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  • Resident Evil: Dead Aim im Gamezone-Test

    Wieder mal ein Resi mit Knarre - diesmal sogar schon fast gut, aber immer noch nicht ganz ausgereift.

    Das beste Pistolen-Resi bisher!

    Wieder einmal dürfen wir uns gegen die nicht müde werdende Umbrella Corporation und deren riesige Armee aus schlechtgelaunten Zombies zur Wehr setzen. Diesmal beschert uns Capcom einen erneuten Versuch das Resi-Universum als Pistolenshooter zu erleben und erstaunlicherweise ist dieser Anlauf sogar ganz gut gelungen - zumindest wenn man ihn mit seinen Vorgängern vergleicht.

    Der T-Virus wurde aus einem Pariser Büro der Umbrella Corp. gestohlen. Kurz darauf passieren auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff die seltsamsten Dinge und das kann natürlich nur eines bedeuten: Wieder einmal hat jemand mit dem gefährlichen T-Virus unerlaubte Experimente gemacht und wieder einmal sind diese äußerst schief gegangen. Zum Glück befindet sich der verdeckte Ermittler Bruce McGivern an Bord des Schiffes um der Sache auf den Grund zu gehen. Schnell bemerkt er, dass er neben den zahllosen Zombies nicht alleine auf dem Schiff ist, eine Agentin des chinesischen Sicherheitsministeriums ist ebenfalls auf der Jagt nach dem Dieb des T-Virus.

    Neben einigen absolut grottenschlechten Versuchen die Resi-Serie als Pistolenshooter umzusetzen, versucht Capcom nun das Spielgeschehen etwas mehr in Richtung der "echten" Resi's zu lenken - mit Erfolg, denn man fühlt sich relativ bald heimisch auf dem Kreuzfahrtschiff und freundet sich auch bald mit der etwas seltsamen Steuerung an. Unser Held kann nämlich auf ganz unterschiedliche Weise gesteuert werden: Es besteht die Möglichkeit das Spiel komplett mit der G-Con 2 Lichtpistole zu steuern, man bewegt sich dann mit dem kleinen Steuerkreuz auf der Pistole und schießt selbstverständlich mit der Pistole selbst auf die Zombies. Das Spiel bietet außerdem die Möglichkeit komplett mit dem Joypad gespielt zu werden, hier wird dann allerdings das Zielen mittels rechtem Analogstick schnell zur Qual. Am besten und einfachsten haben wir die Steuerung mittels Joypad und USB-Mouse empfunden, da man hier am genausten schießen kann und sich gleichzeitig sehr präzise mit dem Pad bewegt. Sobald man den Abzug drückt, wechselt die Ansicht in den First-Person-Modus und ermöglicht zielgenaues Ballern. Leider ist die Steuerung des Helden nicht ganz so präzise und erinnert stark an die kürzlich erschienene Version von "Tomb Raider". Besonders das Drehen auf der Stelle ist nahezu unmöglich, ständig muss man in Bewegung sein um sich auch drehen zu können. Außerdem wurde die schnelle 180°-Drehung nicht auf eine extra Taste gelegt, man muss dazu den Stick zweimal nach unten drücken. Da ist es schnell passiert, das man sich von mehreren Gegnern eingekeilt wiederfindet und aufgrund der seltsamen Steuerung nicht besonders schnell entwischen kann. Nach einer längeren Umgewöhnungszeit kommt man dann aber doch irgendwie zurrecht und bewegt sich zwar etwas ungelenk aber immerhin zielstrebig über den Luxusdampfer.

    Um eben nicht nur ballern zu müssen, haben die Entwickler ganz klassische Resi-Spielelemente eingebaut. Die Suche nach Schlüsselkarten gehört genauso dazu wie die beliebten "Green Herbs" und das Aktivieren von elektronischen Schließmechanismen. Angenehm ist dabei aufgefallen das unser Inventar nahezu unbegrenzt groß ist, nur bei der Munition muss man manchmal etwas Platz sparen. Im Spiel sind aber genügend Schießprügel und passende Munition verteilt, man wird also so gut wie nie völlig wehrlos den stöhnenden Untoten gegenüber stehen. In kurzen Zwischensequenzen wird die recht einfach gestrickte Story vorangetrieben, ab und zu gibt es auch mal ein gut gemachtes Video zu sehen. Obwohl das Spiel nun mehr auf klassisches Resi-Gameplay setzt, kommt irgendwie keine richtige Stimmung auf, auch wenn man sich schon kurz nach Beginn des Spiels über ein Wiedersehen mit den mittlerweile ans Herz gewachsenen Zombies freut.

    Vielleicht fehlt die passende Atmosphäre auch aufgrund der geänderten Perspektive, denn "Dead Aim" ist komplett in 3D gehalten, es gibt also keine schaurig schönen Kameraeinstellungen mit gezeichneten Hintergründen mehr, welche wir von fast allen anderen Teilen der Serie her gewohnt sind. Man hat sich hier ganz klar ein bisschen bei "Silent Hill" inspirieren lassen, alles ist nun viel dunkler und unser Held besitzt eine kleine Taschenlampe, mit der er auf teilweise sehr eindrucksvolle Weise die Räume ausleuchtet. Alle Zombies sind schön detailliert gestaltet, nur die Umgebung selbst hätte etwas mehr Abwechslung gut gebrauchen können. Vielleicht hat man diese aber auch aufgrund der stellenweise sehr starken Ruckler nicht realisieren können, das Spiel geht bei mehreren Gegnern auf dem Bildschirm sehr schnell in die Knie und spielt sich nur noch in Zeitlupe. Die Soundkulisse bietet neben den geliebten "Ouhhhuuu's" und "Aaahhh's" der Zombies nicht sonderlich viel, man ist regelrecht überrascht wenn man so etwas ähnliches wie Musik aus den Lautsprechern vernimmt.

    Resident Evil: Dead Aim (PS2)

    Singleplayer
    7,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    mehr klassische Spielelemente der Serie
    gute Ansätze für einen Pistolenshooter
    ungenaue Steuerung der Spielfigur
    sehr simple Story
    böse Ruckler bei mehreren Gegnern
    sehr kurze Spielzeit
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Resident Evil: Dead Aim
Resident Evil: Dead Aim im Gamezone-Test
Wieder mal ein Resi mit Knarre - diesmal sogar schon fast gut, aber immer noch nicht ganz ausgereift.
http://www.gamezone.de/Resident-Evil-Dead-Aim-Spiel-29910/Tests/Resident-Evil-Dead-Aim-im-Gamezone-Test-989369/
10.07.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/TV2003071012245500.jpg
tests