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  • Rampage: Total Destruction - King Kong sucht Freunde zum gelegentlichen Städte-Zerstören... - Leser-Test von xilver

    Rampage: Total Destruction - King Kong sucht Freunde zum gelegentlichen Städte-Zerstören... - Leser-Test von xilver Rampage - für die Spielhallenbesucher sicherlich kein unbekannter Titel: Mit einem Affen, Wolf oder einer Dino-Echse wüten Sie durch Stadtgebiete, klettern auf Häuser, rammen ihre Faust oder ihre "Füße" in den Beton und bringen das Haus letztendlich zum Einsturz. Zwischendurch können Sie die bewohner verschlucken, um ihre Lebensenergie zu regenerieren und dann gibt es da noch das zerhauen allerlei Millitärischer und Ziviler Maschinerie: Panzer, Helikopter, Autos. Die ersten beiden machen ihnen dabei das Leben als Riesenmonster schwer: neben den Fußsoldaten dient ihr Pelz oder Schuppenkleid oft als Kugelfänger - und wenn es zu voll ist lässt das Scumm nach und sie verwandeln sich zurück in einen kleinen nackten Menschen der schüchtern über das Spielfeld zum nächstmöglichen Rand kriecht. Scumm? Kennen wir das nicht als die Universalmarke aus Monkey Island? Ja. Midway hat anscheinend geklaut: Scumm ist ein Getränk einer Chemiefirma, das bei den "Genießern" ungeahnte, Tierähnliche mutationen auslöst und diese zu menschenfressenden, städtezerstörenden Monstern mit der Höhe eines Plattenbaus werden lässt. Dieser Linie bleibt Midway auch im neusten Teil der Rampage Serie treu: nach dem eher nüchternen Titel "Rampage Through Time" schickt Midway seine Hau-Drauf-Monster nun auf die PS2 und den Gamecube. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, über 27 neue Monster in das Spiel mit einzuschleusen, lesen Sie hier - eventuell. Dieser Review beschreibt die Gamecube version, die bis auf einen kleinen Unterschied mit der PS2-Version Identisch ist.
    Zur Story braucht man nicht viel sagen, es ist wie beim ersten Rampage Titel: Scumm wird gesoffen, Mutation zu diversen "Anthropomorphen" (Menschenählichen/Aufrechtgehenden) Riesentieren tritt ein, Städte fliegen in die Luft und werden um sehr viele Einwohner ärmer. Das Midway dieses mal das ganze in eine art Story gepackt hat in der Sie von einem Wissenschaftler aufgehalten werden sollen macht den Kuchen auch nicht fett. Aber mal ehrlich: was bringt eine Story bei einem Spiel, das hauptsächlich auf seinen Untertitel aus ist: Total Destruction?
    Der inhalt der Kampange, mit der ich beginnen möchte, ist Simpel: Als eines von 30 abgedrehten Riesenwesen (Tiere und Monster wie Steingolems oder "Aliens") wandeln Sie durch 7 Städte (LA, Chicago, NY, Hong Kong, London, SF und Las Vegas) und hinterlassen Zerstörung, verwüstung und Riesenlöcher in der Befölkerungsdichte und dem Budget der Stadt. Die Hauptaufgaben der 3-4 Level pro Stadt sind simpel: Zerstören Sie alle Gebäude im Bezirk mit Schlägen, Tritten, Hieben, Brüllern oder Sprüngen. Teilaufgaben sind auch vorhanden, diese bringen Extrapunkte (5000) und manchmal neue Spezialaktionen für ihr Monster (Brüller, Zerstörungssprung, etc). Diese Aufgaben lauten dann beispielsweise "Friss 20 Geschäftsleute", "Zerstöre 8 Panzer", "Friss 6 Geldbeutel" oder "Starte 5 Raketen". Nicht wirklich aufwendig aber auch manchmal etwas schwieriger, da sie in den Späteren Levels schon mal unter kräftiges Feuer von allen seiten geraten können.
