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  • Resident Evil: Deadly Silence im Gamezone-Test

    Endlich ist der Horror-Klassiker auch für unterwegs zu haben und kann überall gespielt werden.

    Es sind mittlerweile zehn Jahre ins Land gegangen, seitdem Resident Evil das Licht der Welt auf der PSone erblickte. Seinerzeit konnte es durch einzigartiges Gameplay überzeugen, da die Konkurrenz in diesem Genre im Grunde noch nicht existent war (abgesehen von "Alone in the Dark"). Zu seinem zehnjährigen Jubiläum bekommt der Klassiker nun ein weiteres Remake spendiert. Doch dieses Mal dürft ihr sogar unterwegs in Bus und Bahn einen Abstecher nach Raccoon City wagen, denn es handelt sich um eine Umsetzung für den Nintendo DS.

    Resident Evil: Deadly Silence Resident Evil: Deadly Silence In Raccoon City gehen mysteriöse Dinge vor: Immer wieder verschwinden Spaziergänger in den Wäldern und man findet kurz darauf ihre bestialisch verstümmelten Leichen (oder was davon übrig geblieben ist). Die Presse macht wilde Tiere dafür verantwortlich, doch da steckt sehr viel mehr dahinter. Um herauszufinden was genau vor sich geht, wird die Spezialeinheit S.T.A.R.S (Special Tactics And Rescue Squad) auf den Fall angesetzt. Als das Bravo-Team jedoch nicht von ihrer Erkundung zurückkehrt, macht sich das Alpha-Team auf die Suche nach ihnen. Schnell entdecken sie, dass von ihren Kameraden nicht mehr viel übrig ist und sie finden sich schlussendlich inmitten eines uralten Herrenhauses wieder, das von Ausgeburten der Hölle besiedelt wird. Grund dafür ist ein freigesetzter Virus, der alles Leben in der Umgebung auslöschte und als abscheuliche Mutationen und lebende Tote wieder hervor brachte. Die letzten Mitglieder der S.T.A.R.S setzen nun also alles daran, diesen Fall aufzudecken und die Verantwortlichen zu stellen. Doch es gibt etwas, das einen noch höheren Stellenwert hat: Überleben!

    Die Thematik ist ernst und düster, doch die Dialoge sind alles andere als das. 1996 war das vielleicht noch zu verkraften, aber heutzutage stechen die unglaublich stupiden Gespräche stark hervor. Das ist B-Movie-Flair vom Feinsten. Dialoge ohne Gehalt, bescheuerte Fragen oder merkwürdige Verhaltensweisen, die alles andere als natürlich wirken, sind an der Tagesordnung. Für die DS-Version wurde alles 1:1 übernommen, auch die Videosequenzen, welche allerdings in Punkto Qualität einiges einbüßen mussten.

    Wiedergeburt oder Klassiker?

    Resident Evil: Deadly Silence Resident Evil: Deadly Silence Gleich zu Beginn stellt sich die Frage ob ihr das Spiel so erleben wollt, wie es auf der PSone erschienen ist (Classic-Mode) oder ob ihr euch lieber an den Rebirth-Mode wagt, welcher die spezifischen DS-Features mit einbezieht und mit dem altbekannten Gameplay von damals verknüpft. Sowohl Nostalgiker als auch DS-Anhänger werden also bedient. In Sachen Story, Schauplätze und Gegner sind beide Modi jedoch identisch. Wer auf neue Kreaturen, zusätzliche Areale oder überraschende Änderungen in der Story hofft, wird also leider enttäuscht. "Resident Evil Deadly Silence" ist keins dieser Remakes, das von Grund auf überarbeitet wurde und nur so von neuen Ideen, Gegnern, Schauplätzen usw. strotzt. Man kann es also nicht mit dem Gamecube-Remake vergleichen. Soviel Neues hat man leider nicht hineingesteckt, aber die ein oder andere Überraschung gibt es schon zu entdecken.

    Aus alt mach neu?

