Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Ratatouille im Gamezone-Test

    Pixar's außergewöhnliche Ratte mit ihrem ausgeprägtem Geruchssinn fühlt sich auf Nintendos Wii sichtlich wohl.

    Der neueste Animationsstreich der Filmstudios Pixar und Disney, der aktuell in unseren Kinos angelaufen ist, trägt nicht von ungefähr den aus der Gastronomie stammenden Begriff "Ratatouille" - wobei in diesem Fall das Wort wohl eher "ratte-tuu-ii" ausgesprochen werden sollte, wie es auch im Untertitel heißt. Schließlich handelt der Streifen von einer Ratte namens Remy, dessen großer Traum es ist, ein weltberühmter Chef der Cuisine zu werden. Das ist nicht gerade ein übliches Ziel für einen Nager, dessen Sippe sich nicht im geringsten darum schert, was ihr vor die Kauleiste kommt. Probleme sind für den kleinen Feinschmecker also somit vorprogrammiert. Und wie diese genau aussehen, kann man jetzt nicht nur auf der Kinoleinwand sehen, sondern auch auf allen gängigen Spielsystemen erleben. Ob sich ein Ausflug mit dem Möchtegern-Gourmet dabei auf Nintendos Wii lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

    Von einer kleinen Ratte und seinem großen Traum ...

    ... handelt der Film und auch auf der Wii kann man diese Geschichte nicht nur kurz zusammenfasst im Handbuch nachlesen, sondern bekommt sie beim spielen dank der Filmsequenzen nachvollziehbar präsentiert, so dass auch Laien der Handlung ohne jegliches Vorwissen gut folgen können. Im Gegensatz zu der Fassung für den GBA und NDS hat man sich bei der Version für die Wii (sowie PS2) mehr Mühe gegeben was die Einbindung und Schilderung der Story betrifft. Und das sorgt nicht nur dafür, dass keine Verständnisprobleme auftreten, sondern auch für besseren und größeren Spielspaß als irgendwelche lose zusammenhängenden Levels durchzuspielen.

    Ratatouille Ratatouille Erzählt wird in dem Spiel die Geschichte der besagten außergewöhnlichen Ratte Remy, der mit einem ausgezeichneten Geruchssinn und Geschmack sowie einem großen Hang zur guten Küche ausgestattet ist und sich somit wesentlich von seinen Artgenossen unterscheidet, die sich mit Abfällen als Nahrungsmittel vollkommen zufrieden geben. Im Gegensatz zum Rest seiner Familie träumt er davon, ein großer Koch zu werden - genau wie sein Vorbild, der Sternekoch Auguste Gusteau. Und wie es der Zufall so will, verschlägt es den kleinen Feinschmecker nach der unsanften Vertreibung aus seinem Zuhause nach Paris und zum Restaurant seinen kulinarischen Helden. Hier trifft Remy auf den glücklosen Küchenjungen Linguini, der im Gegensatz zu ihm als Koch akzeptiert werden würde, wenn er bloß ein Händchen dafür hätte. Und so verbünden sich die beiden ungleichen Figuren und es beginnt eine ungewöhnliche, aber erfolgreiche Kochbeziehung. Doch wie lange kann so etwas gut gehen?

    Kochen ist Nebensache

    Ratatouille Ratatouille Die Kochkunst steht im Film "Ratatouille" im Mittelpunkt, aber im gleichnamigen Wii Titel darf der Spieler weniger den Kochlöffel schwingen als mehr von den vielen anderen Fähigkeiten des kleinen Nagers Remy Gebrauch machen, um die jeweiligen Level abzuschließen. Zwar sind auch Kochmissionen hin und wieder mal dran, aber den größten Teil des Spiels machen die vielen kleinen Aufträge aus, die dabei helfen, dass die Rattensippschaft an Futter herankommt. So gilt es zum Beispiel einen Hund mit einem Knochen abzulenken, um unbeschadet in das Revier zu kommen, welchen der Vierbeiner bewacht. Anschließend darf man mit einem Kochlöffel die Mausefallen zuschnappen lassen, um dann eine Münze aufzutreiben, mit dem die Ratten den Küchenjungen verwirren können, um an die Essensreste zu kommen, die er im Eimer trägt. Das Spiel wartet dabei mit vielen solchen Aufträgen auf, doch leider ähneln sich die meisten vom Ablauf her viel zu sehr, so dass sich nach einer Weile Monotonie und Langeweile einstellt. Meist muss man nämlich erfolgreich von A nach B gehen, um die Aktion abzuschließen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man an eine Münze, einen Schlüssel oder Schalter herankommen muss, denn das Prinzip ist immer gleich.

