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  • Red Faction: Guerrilla im Gamezone-Test

    Red Faction: Guerrilla lebt von seinem Gameplay, das komplett auf die unbarmherzige Zerstörung ausgelegt ist.

    Die Red Faction ist wieder da, doch diesmal in einer völlig anderen Form. Aus dem Ego Shooter wird ein Third-Person-Spiel in einer offenen Welt, während auch der Feind ein anderer ist. Immerhin spielt sich das Ganze noch auf dem Mars ab. Ebenfalls bekannt: Man kann die Umgebung nach Lust und Laune zerstören.

    Es droht Ärger

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Die Ereignisse in Red Faction: Guerrilla finden viele Jahre nach dem Kampf der Red Faction gegen Ultor statt. Diesmal ist die Earth Defence Force (EDF), eine militärische Organisation, der Feind, welche die Marsbewohner unterdrückt, obwohl sie einst als Befreier gefeiert wurde. In der Rolle von Alec Mason werden wir eher unfreiwillig zur Red Faction getragen, Untergrundkämpfern, die gegen die Terror-Herrschaft der EDF vorgehen. Auf eine große Geschichte legt Red Faction: Guerrilla keinen großen Wert. Zwar gibt es gelegentlich Videosequenzen zu bewundern, darüber hinaus bleiben alle Charaktere sehr blass, sogar der Protagonist, der eigentlich nur den Tod seines Bruders recht, ist völlig austauschbar. Selbst die Storymissionen werden nur von schmucklosen Briefings begleitet.

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Um den Mars vor der EDF zu befreien, müssen sechs Sektoren erobert werden. Das geschieht indem man die Story-Missionen absolviert, wobei diese erst freigeschaltet werden, wenn die EDF genügend Einfluss verloren hat. Dazu muss man allerlei Nebenaufträge absolvieren. So stoppt man Konvois, sorgt mit einem Fahrzeuggeschütz für ordentlich Chaos, greift Posten der EDF an oder verteidigt gewisse Areale vor der EDF. Insgesamt gibt es unzählige Aufträge, die zusätzlich noch die Moral im jeweiligen Sektor erhöhen. Die Moral sorgt dafür, dass wir von der Bevölkerung mehr Unterstützung erhalten und stets Kämpfer zur Hilfe eilen. Tötet man versehentlich zu viele Zivilisten, rutscht die Anzeige jedoch schnell wieder in den Keller. Die Unterstützung ist zwar keine große Hilfe, lenkt den Feind jedoch wenigstens etwas ab. Leider muss man hierbei anmerken, dass die KI einfach unterirdisch ist und grundsätzlich als einfache Zielscheibe fungiert. Ein weiteres Mittel die EDF zu vertreiben, ist die Zerstörung von wichtigen Gebäuden, die wie die Nebenaufträge, alle auf der Übersichtskarte markiert sind, wobei wir uns bequem den Weg dorthin anzeigen lassen können. Je nach Wichtigkeit der Gebäude muss mit mehr oder weniger starkem Widerstand gerechnet werden.

    Hammer schlägt Beton

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Egal ob Story- oder Nebenmissionen, meist geht es darum etwas zu zerstören. Das macht die Missionen zwar nicht unbedingt abwechslungsreicher, doch da man es mit der Zeit mit immer mehr und stärkeren Gegnern zu tun bekommt und auch die eigenen Waffen immer mächtiger werden, verfällt man förmlich in eine Zerstörungssucht, die bis zum Ende andauert. Zu verdanken hat man dies einer sehr gelungenen Physik-Engine, die wirklich jedes Gebäude realistisch in sich zusammen fallen lässt. Zunächst fliegt bei Raketenbeschuss die Blechverkleidungen vom Gebäude ab, danach zerbröckelt der Stahlbeton inklusive der Streben, bis der schicke Hangar der EDF nur noch ein Stück Schrott ist. Man kann mit seinem Material aber auch sparsam umgehen. Steht neben dem Zielgebäude ein Schornstein, den es ebenfalls zu vernichten gilt, legt man die Sprengladungen so, dass er auf das nahe liegende Bauwerk fällt und es ebenfalls stark beschädigt oder gar komplett vernichtet. Nur in den seltensten Fällen fragt man sich, wie ein Gebilde aufgrund von kleineren Fehlern in der Technik überhaupt noch stehen kann. Grundsätzlich ist das statische Verhalten allerdings ziemlich realistisch ausgefallen und war in dieser Form nicht annähernd in einem anderen Spiel zu sehen.Der Nachteil: Läuft man durch die Trümmer, kann man das eine oder andere Mal stecken bleiben. Ansonsten fällt dem Spieler regelmäßig die Kinnlade herunter, da man solche Abrissaktionen eigentlich nur von Reportagen im Fernsehen kennt. Der Boden lässt sich jedoch nicht mehr verformen.