    Grundsätzlich gilt bei Rampage: Alles innerhalb des Bildschirms ist zerstörbar. Bis auf die Straße. An sonsten können Sie wirklich alles in Schutt und Asche legen: Häuser fallen Stockwerkweise zusammen, je nach dem wie Sie diese traktieren (Fußrammattacken, Schläge mit der Faust, Sprünge oder Schläge aufs Dach etc). Dabei gibt es immer ordentlich Krach und Feuer/Rauch, der ihrer Figur allerdings auch manchmal zu schaffen machen kann. Zusätzlich zu den Gebäuden gibt es auch noch Massig Fahrzeuge, vom Otto-Normal-Auto über Fahrende Snacks (Busse/Touristentouren) bis hin zu SWAT-Fahrzeugen und Militärpanzern. Zusätzlich dazu hat ihr Pelziger/Schuppiger Alterego noch mit Hubschraubern und Bombern zu kämpfen. Und die wollen ihm ans Fell - wie fast alles im Spiel.
    Denn auch wenn Sie 10 mal so groß sind, die Menschen auf der Straße werfen mit Flaschen auf Sie, schießen auf Sie oder führen ihre Alltagstrotts wie immer aus. Nur manchmal bekommt der ein oder andere doch Panik, wenn Sie seinen nachbarn grade mit einem "yummy" in ihren Schlund befördern.
    Klar gibt es, wie beim alten Teil auch, das Problem der Lebensenergie. Sind Sie zu unaufmerksam, fliegt ihr Scherge auf den rücken und schrumpft zum am Anfang beschriebenen Würstchen zusammen, das sich langsam und mit den Händen zwischen den Beinen zum Bildschirmrand bewegt, bis Sie eine bestimmte Taste drücken und er wieder zu einem Monster heranwächst. Verhindern können Sie dieses Wachstumsgeplänkel mit Menschenfleisch/Hamburgern/Steaks und Würstchen. Allerdings beschränkt sich die Hauptmahlzeit auf ersteres. Egal ob Sie die Stereotyp Jungfrau aus ihrem Appartement greifen und in ihr Maul stopfen oder ob Sie einen kompletten Bus in ihren Schlund entleeren, jeder Homo Sapiens bringt ihnen neue Lebensenergie. Manchmal müssen Sie sogar zu dieser Methode greifen, denn anders lassen sich manche Leute nicht vertreiben - ausser Sie schlagen mit voller Kraft drauf.
    Das alles benötigt natürlich eins: Grafik. Und die ist bei Rampage - Total Destruction auf dem PS2 Niveau geblieben - Was den Gamecube leider unterfordert. Hier und da gibt es schöne Effekte, auch ihre Figuren sind Detailiert Modelliert (und sehen teilweise total schräg aus), die Autos und andere Fahrzeuge verlieren da schon ein paar Details und ganz am schluss kommt dann der Hintergrund und das Wasser des Spiels. Alles in allem kann man mit der Rampage Grafik zufrieden sein, sie beherrscht das Darstellen der benötigten Effekte, wenn auch nur auf Normalniveau. Nicht unbedingt gut, aber auch nicht unbedingt schlecht.
    Der Sound des Spiels bewegt sich auf gleichem Niveau, Ihre Monster Rülpsen (eine Zeit nachdem sie etwas gefressen haben), Furzen, Brüllen, Knurren, Jaulen (teilweise) und Stampfen durch die Stadtteile. Rundherum hören Sie verkehrsgeräusche, da Sie immer anscheinend in der Rush-Hour angreifen. Zwischendurch kommt mal ein frecher Spruch eines ihrer Opfer (zum Beispiel beim greifen eines Geschäftsmannes: "you cant eat me, Im a lawyer! (was so viel heisst wie: Du kannst mich nicht fressen! Ich bin Anwalt!"). Andere schreien oftmals nur. Manchmal läuft auch noch eine art Radiosendung im Hintergrund, wenn der Nachrichtenhelikopter über ihren Köpfen kreist. Diese Nachrichten beschränken sich aber immer auf den Tipp, nicht in den von Monstern befallenen Stadtteil zu gehen und darauf das jene Monster extrem Stinken. Midway hat komische möglichkeiten genutzt um seine Monster möglichst unattraktiv zu machen.
