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  • Ranger X: Power eines Cyber-Rangers - Leser-Test von denjuandemarco

    Ranger X: Power eines Cyber-Rangers - Leser-Test von denjuandemarco Und weiter geht's im Sektor der "schweinealten" Shoot'em Ups für Segas Mega Drive Konsole, doch bei dem Spielmodul, über das ich Euch nun im Folgenden zutexten werde, ist es durchaus möglich, dass selbst Besitzer des guten alten Mega Drive jener Name kein Begriff ist. Dies ist eigentlich umso erstaunlicher, da es sich bei "Ranger X" um ein weit überdurchschnittliches Videogame handelt. Doch üblicherweise ist das Klientel, also die Zielgruppe dieses Genres, nicht sonderlich groß, kein Vergleich zu jedenfalls den (oft stumpfsinnigen) Jump'n Runs oder Beat'em Ups. Dies hat wohl unter anderem auch mit dem regelmäßig doch sehr hohen Schwierigkeitsgrad zu tun, welches ein erhöhtes Maß an Konzentration, Geschick und Ausdauer verlangt. Und alle drei Attribute weiß bestimmt nicht jeder Videospielfreak in sich zu vereinen, schätze ich. Hust. Wie dem auch sei, im Jahre 1993 war es Sega selbst, die diesen Shooter auf den europäischen Markt brachten. Ohne gleich zuviel verraten zu wollen, kann ich den Shoot'em Up-Freaks sagen, dass es sich hier für diese um einen echten Leckerbissen handelt. Here we go.

    Story

    Na aber logisch ist die Geschichte in Shoot'em Ups oft von sekundärer Bedeutung und da macht "Ranger X" auch keine Ausnahme. Und da es sich um einen Science-Fiction-Shooter handelt, ist es wenig verwunderlich, das wieder einmal (wie so oft) hundsgemeine Aliens für Unruhe auf unserem heißgeliebten Planeten sorgen. Wir gehören natürlich zu den Guten, sind ein Held von äußerst edler Gesinnung, der für seine Ziele aufopferungsvoll kämpft; wenn es denn sein muss bis in den Tod. Die glitschig-schleimigen Außerirdischen sind selbstverständlich böse und sind drauf und dran, die Erde in Schutt und Asche zu legen.
    Jedenfalls wird unsere Galaxie heftigst von Angriffen der Aliens heimgesucht, diese haben sich in "Ranger X" ausgerechnet unser Sonnensystem ausgesucht, in welchem sich eben unglücklicherweise unser blauer Planet nun einmal befindet. Unsere Hauptstadt muss sich zu Beginn der Story mächtiger Attacken der Rahuna-Raumflotte erwehren. Unsere Hauptstadt ist glücklicherweise größtenteils noch unversehrt, da sie von einem Schutzwall geschützt wird. Doch aller Voraussicht nach ist es nur eine Frage der Zeit, wann jener Wall zusammenbrechen wird, denn die unaufhörlichen Angriffe der Rahuna erweisen sich als äußerst massive Bedrohung. Demzufolge beschließt unsere Regierung, dass wir uns ins Kampfgetümmel stürzen dürfen, wobei es sich bei Ranger X um einen mächtig gepanzerten Roboter handelt, der aufgrund eines Jetpacks in der Lage ist, für kurze Zeit fliegenderweise durch die Walachei zu düsen. Also nix wie rein in jenes Ungetüm, angeschnallt und los geht's.

