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  • Rayman 2 - The Great Escape: Jump&Run-Referenz auf dem PC - Leser-Test von Ceilan

    Rayman 2 - The Great Escape: Jump&Run-Referenz auf dem PC - Leser-Test von Ceilan Piraten sind fies. Noch fieser sind jedoch Roboterpiraten. Unter der Führung des berüchtigten Kapitän Klingenbart wollen die finsteren Gesellen die gesamte Bevölkerung eines friedlichen Planeten versklaven. Mit jeder Stunde wächst die Zahl der Gefangenen auf dem Schiff. Sogar unser Held Rayman sitzt deprimiert in einer Einzelzelle...als plötzlich sein bester Kumpel, der Frosch Globox, auftaucht und ihm die Flucht durch das Abwassersystem des Piratenkahn ermöglicht. Der Haken an der Sache ist, dass sich der treue Freund dabei nicht auch selbst retten kann und zurückbleiben muss. Aber um das (und auch sonst so ziemlich alles) wieder in Ordnung zu bringen gibt es ja schließlich den coolen Rayman. Und dieser ist kein gewöhnlicher Held. Er hat nämlich weder Arme noch Beine, so dass seine Hände und Füße nicht mit dem Körper befestigt sind. Das ist aber kein Grund um traurig zu sein. Ganz im Gegenteil, Raymans besondere Anatomie ermöglicht ihm die tollsten Moves. Das berühmte Schleudern seiner Faust ist dabei nur der Anfang. All seine Fähigkeiten hat der Strahlemann auch bitter nötig, denn das Herz seiner Welt wurde von den Piraten in tausend kleine Teile, die so genannten Lums, gesprengt. Diese kleinen leuchtenden Kugeln sind in sämtlichen Levels verstreut. Hauptziel ist es aber, die vier magischen Masken zu finde. Durch diese kann Polukus, der Schöpfer und gute Geist von Raymans Welt zu Hilfe gerufen werden. Jede der Masken wird von einem Endgegner bewacht, welcher den Abschluss einer bestimmten Zahl von Levels bildet. Auch innerhalb der Abschnitte muss jede kleine Ecke durchforscht werden, um neben den Lums auch alle anderen Geheimnisse zu finden. Unter anderem sind in jedem Level mehrere kleine Wesen in Käfigen gefangen. Durch zwei gezielte Treffer mit Raymans magischer Faust werden die Kerker zerstört, viel schwieriger gestaltet sich da erst mal die Suche nach diesen. Der einzige Anhaltspunkt sind dabei die Hilferufe der niedlichen Leutchen, aber diese hört man dummerweise auch nur wenn man sich schon nah genug an den Käfigen befindet. Falls man doch mal etwas übersehen hat, kann man zum Glück so oft man möchte in bereits durchgespielte Welten zurückkehren. Denn nur wer wirklich alle Käfige und Lums findet, wird mit kleinen Bonusspielchen belohnt. Auch sonst wurde nicht an Abwechslungen gespart. So liefert sich Rayman schon mal ein Wettrennen mit seiner süßen Feenfreundin Ly oder er fährt im Schlepptau der Schlange Ssam Wasserski im Sumpf. Neben diesen beiden Figuren tauchen auch noch weitere Freunde von Rayman auf. So hilft einem etwa die Walfrau Carmen mit ihren ausgeatmeten Luftblasen in einem Unterwasserlevel weiter.
    Auch die technische Umsetzung von Raymans Abenteuer ist sehr gelungen. Alle Welten unterscheiden sich sehr deutlich im Design und wirken einfach nur niedlich und bunt. Ob man nun durch grüne Dschungelregionen stapft oder auf einer Beere über ein glühendes Lavameer schippert, überall wird deutlich wie viel Mühe und Liebe die Entwickler in das Leveldesign und vor allem auch in die Schaffung der Charaktere investiert haben. Auch einige nette Effekte (zum Beispiel beim Explodieren von Bombenfässern und im Kampf) wurden nicht vergessen. Trotz der detaillierten Welten bleibt durch die gelungene Kameraführung stets die Übersicht erhalten.
    Auch der Sound kann sich hören lassen. Die Hintergrundmusik ist abwechslungsreich und passt immer gut zur jeweiligen Situation. So ändert sie sich zum Beispiel, wenn Gefahr droht und man wird so etwa vor einem Piraten gewarnt, der sich nähert. Auch die Soundeffekte sind gut gelungen. Besonders witzig ist die lustige Sprache, welche Rayman und die anderen sprechen. Man versteht zwar kein Wort, aber dafür gibt es ja die Untertitel J Witzig hört sich das Ganze aber auf jeden Fall an.
