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  • Real Monsters: Schnarchiger Kinderquatsch - Leser-Test von sinfortuna

    Real Monsters: Schnarchiger Kinderquatsch - Leser-Test von sinfortuna Real Monsters für das Sega Mega Drive führte Mitte der 90er Jahre wohl eher so eine Art Schattendasein und das nicht ohne Grund. Denn bei diesem Jump and Run handelt es sich nicht unbedingt um ein hochklassiges Videospiel, wobei die Zielgruppe ganz eindeutig nahezu ausschließlich bei den Kindern liegen dürfte. Hat Euch das noch nicht genug abgeschreckt - Hüpfspiel, Kinderspiel, mäßige Qualität - seid Ihr herzlich eingeladen weiterzulesen, wieso auch immer. Immerhin haben wir es hier mit einem Spiel zu tun, welches ziemlich gewaltlos und schon gar nicht gewaltverherrlichend abläuft und möglicherweise zudem auf Niedlichkeit getrimmt wurde. Ob Real Monsters denn nun auch wirklich durch ein niedliches Design zu überzeugen weiß, überlasse ich Euch lieber selber, mein Geschmack ist es definitiv nicht, zur Qualität der uns präsentierten Grafik aber später an anderer Stelle noch mehr. Kommen wir nun also zum Inhalt dieses Kinderspiels.

    Etwas ungewöhnlich ist, dass Ihr ein ganz und gar nicht heldenhaftes Ziel verfolgt, Ihr wollt bzw. sollt nämlich ein richtiges Monster werden. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, ein sehr weiter sogar. Um zu zeigen, dass Ihr nämlich wirklich so richtig schrecklich fies und gemein seid, müsst Ihr erst in die Lehre gehen, mehr oder weniger brav drückt Ihr zu Beginn Eurer Monsterkarriere die Schulbank und lernt in einer Akademie, wie man sich am Besten die dringend benötigte Anerkennung als schreckliches Monster verschaffen kann. Um auf Eurer Monsterkarriereleiter weiter nach oben klettern zu können, müsst Ihr zahlreiche Tests absolvieren und dies natürlich auch erfolgreich bestehen. So müsst Ihr zum Beispiel in jedem Level irgendein trashiges Teil ausfindig machen und einem friedlichen Menschen darüber hinaus einen furchtbaren Schrecken einjagen, so oder so ungefähr sehen die Lehrjahre eines ambitionierten Möchtegern-Monsters aus.

    Die Spielabschnitte bzw. die Jump-and-Run-Welten, in denen Ihr herumturnt, werden Euch in - damals - traditioneller 2D-Optik präsentiert, soll heißen dass die Level seitwärts scrollen, während Ihr rennend und hüpfend die Umgebung unsicher macht. Habt Ihr Euch für eines der drei zur Auswahl stehenden Monster entschieden, watscheln die anderen beiden Monsteranwärter hinter Euch her. Je nach Wunsch könnt Ihr dann stets zwischen den drei monstermäßigen Spielfiguren hin- und herschalten, was auch oft Sinn macht, da jede einzelne Figur über ganz spezielle Talente verfügt, die sich ab und zu als sehr nützlich erweisen. Da dieses Hüpfabenteuer schließlich in erster Linie für Kinder ausgelegt bzw. für diese konzipiert wurde, dürfte es Euch nicht allzu sehr überraschen, wenn ich Euch sage, dass die meisten von Euch die bevorstehenden Aufgaben durchaus meistern sollten. Die Rätsel, die es in den insgesamt 25 Spielabschnitten zu lösen gilt, sollten sich somit definitiv nicht als unüberwindliche Hindernisse darstellen.

    Die Landschaften, in denen Ihr mit Euren drei Monstern Euer Unwesen treibt, sind nur auf den ersten Blick abwechslungsreich, denn egal ob in der Schule, auf dem Postamt, im Museum, im Einkaufszentrum oder letztlich im Haus des Geisterjägers, eines ist in allen Gebieten gleich: nämlich Eure Vorgehensweise. Dies ermüdet doch schon nach kurzer Zeit, zumindest die 10-Jährigen aufwärts werden sich aller Voraussicht nach schon nach ziemlich kurzer Zeit anfangen zu langweilen. Doch dies liegt nicht nur an dem wenig motivierenden Spielablauf wie überhaupt das Geschehen einen sehr müden Eindruck auf mich machte, sondern zudem auch an der Art und Weise der doch sehr schlichten Präsentation, um es noch vorsichtig auszudrücken.

    Jeder von Euch, der die Grundschule so halbwegs hinter sich gelassen hat - und das sollten aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht einmal so Wenige von Euch sein - wird spätestens nach einer halben Stunde anfangen, gegen fiese Gähnattacken ankämpfen zu müssen, so sehr einschläfernd wirkt das Ganze. Die Optik ist derart farbarm und undetailliert, dass es sich hier auch problemlos um ein Spiel der vorherigen Konsolengeneration hätte handeln können - so zum Beispiel NES oder Sega Master System - die Grafik ist jedenfalls ebenso wie der fast schon lächerliche Sound mitsamt den kümmerlichen Soundeffekten richtig schlecht. Nicht nur, dass die Grafik eintönig und schrecklich bieder aussieht, ab und zu fängt es auch noch an zu ruckeln, wieso auch immer. Müsst Ihr Euch mit mehreren Gegnern auseinandersetzen, scheint die Hardware der Konsole fast schon überfordert zu sein, was definitiv nicht der Fall sein kann. Dies lässt hingegen auf eine miese Programmierung schließen und angesichts der Tatsache, dass dieses Spiel 1996 auf den Markt kam, ganz übel und absolut lächerlich ist. Meine Wertung für Real Monsters fällt mit 28% dementsprechend schlecht aus.

    Negative Aspekte:
    Ganz schwache Grafik, erbärmliche Soundkulisse, schrecklich monoton

    Positive Aspekte:
    Für Kleinkinder wahrscheinlich ganz witzig

    Infos zur Spielzeit:
    sinfortuna hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Real Monsters

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: sinfortuna
    2.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    2/10
    Steuerung
    5/10
    Sound
    2/10
    Gameplay
    2/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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Real Monsters
Real Monsters: Schnarchiger Kinderquatsch - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Real-Monsters-Classic-29570/Lesertests/Real-Monsters-Schnarchiger-Kinderquatsch-Leser-Test-von-sinfortuna-1001931/
06.04.2005
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