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  • Ratchet: Gladiator im Gamezone-Test

    Wie gut ist der pelzige Lombax als Gladiator? Wir sind in die Arena gestiegen und haben es für euch herausgefunden!

    Das erste "Ratchet und Clank" Spiel kam 2002 heraus und konnte sowohl bei den Kritikern als auch bei den PS2-Gamern vor allem durch den gelungen Mix von klassischen Jump and Run Elementen mit Actioneinlagen punkten. Der sehr erfolgreiche Titel bekam im darauf folgenden Jahr eine Fortsetzung, die nicht nur genauso gute, sondern größtenteils sogar noch bessere Kritiken abstauben konnte. Als 2004 "Ratchet und Clank 3" herauskam, wurde der bisherige Erfolg sogar noch getoppt. Nun ist der vierte Ableger aus dieser Spielreihe erschienen und bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass sich "Ratchet: Gladiator" in vielerlei Hinsicht von den Vorgängern unterscheiden wird. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich diese Änderungen positiv oder negativ aufs Gameplay und den Spielspaß auswirken.

    Für Lacher ist auch diesmal gesorgt

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Besonderes Kennzeichen der Vorgängertitel waren die vielen humorvollen Videosequenzen, die jedem Ratchet-Zocker mindestens ein Lächeln, meistens aber herzhafte Lacher entlockten. Dass auch der neueste Ableger in dieser Hinsicht keinen Vergleich mit den vorhergehenden Teilen zu scheuen braucht, wird gleich zu Beginn deutlich. Denn die Story des Spiels wird euch mit sehr amüsanten Prequel-Filmsequenzen näher gebracht, die diesmal wie folgt aussieht: die Weltraumhelden Ratchet und Clank fliegen zusammen mit dem Wissenschaftler Al friedlich in ihrem Raumschiff Phönix durch die Galaxie, als sie von der Bürgermeisterin von Metropolis kontaktiert und darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass der vor über einem Monat verschwundene Held Captain Starshield getötet wurde. Man vermutet, dass dieser Hero bei dem illegalen Kampfsport DreadZone umgekommen ist, der von einem Medienmogul namens Gleeman Vox in einer gesetzlosen Region am Rande des Universums (genannt Schatten-Sektor) veranstaltet wird. Da auch andere Helden in letzter Zeit verschwunden sind, wird nun befürchtet, dass ihnen dasselbe zugestoßen ist. Bevor die Bürgermeisterin jedoch die Schiffscrew warnen kann, wird diese auch schon von Gleeman's Schlägertrupp gefangen genommen. Kaum zu sich gekommen, entdeckt Ratchet zu seinem großen Schrecken, dass er nicht nur in eine Rüstung gezwängt (die am Hintern extrem kneift), sondern auch zu einem DreadZone-Kandidaten gekürt wurde. Um ihn nicht auf dumme Gedanken kommen zu lassen, hat Gleeman schlauerweise ein Schloss um Ratchet's Hals legen lassen, welches ihm beim Betreten eines Sperrgebiets nicht nur Stromschläge verpasst, sondern bei unkooperativem oder gelangweiltem Verhalten zur Explosion gebracht werden kann. So muss der pelzige Lombax wohl oder übel an den vielen gefährlichen DreadZone-Turnieren teilnehmen und versucht natürlich nebenbei zusammen mit seinen Freunden Clank und Al einen Fluchtplan auszuhecken.

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Doch nicht nur die Anfangsvideos sorgen für gute Unterhaltung, sondern auch die vielen Filmsequenzen im Spiel; allen voran Gleeman Vox, der nicht nur die Einschaltquoten seiner Sendung in die Höhe treiben will, sondern auch die vielen Merchandising-Artikel von seinem Super-DreadZone-Helden Ace Hardlight unters Volk zu bringen versucht - zwar mit allen Mitteln, aber ohne Erfolg. Auch an dem schrägen Moderatorenduo Juanita und Dallas werdet ihr euren Spaß haben. Da die deutsche Synchronisation auch diesmal sehr gut umgesetzt wurde, kommen der schräge Humor und die vielen witzigen Szenen entsprechend unterhaltsam rüber.

    Stubenhocker, Gladiator oder gar Exterminator?

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Kaum habt ihr das Spiel gestartet und eine Speicherdatei erstellt, schon wird euch die erste Änderung im Spiel auffallen: ihr könnt nämlich beim neuesten Ableger einen Schwierigkeitsgrad wählen. Insgesamt stehen euch fünf zur Auswahl, wobei die letzte und schwerste Stufe (Exterminator) erst frei geschaltet bzw. frei gespielt werden muss. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad bekommt ihr für abgeschlossene Missionen die entsprechende Anzahl an Sternchen. Bei der leichtesten Variante, die sich Stubenhocker nennt, gibt es jeweils einen Stern zur Belohnung. Bei den nächst höheren Schwierigkeitsstufen (Kandidat, Gladiator, Held und Exterminator) gibt es jeweils ein Sternchen mehr, so dass ihr maximal fünf Sterne für eine erfolgreich beendete Aufgabe bekommen könnt. Mit diesen Sternen könnt ihr dann im Bereich Extras neue Charaktere bzw. Kostüme frei schalten.