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Um Chaos anzurichten, stehen uns eine Reihe meist explosiver Waffen zur Verfügung. Ob Minen, Sprengsätze oder Raketenwerfer, Red Faction: Guerrilla hält einiges im Waffenlager bereit. Eine Wumme zersetzt sogar jedes Material beinahe in Sekunden. Ein Highlight ist dennoch der riesige Vorschlaghammer von Alec Mason. Stört eine Mauer die Flucht? Kein Problem, einfach einreißen und die Sache ist erledigt. Durch diese Elemente fallen die Missionen alles andere als linear aus, da man sich zum Beispiel von hinten in eine Basis schleichen kann, indem man den Hammer einsetzt.

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Natürlich fahren auf dem Mars auch einige Fahrzeuge umher, in die man einsteigen kann. Hat man genug Geschwindigkeit aufgenommen, kann man mit einem Wagen auch in eine Gebäude rasen und es schwer beschädigen oder gar komplett einreißen. Oder wie wäre es, wenn man das Gefährt, das halb im Gebäude steckt, einfach in die Luft sprengt? Darüber hinaus stehen allerlei gepanzerte Vehikel zur Verfügung, darunter mächtige Mechs, die unaufhaltsam alles in ihrer Nähe zerstören, doch auch ein Panzer sorgt für ein extrem breites Grinsen im Gesicht. Hat man eine dieser Zerstörungsmaschinen unter dem Hintern, entfaltet Red Faction: Guerrilla sein volles Potential. Denn man muss es zugeben, ohne die zerstörbare Umgebung wäre der Titel ein gewöhnliches Open-World-Spiel, das kaum jemanden interessieren dürfte. Doch es gibt auch Kopfnüsse zu bewältigen, da einige Nebenmissionen von uns fordern, mit möglichst wenigen Sprengsätzen, oder gar mit nur einem Schuss aus der Pistole, ganze Gebäude in Schutt und Asche zu legen. So müssen beispielsweise explosive Fässer so platziert werden, damit sie in einer Kettenreaktion in die Luft fliegen. Solche Physik-Spielereien gibt es am laufenden Band, weswegen nicht nur stumpfsinniges Ballern angesagt ist. Andere Entwickler würden aus diesen kleinen Denkaufgaben ein eigenständiges Spiel auf die Beine stellen.

    Der Mars in seiner vollen Pracht

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Die einzelnen Sektoren glänzen nicht gerade mit vielen Details. Meist sieht man nur steinige Felsen, und einige Fahrzeuge, die auf den verstaubten Straßen ihre Runden ziehen. Selten erreicht man EDF-Stützpunkte, die etwas mehr hergeben. Nett ist, dass zerstörte Gebäude über das ganze Spiel hinweg auch demoliert bleiben, es sei denn, dass sie für eine Mission zwingen benötigt werden. Das ist zwar nicht unbedingt schön, aber wohl zwingend notwendig. Auch der Übergang der Sektoren hätte holpriger nicht ausfallen können, da sich von einem Moment auf dem anderen die Farbgebung komplett ändert. Immerhin gibt es beim Wechsel keine Ladezeiten zu vermelden. Die Mauroder, eine piraten-ähnliche Gruppierung, die an die Mad Max-Filme erinnert, taucht ebenfalls gelegentlich auf, um sich mit der EDF oder uns zu prügeln. Leider wurde dieser Faktor sträflichst vernachlässigt, weswegen man es hauptsächlich mit dem ein und dem selben Feind, der EDF, zu tun bekommt.

    Red Faction: Guerrilla Red Faction: Guerrilla Ähnlich wie in GTA kommt man bei kleinen Sprengungen nicht ungeschoren davon, da uns die EDF unerbittlich verfolgt, es sei denn wir hängen sie ab oder fliehen in einen der vielen Red Faction-Stützpunkte. Ansonsten wird uns unaufhörlich eine Welle nach der anderen entgegen geworfen. Um dies endgültig zu verhindern, muss der jeweilige Sektor in den Storymissionen von der EDF befreit werden. Insgesamt gibt es mehrere Bedrohungsstufen, wobei uns am Ende dutzende von Panzern und Flugzeugen verfolgen. In den Stützpunkten der Red Faction versorgen wir uns darüber hinaus mit neuen Waffen und frischen die Munitionsvorräte auf. Neben dem Vorschlaghammer dürfen wir leider nur drei weitere Waffengattungen mit in den Kampf nehmen, weswegen man sich genau überlegen sollte, welche Auswahl für die jeweilige Mission am besten geeignet ist. Gegen Barschrott rüsten wir vorhandenes Material auf oder kaufen neue Ballermänner. Barschrott erhält man entweder nach Missionen oder wenn man Gebäude zerstört. Danach müssen möglichst viele, blinkende Schrottteile eingesammelt werden.

  • Red Faction: Guerrilla
    Red Faction: Guerrilla
    Publisher
    THQ
    Developer
    Volition Inc
    Release
    05.06.2009
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Red Faction: Guerrilla
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http://www.gamezone.de/Red-Faction-Guerrilla-Spiel-29682/Tests/Red-Faction-Guerrilla-im-Gamezone-Test-992252/
19.06.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/06/47950_MJ_screen0219_043.jpg
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