    Remy, die Spürnase

    Ratatouille Ratatouille Zunächst müsst ihr erst die entsprechende Ratte finden, um an den Auftrag zu kommen. Dabei erweist sich die feine Nase von Remy sehr hilfreich. Denn mithilfe seines besonders gut ausgeprägten Geruchssinns kann man nicht nur erschnüffeln, wo sich die Auftraggeber befinden, sondern sich auch den richtigen Weg weisen lassen, wenn man während einer Mission nicht mehr weiter weiß. Zum Aktivieren dieser sehr nützlichen Funktion braucht man auf der Wii dabei nur die B Taste gedrückt halten und schon zeigt ein blauer Strahl den richtigen Weg an. Angesichts der großen Level und der hektischen Betriebsamkeit auf einem Marktplatz oder in einer Großküche erweist sich die Spürnase des kleinen Helden ausgesprochen hilfreich, auf die man gerne zurückgreift, um etwas Übersicht zu haben.

    Vorsicht: Mensch!

    Ratatouille Ratatouille Des Weiteren gilt es, während einer Mission nicht von Lebewesen erspäht zu werden, die größer sind als man selbst. Kleineren Widersachern wie Kakerlaken oder Küken kann man mit einem gezielten Schwanzhieb durch Schütteln des Wiimotes problemlos den Garaus machen, aber größere Tiere wie Katzen solltet ihr meiden. Auch Menschen zählen zu euren Feinden, da sie nicht gerade gut auf Ratten anzusprechen sind - vor allem nicht, wenn diese sich in einem Sternerestaurant herumtreiben. Naht eine solche gefährliche Entdeckung, dann wird man durch eine entsprechende Einblendung am Bildschirm darüber informiert. In so einem Fall gilt es dann entweder die Beine in die Hand zu nehmen und um sein Leben zu rennen oder man findet nützliche Utensilien wie zum Beispiel eine umgedrehte Tasse, unter der man sich verstecken kann, bis die Luft wieder rein ist. Sollte man wider Erwarten doch von einem Zweibeiner erwischt werden, dann gilt es die Wiimote zu schütteln, um sich wieder zu befreien - andernfalls landet man nämlich in einem Einmachglas.

    Remys Bewegungsrepertoire

    Ratatouille Ratatouille Während man immer mit einem Auge darauf schielen muss, nicht von irgendwelchen Widersachern gesehen zu werden, gilt es durch Springen, Schwingen, Klettern und mit Hilfe von nützlichen Objekten wie einem Rattenball, Rattapult und Gleitschirm heil und unbeschadet am Zielort anzukommen, um zum Beispiel die Gaszufuhr in der Restaurantküche zu manipulieren. Dank der vielfältig ausgefallenen Bewegungen, die der kleine Hauptdarsteller drauf hat, darf man bei den Missionen an Rohren oder Garnrollen rauf- und runterkraxeln, an Seilen balancieren oder punktgenau Sprünge auf klitzekleine Plattformen wie einem Holzpfahl absolvieren. Das bringt in die jeweiligen Missionen etwas Schwung herein und macht - zusammen mit den vielen Feinden - das Erfüllen des Auftrages nicht allzu leicht. Das Erlernen dieser verschiedenen Bewegungen geht dabei völlig unproblematisch über die Bühne, da man die Steuerung in einem Einführungskapitel bzw. im ersten Level Schritt für Schritt erklärt bekommt.

  • Ratatouille
    Ratatouille
    Publisher
    THQ
    Developer
    Heavy Iron Studios
    Release
    19.09.2007

    Aktuelles zu Ratatouille

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 12/2016 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
991467
Ratatouille
Ratatouille im Gamezone-Test
Pixar's außergewöhnliche Ratte mit ihrem ausgeprägtem Geruchssinn fühlt sich auf Nintendos Wii sichtlich wohl.
http://www.gamezone.de/Ratatouille-Spiel-16339/Tests/Ratatouille-im-Gamezone-Test-991467/
08.10.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/10/screen2_large_3_.jpg
tests