue Snake-Cam, mit der ihr unter Türen durchspähen könnt. Ein überaus hilfreicher Modi, da ihr so nicht nur die Situation kennt, bevor ihr die Tür aufmacht, ihr könnt auch euch selbst und das Team entsprechend positionieren, um effizienter zu stürmen und Geiseln auch ganz sicher zu retten.

    Spielvarianten, Aus- und Weiterbildung

    Rainbow Six: Vegas Rainbow Six: Vegas Nicht nur ihr genießt die spielerische Erfahrung und werdet mit der Zeit - hoffentlich - von Mission zu Mission besser. Gleiches gilt auch für eure Ausrüstung, die ihr im weiteren Verlauf des Spiels aufbauen bzw. erweitern könnt. Durch Erfolge frei gespielte Upgrades verhelfen euch dazu, eure Wummen zu verbessern. Somit habt ihr eine gute Grundlage den steigenden Anforderungen stets gerecht zu werden. Und was offline schon so schön funktioniert, lässt sich auch online anwenden. Nicht nur, dass zahlreiche Spielvarianten einladen mit Spielern rund um den Globus zu spielen, ihr erhaltet auch Erfahrungspunkte. Je nachdem wie gut ihr seid, sammeln sich diese Punkte auf eurem Konto an und geben Auskunft, welchen Rang ihr derzeit bekleidet. Je nach Rang und Erfahrungswerte erhaltet ihr - quasi als Belohnung - neue Ausrüstungsgegenstände wie z.B. Panzerungen, Kleidung und Schutzmasken.

    Um die zahlreichen Goodies zu bekommen, müsst ihr vorzugsweise Online spielen. Verschiedene Modi laden dazu ein, sich gegenseitig die Rübe von den Schultern zu pusten. Dabei habt ihr die Wahl, ob ihr als Einzelkämpfer in den Ring steigen wollt oder ob ihr lieber im Team den Erfolg sucht. Beide Varianten sind vorhanden und versprechen mit unterschiedlichen und gängigen Spielmodi viel, viel Spielspaß. Offline als auch Online lässt sich die Story im Coop-Modus und die durchaus als schwer zu bezeichnende Terroristenjagd spielen. Bei diesem Modi müsst ihr nichts andere tun als in einem vorgegebenen Level eine bestimmte Anzahl an Terroristen auszuschalten und dabei möglichst schneller zu sein als die Uhr. Und natürlich dürft ihr euch nicht abballern lassen, denn einen Respawn - so fern ihr zu zweit spielt - gibt es zumindest in diesem Modi nicht.

    Wer sich die richtige Herausforderung geben will, versucht sich im realistischen Kampfgetümmel. Denn so lautet eine alternative Spielwahl, die größtmögliche Aufmerksamkeit und 100%tige Genauigkeit von euch verlangt. Getreu dem Motto "one shot, one kill" bietet euch der als realistisch beschriebene Modi Spielspaß der besonderen Art. Angelehnt an tatsächliche Gegebenheiten müsst ihr beweisen, dass ihr zurecht ein Elitesoldat seid, den so leicht nichts aus den Socken holen kann.

  • Rainbow Six: Vegas
    Rainbow Six: Vegas
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    15.10.2009
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Rainbow Six: Vegas
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http://www.gamezone.de/Rainbow-Six-Vegas-Spiel-29207/Tests/Rainbow-Six-Vegas-im-Gamezone-Test-991062/
29.11.2006
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