    Zurück zur Kampange: die dient nur einem Zweck: Monster Freischalten. Zwischendurch finden Sie, neben anderen dingen (wie die Leben-Raubenden Atomkanister, Käfer, Feuerbomben und Offenen Elektroleitungen oder den Lebensspendenden Hamburgern, Sandwhiches, Steaks und Menschen) auch mal eine Monster-Quarantäne-Kammer, die Sie nur Zerstören müssen um einen ihrer Kumpanen freizuschalten. Bei diesen Kumpanen handelt es sich um einen der 30 Menschen, die Scumm Soda getrunken haben und so Konterminiert sind.
    Am Ende eines jeden Levels steht der Endgegner, der Verrückte Professor (tm), der Sie erschaffen hat und auch zerstören will. Der Auftrag in dieser Mission: Doktors Spielzeug putt machen und danach Stadt zu Asche hauen. Des Doktors Spielzeuge sind dabei Fliegende Untertassen mit Wirbelsturmerzeuger, High-Tech Panzer oder Dachspringer mit Säuregranaten. Mit wenigen Schlägen sind diese Endgegner geschichte.
    Generell ist Rampages Schwierigkeitsgrad geradezu verschwindend klein, Selbst wenn Sie mal alle 3 (4) Leben aufbrauchen, haben Sie immer noch die möglichkeit, den Aktuellen Level zu wiederholen, mit vollen 3 Leben. Vorbei sind die Zeiten mit dem kompletten Neuanfang der Stadtdemolierung. Man kann also ruhig sagen, dass Rampage zum Frustablassen gut geeignet ist.
    Der rest des Spiels, ausserhalb der Kampange, ist durchweg Multiplayer, König der Stadt, König der Welt und Zeitrennen sind nur mit 2 bis 4 Spielern spielbar (es sind aber auch Bots möglich). Dieser Modus sorgt allerdings für heitere Abende, in denen man oft genug über die witzigen Aktionen ihrer Figuren lachen kann (zum Beispiel das Ausrutschen auf einem Kinderspielplatzgerät, dem Hinternreiben nach dem Raketenabschuss, dem "Zwischen den beinen Halten" nach dem Tritt des Mitspielers unter die Gürtellinie oder dem "Kotzen" nach dem Fressen von negativen Gegenständen). Auch die Kampange kann mit 2 Spielern durchgespielt werden, was den Schwierigkeitsgrad allerdings fast gegen null senkt. Dem Spaßfaktor der Sinnlosen Städtevernichtung tut das aber nichts an.
    Als besonderes Gimmick hat Midway die beiden Klassiker "Rampage" und "Rampage World Tour" (ersteres ist die Spielhallenversion, zweiteres der N64 bzw. PSX ableger in besserer Grafik) mit auf die Disk gepackt, welche nochmal so viel Spaß machen, acuh wenn der 3D-Blick fehlt. Auch die beiden anderen Teile sind uneingeschränkt Multiplayerfähig, standardmäßig 3 Spieler können die Stadt demolieren - klarer Vorteil des Gamecube mit 4 Gamepads.

  • Rampage: Total Destruction
    Rampage: Total Destruction
    Publisher
    Midway Games
    Developer
    Pipeworks Software
    Release
    24.04.2006
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Rampage: Total Destruction
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http://www.gamezone.de/Rampage-Total-Destruction-Classic-29313/Lesertests/Rampage-Total-Destruction-King-Kong-sucht-Freunde-zum-gelegentlichen-Staedte-Zerstoeren-Leser-Test-von-xilver-1004697/
23.07.2006
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