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  • Rengoku: The Tower of Purgatory - Erklimm den Fegefeuerturm! - Leser-Test von scoopexx

    Rengoku: The Tower of Purgatory - Erklimm den Fegefeuerturm! - Leser-Test von scoopexx Das Spielsystem
    In der nahen Zukunft ist niemand mehr gewillt, für Kriege sein Leben zu lassen, weshalb anstatt Menschen nun Maschinen militärische Konflikte austragen. In die Rolle des ursprünglich für den Krieg gedachten Androiden A.D.A.M. schlüpft der Spieler in Rengoku. Dieser schlagkräftige Protagonist aus Metall unterscheidet sich von anderen seiner Art, denn er ist wesentlich stärker, verfügt über Selbstheilungskräfte und ist fähig, aus einem Elexirhaut genannten Spezialharz Waffen herzustellen.
    Doch Kriege gibt es nicht mehr und die gesamte Maschinerie ist somit nutzlos geworden. Zum Wegschmeißen offenbar zu schade steckt man das gesamte Arsenal an Androiden also einfach ein einen Turm, der prompt Fegefeuerturm genannt wird und bläut ihnen ein, dass sie fortan an die Spitze dieses Turms müssen. Bei unserem A.D.A.M.jedoch hat das ganze zu ungeahnten Nebenwirkungen geführt, denn während er den Fegefeuerturm Stufe für Stufe erklimmt, interessiert ihn eigentlich nur eine Frage: Was ist der Sinn des Lebens? Anders als seine Blechkameraden hat er nämlich eine eigene Persönlichkeit entwickelt, die ihn über den Sinn seiner Existenz reflektieren lässt. Er weiß dabei nur eins: er muss bis an die Spitze des Fegefeuerturms vordringen, um Antworten zu erhalten, ahnt dabei jedoch nicht, dass er nur Teil eines großen Spektakels ist, das einzig der Belustigung der Menschheit dient.

    Jede Stufe wird durch Horden von Androiden bewacht, von denen sich allerdings nur einer durch höhere Kampfkraft auszeichnet. An ihm muss A.D.A.M. vorbei, um in die nächste Etage zu gelangen. Jedes mal, wenn ein solcher Endgegner auf einer Ebene des Turms besiegt wurde, erscheint ein Warp Point, der einen in das nächst-höhergelegene Stockwerk befördert. Insgesamt gibt es 7 Endgegner in 7 Leveln - wenn man das gegnerlose Erdgeschoss mit dazu zählt, sind es insgesamt also 8 Ebenen, die es zu bewältigen gibt. Jetzt denkt man sich natürlich: "Mit mickrigen 8 Stockwerken kann der Turm ja nicht besonders groß sein!". Stimmt, und mit ziemlich genau jämmerlichen vier Stunden Spielzeit ist es dieses Game ebenso wenig. Zwar werden die Dungeons bei jedem Neustart des Spiels zufallsgeneriert, was aber so trist und leer wirkt, wie die sterilen Level aus dem Fegefeuerturm, macht auch bei erneuter Raumaufteilung keinen großen Spaß mehr. Und wenn der Zufallsgenerator mal wieder Räume in Form von Hakenkreuzen produziert, fragt man sich doch schon, ob die Entwickler nicht ein wenig unter Zeitdruck standen...

    Backtracking und andere langweiligeTechnik
    Sobald die Waffenenergie auf etwas kritischere Werte sinkt und man kein Recovery mehr in den überall herumliegenden Kisten findet, muss man wieder den Basisraum aufsuchen. Da das ungefähr alle 1-6 Räume der Fall ist, ist man mehr mit Laufen beschäftigt, als mit Kämpfen. Auch wenn man eine neue Waffe gefunden hat, die man einbauen möchte oder wenn man speichern möchte, muss der Weg zurück zum Beginn der Ebene angetreten werden. Da jede Stufe lediglich ein Grafikset hat, gleicht ein Raum dem anderen wie das sprichwörtliche Ei. Das Finden des Rückweges wird somit unnötig erheblich erschwert, weshalb man nicht darum herum kommt, andauernd über "Select" die Ebenenkarte aufzurufen - dem Spielfluss zuträglich ist das nicht unbedingt.
    Damit das ganze Gerenne dann etwas weniger langweilig wird, haben die Entwickler respawnende Gegner eingebaut. So muss man sich entweder auf dem Rückweg wieder mit den selben Gegnern beschäftigen oder sich eines kleinen Tricks bedienen: Wenn man sich in einem Raum mit wiederbelebten Gegnern befindet, kann man wieder kehrt machen und in den alten Raum zurückwechseln. Wenn man nun den Raum wieder betritt, sind keine Gegner mehr da. Es handelt sich hier sicherlich nicht um einen Programmierfehler, sondern um Absicht der Programmierer, denn ständig Gegner zu eliminieren, die bereits das Zeitliche gesegnet haben, ist dem Gameplay natgürlich wenig zuträglich und eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man auf der Suche nach neuen Waffen oder Elexierhaut ist. Kurioserweise entsteht dadurch der offiziell bescheuertste Rückweg der Videospielgeschichte, den man in einem Kreislauf festlegen kann:
    1. In den nächsten Raum hinein.
    2. Sind Gegner da? Wenn ja, dann
    3. wieder aus dem Raum hinaus,
    4. erneut in den Raum hinein und wieder zurück zu Punkt 1...

  • Rengoku: The Tower of Purgatory
    Rengoku: The Tower of Purgatory
    Developer
    Hudson Soft
    Release
    01.02.2006
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Rengoku: The Tower of Purgatory
Rengoku: The Tower of Purgatory - Erklimm den Fegefeuerturm! - Leser-Test von scoopexx
http://www.gamezone.de/Rengoku-The-Tower-of-Purgatory-Spiel-29843/Lesertests/Rengoku-The-Tower-of-Purgatory-Erklimm-den-Fegefeuerturm-Leser-Test-von-scoopexx-1005120/
28.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/rengoku.jpg
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