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  • Red Dead Revolver: Heiße Spaghetti - Leser-Test von Leitwolf

    Red Dead Revolver: Heiße Spaghetti - Leser-Test von Leitwolf Wer bis jetzt keine Interesse an Westernfilmen hatte, dem könnte nun ausgeholfen werden denn Take 2's "Red Dead Revolver" verschlägt euch mitten in den wilden Westen zu Zeiten von Dampflok und Schießeisen. Dass "Red Dead Revolver" von Take 2 abstammt kann man nicht übersehen, denn das Entwicklerstudio hat mit dem Actiontitel "Max Payne 2" jede Menge Erfahrung gesammelt, welche sehr stark hier mit einfließt. In diesem Spiel begleitet ihr den talentierten Kopfgeldjäger Red aus seinem Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Eltern.

    Doch wie bei jedem gutem Film fängt alles mit einem kurzen Prolog an, welcher hier gleichzeitig als Tutorial dient. Ihr fangt das Spiel mit einem ganz jungem Red an, dessen größter Wunsch es ist einmal großer Revolverheld zu sein. Eigentlich führt er mit seinen Eltern ein ungetrübtes Leben fernab jeder Zivilisation, welches sich eigentlich noch viel schöner gestalten würde, da Red's Vater in einer Mine eine Goldader entdeckt hat. Tja, währen da nicht die "Kollegen" von Red's Vater, welche einen kleinen aber feinen Anteil an der Beute beantragen. Während Red gemütlich Schießübungen durchführt, werden seine Eltern von den Gaunern niedergerichtet. Red kann zwar noch einige der Verbrecher verletzen, aber für seine Eltern kommt jede Hilfe zu spät.
    Nun, viele Jahre später begibt er sich auf einen blutigen Rachefeldzug.

    Das Spielprinzip von "Red Dead Revolver" lässt sich ziemlich gut mit dem von Genrekollegen "Max Payne" vergleichen. Um das Abschlussfilmchen zu sehen, müsst ihr euch durch 27 unterschiedliche Kapitel schlagen, welche in Vielfalt und Spieldauer enorm variieren. Die Spieldauer für ein Kapitel reichen von einer bis zwanzig Minuten und das Spiel wird nur automatisch nach jeder Mission gespeichert. Aber kein Grund zur Sorge, denn in den einzelnen Kapiteln gibt es genug Checkpoints, an denen ihr im Falle eines Todes das Spiel wieder aufnehmen könnt.
    Das Gameplay ist generell immer das gleiche. Ihr rüstet euch mit Waffen aus, und ballert euch mit euren Schießeisen durch die Levels bis selbst der letzte Gauner fällt. Gespielt wird das ganze äußerst komfortabel und präzise aus einer Third Person Perspektive, welche auch wieder stark an den lieben Max Schmerz erinnert. Mit der L1 Taste zieht ihr eure Waffen, welche ihr dann mit R1 abfeuern könnt. Natürlich müsst ihr nicht blind feuern. Ihr zielt mit einem gut platzierten Fadenkreuz über Reds Kopf.
    In hitzigen Situationen könnt ihr auch per X-Taste ausweichen oder den äußerst nützlichen "Dead Eye" Modus verwenden. Letzteres lässt sich ziemlich gut mit der Bullettime aus "Max Payne 2" vergleichen.
    Wenn ihr genug Gegner erledigt habt, dann füllt sich am unteren Bildschirmrand eine Leiste. Sollte ein Kästchen voll sein, könnt ihr den Modus mit der R2-Taste aktivieren.
    Im "Dead Eye" wird das Spiel kurzerhand verlangsamt und in einem Schwarz-Weiß Farbton dargestellt. Während der Zeit könnt ihr euer Fadenkreuz über mehrere Gegner streifen lassen und somit Ziele an ihren Körpern markieren. Habt ihr alle Ziele gelegt, wechselt das Spiel wieder in den normalen Modus um und Red feuert in Windeseile einen wahren Kugelsturm auf seine Gegner ab.
    Das ganze macht zwar schon ziemlich viel Spaß, wird aber auf Dauer ein wenig langweilig. Da hat sich der Entwickler etwas einfallen lassen. Die Levels zum Beispiel sind ziemlich abwechslungsreich und reichen von Verfolgungsjagd über Personenschutz bis hin zu Erkundungstouren im Canyon. Noch viel interessanter sind da jedoch die verschiedenen Bosse, die immer am Ende eines Kapitels warten. Jeder Boss ist ziemlich abgefahren und kann nur mit einer speziellen Taktik bezwungen werden.
    "Red Dead Revolver" mag zwar innovationslos sein, aber ein kleines, recht unterhaltsames Gimmick bietet es doch: Von Zeit zu Zeit werdet ihr zu einem typischen Duell herausgefordert. Dann wechselt das Spiel in den "Dead Eye" Modus und ihr müsst eure Waffen ziehen und ähnlich wie im gewöhnlichen Dead Eye Modus Ziele an eurem Gegner markieren. Einziger Unterschied: Die Kamera ist auf das Geschehen fixiert und bewegt sich nicht. Das heißt: Ihr bewegt nur das Fadenkreuz und müsst die gewollten Ziele per Tastendruck markieren.

  • Red Dead Revolver
    Red Dead Revolver
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    28.05.2004

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Red Dead Revolver
Red Dead Revolver: Heiße Spaghetti - Leser-Test von Leitwolf
http://www.gamezone.de/Red-Dead-Revolver-Spiel-29672/Lesertests/Red-Dead-Revolver-Heisse-Spaghetti-Leser-Test-von-Leitwolf-1000537/
22.08.2004
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