    Die Steuerung ist schnell zu lernen, biete aber trotzdem vielfältige Möglichkeiten. Rayman kann rennen, springen, klettern, tauchen und sogar (mit Hilfe seiner Propellerhaare) ein Stück schweben. Manche Fähigkeiten kommen aber erst im späteren Verlauf des Spiels dazu. So verleiht Ly Raymans Faust größere Kraft oder er lernt, an besonderen Lums über Abgründe zu schwingen. Durch diese vielfältigen Möglichkeiten (und nicht zuletzt durch den stellenweise hammerharten Schwierigkeitsgrad) kommt so schnell keine Langeweile auf. Man sollte also keinesfalls den Fehler begehen, Rayman wegen der niedlichen Optik als reines Kinderspiel abzutun. Ich habe in meinem langen ;) Leben schon unzählige Jump&Runs gespielt, aber an manchen Stellen von Rayman 2 hatte ich doch eine ganze Weile zu knabbern. Vor allem wer alle Lums und die sonstigen Geheimnisse finden will, wird viel Stunden beschäftigt sein. Versüßt wird einem das Abenteuer unter anderem auch durch die gelungenen Zwischensequenzen, welche die Story vorantreiben und Auskunft über die Geschehnisse auf dem Piratenschiff geben.
    Ein kleiner Kritikpunkt ist die mangelnde Abwechslung an Gegner. Während die Endbosse sehr individuell und brandgefährlich sind, laufen in den Levels fast nur ganz gewöhnliche Roboterpiraten herum, welche sich in ihrem Aussehen und Verhalten nicht unterscheiden. Außerdem sind die Kerle auch noch furchtbar dumm und deshalb schnell besiegt. Abgesehen davon gibt es nur noch eine Handvoll andere Feinde wie zum Beispiel gefräßige Piranhas ,. Man kann also sagen, dass die Gegner in Rayman 2 keine große Rolle spielen. Aber über diese Tatsache wird man durch die herausfordernden Levels schnell hinweggetröstet. Wenn man es außer mit den komplizierten Sprungpassagen, Rätseleinlagen usw. auch noch überall mit Feinden zutun bekommen hätte, wären die meisten Spieler wahrscheinlich sowieso überfordert gewesen.
    Fazit: Rayman 2 ist nicht nur (aber auch) wegen der mangelnden Jump&Run-Konkurrenz auf dem PC ein Spiel, das man einfach empfehlen muss. So liebevoll gestaltete Welten kombiniert mit Ideenreichtum und auch einer Klassetechnik muss man im Computerbereich lange suchen. Was die Technik und den Abwechslungsreichtum betrifft kann eigentlich nur Evil Twin (ebenfalls von Ubi Soft) mit Rayman 2 mithalten. Wer mit der süßen Welt nicht zurecht kommt, wird von diesem Spiel wohl auch eher begeistert sein. Andererseits kann ich es wirklich jedem Jump&Run-Fan nur empfehlen, auch mal einen Blick auf Raymans Abenteuer zu werfen. Denn ein reines Kinderspiel ist es ganz bestimmt nicht. Im Gegenteil: Für Anfänger ist das Game nur bedingt geeignet. An manchen Stellen droht diesen nämlich akute Frustgefahr. Wer aber zum Beispiel wie ich schon auf Konsolen Erfahrungen mit ähnlichen Spielen gesammelt hat, wird für viele Stunden bestens unterhalten werden. Was will man mehr? Auf geht's, die kleinen Globox-Kinder wollen ihren Papa zurück :)

    Negative Aspekte:
    Die Gegner sind nicht besonders abwechslungsreich

    Positive Aspekte:
    wunderschöne, fantasievolle Welt

    Infos zur Spielzeit:
    Ceilan hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Rayman 2 - The Great Escape

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Ceilan
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Rayman 2 - The Great Escape
    Rayman 2 - The Great Escape
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    01.01.2000

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994675
Rayman 2 - The Great Escape
Rayman 2 - The Great Escape: Jump&Run-Referenz auf dem PC - Leser-Test von Ceilan
http://www.gamezone.de/Rayman-2-The-Great-Escape-Spiel-29473/Lesertests/Rayman-2-The-Great-Escape-Jump-und-Run-Referenz-auf-dem-PC-Leser-Test-von-Ceilan-994675/
17.11.2001
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/6181RaymanED.jpg
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