    Spielverlauf

    Erfreulicherweise sind wir bei diesem sehr schwierigen Unterfangen nicht auf uns alleine gestellt, denn in jedem der zahlreichen Spielabschnitte gesellt sich ein Kumpan zu Euch. , wobei Ihr die Wahl zwischen zwei verschiedenen Begleitfahrzeugen habt. Entweder greift Ihr auf Indra zurück, welches ein wieselflinkes Bodenfahrzeug ist oder Ihr entscheidet Euch für Eos, welcher einen bestens ausgerüsteten Flugroboter darstellt. Diese Unterstützung ist von außerordentlicher Bedeutung, ohne einen der beiden Begleiter seid Ihr hoffnungslos verloren. Ab und an ist es Euch gestattet, in das Innere jener beiden Fortbewegungsmittel zu schlüpfen, um somit Eure eigene Rüstung etwas zu schonen. Dies ist nicht nur phasenweise überlebenswichtig, sondern sorgt zudem stets für eine willkommene Abwechslung im Spielverlauf. Zu Beginn des Spiels macht Ihr Euch besser schnellstens mit dem Radarbildschirm vertraut, denn auf diesem sind die gelben feindlichen Stützpunkte zu erkennen, welche es regelmäßig auszuschalten gilt. Solltet Ihr diesbezüglich erfolgreich sein, wartet letztlich die Hauptbasis Eurer Gegner auf Euch, welche Euch mächtig einheizen wird. Jene Festungen ballern wirklich aus allen Löchern und sorgen für eine derartige Action, dass Euch zuweilen Hören und Sehen vergeht. Von elementarer Bedeutung ist das Auffinden der Energieumwandler, mit denen Ihr die noch verbliebene Energie Eurer Spezialwaffen in Lebensenergie umwandeln könnt. Bei Bedarf dürft Ihr diese lebenswichtige Energiequelle auch auf Euer jeweiliges Begleitfahrzeug übertragen. Nach dieser kleinen Verschnaufpause muss es dann aber wieder schleunigst weitergehen und Ihr macht Euch schnurstracks auf, dunklen Höhlen, Seen aus ätzender Säure und futuristischen Hochbauten einen netten Besuch abzustatten.
    Freunde satter Action kommen hier jedenfalls voll auf ihre Kosten, wobei außerdem sehr positiv zu bewerten ist, dass die einzelnen Spielabschnitte sich angenehm deutlich voneinander unterscheiden. Oft ist es ja gerade bei Ballerspielen, dass es trotz gehöriger Action irgendwann einmal doch langweilig wird, sich spielerischen Längen einschleichen, welche zumindest ab und an für Monotonie sorgen. Dies ist hier definitiv nicht der Fall. Was mir außerordentlich gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Ihr trotz der geballten Action nicht einfach blindlings drauflos stürmen könnt. Vielmehr ist in "Ranger X" taktisches Gespür gefragt, so dass eine ausgewogene Mischung, bestehend aus Geschicklichkeit, Konzentrations- und Denkvermögen sowie einer enormen Ausdauer, hier zwingend erforderlich ist. Ihr ballert, was das Zeug hält, müsst aber ebenso gewagte Flugmanöver vollführen als auch gezielt Euer jeweiliges Begleitfahrzeug einsetzen. Nur, wenn Ihr alle diese Kriterien erfüllt, habt Ihr eine echte Chance zu überleben und sich somit am sehr abwechslungsreichen Spielverlauf zu erfreuen. Für das absolute Highlight und somit die Krönung des sehr gelungenen Spielablaufs sorgen die sehr originellen Obermotze, welche naturgemäß am Ende eines Levels auf Euch warten und Euch das Leben dann auch in der Tat zur Hölle machen. Hier gibt sich unter anderem eine gewaltige Panzerfestung, eine riesige mechanische Hight-Tech-Krabbe und eine Riesenkrake die Ehre bzw. ein nettes Stelldichein. Oft verwandeln sich die Endbosse mehrere Male, so dass Ihr Euch eigentlich zu keinem Zeitpunkt sicher sein könnt, dass der jeweilige Bossgegner denn auch wirklich erfolgreich eliminiert wurde. Auch hier sind ein behutsames Vorgehen, das Ausloten der Stärken und Schwächen der (intelligenten) Feinde das A und O. Zudem solltet Ihr immer ein wachsames Auge auf Euren Begleiter haben, denn ohne dessen Unterstützung heißt es nur allzu schnell "Game Over".

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Ranger X
Ranger X: Power eines Cyber-Rangers - Leser-Test von denjuandemarco
http://www.gamezone.de/Ranger-X-Classic-29341/Lesertests/Ranger-X-Power-eines-Cyber-Rangers-Leser-Test-von-denjuandemarco-1000062/
27.05.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/12/rangerx.jpg
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