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Warum die letzte Schwierigkeitsstufe nicht gleich zu Beginn des Spiels zur Verfügung steht, wird euch relativ schnell klar werden, denn zum einen kann eure Spielfigur am Anfang wenige Gegenschläge einstecken und die Treffer, die euch die Feinde in den höheren Schwierigkeitsstufen zufügen, ziehen euch ordentlich Lebensenergie ab, und zum anderen habt ihr viel zu wenige und nicht sehr effektive Waffen. Zudem müsst ihr euch bei den höheren Schwierigkeitsstufen gegen mehr Gegner zur Wehr setzen. Ratsam ist es daher, zunächst als Stubenhocker oder Kandidat ins Turnier zu gehen, um die Lebensanzeige von Ratchet zu steigern, im Besitz von genug Waffen zu sein und vor allem diese hochgestuft zu haben. Je mehr Missionen und Gegner ihr nämlich erledigt, desto mehr kann Ratchet einstecken und desto effektiver werden eure Waffen. Stellt ihr während des Zockens fest, dass ihr euch zuviel oder zuwenig zugetraut habt, dann ist das nicht weiter schlimm, denn ihr müsst nicht das ganze Game von vorn beginnen, um den Schwierigkeitsgrad zu ändern. Ladet das Spiel einfach neu und schon könnt ihr die entsprechende Einstellung vornehmen. Da die Levels in mehrere kleine Missionen aufgeteilt sind, braucht ihr somit nur die angefangene Mission neu zu spielen. Die Idee mit dem Schwierigkeitsgrad ist sehr gut und macht sich auch sogleich bei den Aufgaben bzw. Gegnerscharen bemerkbar, nur sind leider einige Missionen so schwer, dass der erfolgreiche Abschluss im Exterminator-Modus kaum möglich erscheint. Andere Aufträge sind dagegen so leicht, dass ihr diese ohne Probleme in der höchsten Schwierigkeitsstufe absolvieren könnt.

    DreadZone Drehorte

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Ihr werdet auch in dem neuesten Ratchet-Titel verschiedene Planeten aufsuchen, denn die DreadZone-Show findet nicht nur in Arenen statt, sondern auch auf unterschiedlichen Planeten (sozusagen Drehorten), so dass ihr auch diesmal verschiedene Umgebungen zu sehen bekommt, wie beispielsweise die Roboter-Gedächtnisstätte auf Catacrom 4, wo euch viele Roboter-Zombies das Leben schwer machen werden. Als "Heimbasis" dient das Gefangenenquartier in der DreadZone-Arena, von wo aus ihr mit einem Shuttle auch zu den Arena-Kämpfen kommt. Manche dieser Turnieraufgaben müsst ihr erledigen, um zum Freischalten der nächsten Ebenen erforderlichen Medaillen (Rächer, Kreuzritter, Herausforderer und Liberator) und/oder Dread-Punkte zu haben. Weitere Missionen könnt ihr absolvieren, um Erfahrungspunkte für Ratchet und eure Waffen zu sammeln, eure Bolts-Kasse aufzufüllen, einen bestimmten Stil-Punkt zu holen oder einfach just for fun.

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Insgesamt 10 verschiedene Planeten werdet ihr im Spiel anfliegen, wobei diese leider spielerisch nicht sehr viel Neues bieten. Vor allem das Fehlen von versteckten (Platin-) Bolts oder - wie im dritten Teil - Trophäen wirkt sich negativ auf den Spielspaß aus. Gerade diese schwer zu findenden Objekte zum Freischalten von Extras hatten bei den Vorgängertiteln für einen Widerspielwert der Level gesorgt. Der Drang, bereits besuchte Planeten erneut aufzusuchen, ist zwar dank den Zusatzaufgaben wie Hoverbike-Rennen und den zahlreichen Stil-Punkten noch gegeben, aber nicht mehr in solchem Maße wie bei den Vorgängern. Besonders schade ist, dass es im gesamten Spiel zwar viel mehr Stil-Punkte zu holen gibt (auf jedem Planeten 15), diese aber leider genauestens erklärt sind (bei den Vorgängern gab es nur lustig formulierte Hinweise), so dass das Herumrätseln, was man nun tun muss, um diesen Punkt zu erhalten, wegfällt. Wie gewohnt könnt ihr mit diesen Stil-Punkten Tricks wie gespiegelte Welten frei schalten. Ein weiterer großer Minuspunkt bei den neu gestalteten Planeten sind die viel zu kurz gehaltenen Missionen. Jeder Planet stellt nämlich im Grunde einen großen Level dar, der in mehrere (viel zu) kleine Abschnitte eingeteilt ist, so dass ihr meist nur wenige Minuten braucht, um eine Aufgabe zu erledigen. Obendrein hören die einzelnen Missionen so abrupt auf (nämlich kaum dass ihr das leuchtende Feld betritt, welches das Ende der Mission markiert), dass man beim ersten Durchspielen völlig verdattert aus der Wäsche guckt und sich fragt "War's das jetzt gewesen?".

    Ratchet: Gladiator Ratchet: Gladiator Das lineare Spielprinzip wurde zwar im neuesten Rachet-Titel etwas aufgelockert, so dass ihr jederzeit (durch Drücken der Start-Taste) bereits bekannte Drehorte oder neue (frei gespielte) Planeten besuchen könnt, ohne die Missionen abzuschließen, in der ihr euch gerade befindet, doch meist braucht ihr für das Freischalten der weiteren Ebenen Medaillen und Dread-Punkte, die ihr nur durch das Absolvieren der aktuellen Aufträge bekommen könnt, so dass ihr meistens nicht wirklich Spielfreiheit habt.

  • Ratchet: Gladiator
    Ratchet: Gladiator
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Insomniac Games
    Release
    23.11.2005

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Ratchet: Gladiator
Ratchet: Gladiator im Gamezone-Test
Wie gut ist der pelzige Lombax als Gladiator? Wir sind in die Arena gestiegen und haben es für euch herausgefunden!
http://www.gamezone.de/Ratchet-Gladiator-Spiel-29414/Tests/Ratchet-Gladiator-im-Gamezone-Test-990547/
25.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/TV2005112517062100.jpg
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