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  • Red Dead Revolver: High Noon - Leser-Test von sinfortuna

    Red Dead Revolver: High Noon - Leser-Test von sinfortuna Der Name "Red Dead Revolver" klingt doch ziemlich verheißungsvoll, doch äußerst fraglich war, ob dieser Actiontitel dann auch wirklich die Erwartungen würde erfüllen können. Erfreulicherweise handelt es sich letztlich um ein sehr interessantes und insgesamt auch in qualitativer Hinsicht weit überdurchschnittliches Videospielspektakel sowohl für die X-Box als auch die Playstation 2, welches den Hit-Bereich aber schließlich doch deutlich verfehlt. Doch immerhin stellt dieses Wildwestabenteuer eine sehr willkommene Abwechslung zum Ballerspiel-Alltag dar, darüber kann es keinen Zweifel geben, ganz unabhängig vom persönlichen Geschmack. Dabei schauen wir unserem Protagonisten quasi über die Schulter und erfreuen uns dabei an einem angenehm weiten Horizont, welcher uns ein schönes Spielgefühl zu vermitteln vermag. Ein weiterer positiver Aspekt ist sicherlich die Tatsache, dass wir es mit einem Game zu tun haben, in dem der Mehrspielerspaß nicht außen vor gelassen wird: bis zu vier Freunde (oder auch Feinde) dürfe sich in unterschiedlichen Spielmodi - dazu später mehr - gegenseitig in ihre Einzelteile zerlegen, was der Langzeitmotivation generell ganz sicher förderlich sein dürfte. Konzentrieren möchte ich mich nun einzig und allein auf die X-Box-Fassung, wobei mir geläufig ist, dass sich die beiden Versionen so gut wie gar nicht voneinander unterscheiden.

    Wir haben die Ehre, in die Haut des raubeinigen Red Harlow zu schlüpfen, der sich der Kopfgeldjagd verschrieben hat. Wie so in Western oft hat auch unser Held ein schlimmes Schicksal bzw. beklagt er eine familiäre Tragödie: im Kindesalter wurden seine Eltern kaltblütig ermordet und selbstverständlich schwört er seitdem auf Rache. Blutige Rache, versteht sich. So kommt es nicht gerade unerwartet, dass wir als eisenharter Verfechter der Selbstjustiz - im vorliegenden Fall auch irgendwo verständlich - ein Einzelgängerleben führen, zudem wir uns von einer sehr introvertierten Seite zeigen, soll heißen: besonders redselig sind wir nicht gerade. Immerhin erwarten uns an die dreißig Szenarien, welche traditionsgemäß vornehmlich in der wilden Prärie, düsteren Höhlen, steilen Canyons und staubigen Städtchen angesiedelt sind. Besonders hervorzuheben ist dabei das Örtchen Brimstone, in das wir immer wieder zurückkehren, sei es zum (kurzzeitigen) Ausruhen, Eindecken mit Proviant, Knarren und Munition sowie dem (natürlich) regelmäßigen Aufsuchen des Saloons. Hier ist es mitunter hilfreich, mit dem ein oder anderen Gast ein kurzes Schwätzchen zu halten, um so an eventuell wichtige Infos zu kommen. Dass es dort zuweilen hoch her geht und nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist, dürfte wenig überraschend sein. Schließlich statten wir dem Sheriff einen Besuch ab, um von diesem die aktuellen News in Erfahrung zu bringen und den ein oder anderen Auftrag an Land zu ziehen. Nur gegen Bares, versteht sich.

    Den Großteil in "Red Dead Revolver" verbringen wir damit, üble Halunken ihrer gerechten Strafe zuzuführen und dies mithilfe interessanter Utensilien wie Karabinergewehr, Revolver und Donnerbüchse. Außergewöhnlich sind jene Augenblicke, in denen wir unser Spezialtalent zur Anwendung kommen lassen, via sogenanntem "Dead Eye" frieren wir urplötzlich den augenblicklichen Moment ein, visieren unsere Zielpunkte an und lassen daraufhin eine Unmenge an Kugeln auf das feindliche Gesocks einprasseln. Dies bietet sich an, wenn wir quasi in freier Wildbahn uns einer feindlichen Übermacht gegenüber sehen und ziemlich ungeschützt sind. Dass solch eine Aktion allerdings regelmäßig von Erfolg gekrönt ist, kann nicht gesagt werden, denn was nützt es uns, die Mehrheit an Gegnern in die ewigen Jagdgründe geschickt zu haben, wenn es uns schließlich auch erwischen sollte. Insofern freuen wir uns über eine alternative Möglichkeit, die da lautet in vorsichtigerer Art und Weise und vor allem aus geschützter Deckung einen Feind nach dem anderen zu eliminieren. Je nach augenblicklicher Spielsituation lässt sich obengenanntes Risiko aber nicht vermeiden und dies ist ja auch Sinn der Sache, schätze ich.

  • Red Dead Revolver
    Red Dead Revolver
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Rockstar Games
    Release
    09.06.2004

    Aktuelles zu Red Dead Revolver

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Red Dead Revolver
Red Dead Revolver: High Noon - Leser-Test von sinfortuna
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13.07.2007
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