    Resident Evil: Deadly Silence Resident Evil: Deadly Silence Das wohl interessanteste Feature dürfte die Messerführung per Touchscreen sein. Es kommt immer wieder vor, dass ihr einen Raum betretet und das Geschehen plötzlich aus der Ego-Perspektive zu sehen ist. Nun gilt es den Stylus zu zücken und los geht die fröhliche Zombieschlitzerei: Durch kurzes Tippen auf den Screen wird zugestochen, mittels schnellen Bewegungen von einer Seite zur anderen wird aufgeschlitzt. Ihr könnt den Zombies zwar keine Körperteile abschneiden, aber dennoch wird mit dem roten Lebenssaft nicht gerade gespart. Soviel Blut hat man auf dem DS bisher noch nie gesehen! Wenn ihr im richtigen Moment euer Messer zückt, könnt ihr sogar kritische Treffer landen, welche sofort zum Tod eures Opfers führen. Diese sind aber auch mit einem Risiko verbunden, denn ihr müsst eure Angreifer genau dann treffen, wenn sie euch fast schon die Zähne in die Schulter gerammt oder euch geschlagen haben. Sind alle Kreaturen besiegt, so geht es ganz normal in der 3rd-Person-Perspektive weiter. Sofern ihr euch mit dem Messer geschickt angestellt habt, erhaltet ihr eine kleine Überraschung (ein paar Kugeln Munition, selten mal eine grüne Pflanze) als Belohnung. Mag nun so klingen, als wäre das ein Vorteil, aber einige dieser Messerkämpfe haben es in sich und man bekommt nicht immer Gegenstände. Außerdem baut das einen dauerhaften Druck auf, denn man weiß nie, ob nicht im nächsten Raum wieder in die Ego-Sicht gewechselt wird. Auch Räume, die man eigentlich von Zombies und Konsorten befreit hatte, können jederzeit wieder mit solchen Messer-Events aufwarten.

    Resident Evil: Deadly Silence Resident Evil: Deadly Silence Auch einige Rätsel nutzen den Touchscreen auf interessante Weise: Zu Beginn des Spiels hält sich dies noch in Grenzen, aber im späteren Verlauf müsst ihr immer öfter von den DS-Features Gebrauch machen. Simples Kistenschieben oder Schalterdrücken ist zwar ebenfalls noch in kleinem Maße vorhanden, aber meist müsst ihr sehr viel kreativere Dinge erledigen. Beispielsweise kleine Drähte einzeichnen, die den Stromfluss wieder herstellen sollen und anhand von bestimmten Werten an der korrekten Stelle platziert werden müssen. Ihr bringt außerdem eine Waage ins Gleichgewicht, pustet Kerzen aus öffnet Kisten, die mit einem Farbrätsel versiegelt wurden oder beatmet einen Kameraden, der vergiftet wurde und im Sterben liegt. Es gibt schon einiges zu tun, was man 1996 noch nicht zu erledigen hatte, aber das Grundgerüst ist dennoch das gleiche. Ihr habt nie das Gefühl ein neues Resident Evil zu spielen, nur weil ihr an einigen Stellen andere Dinge tun müsst als damals, aber die Ideen sind teilweise schon ganz nett.

    Resident Evil: Deadly Silence Resident Evil: Deadly Silence Ebenfalls neu ist der Mehrspielermodus: Hierzu braucht ihr jedoch mehrere Karten, da Single-Card-Play leider nicht angeboten wird. Habt ihr ein paar Freunde, die das Spiel ebenfalls besitzen, könnt ihr euch im Kontra- oder Kooperativ-Modus messen. Bei Kontra geht es darum, die schnellste Zeit bis zum Ziel oder die höchste Punktzahl beim Bekämpfen von Gegnern zu erreichen. In Kooperativ spielt man mit seinen Freunden gemeinsam. Man teilt sich eine Lebensanzeige und ist zusammen auf der Flucht. Mehr als vier Spieler sind allerdings nicht drin. Außerdem seht ihr diese nicht, da sie nur als Sterne angezeigt werden.

  • Resident Evil: Deadly Silence
    Resident Evil: Deadly Silence
    Publisher
    Capcom
    Release
    31.03.2006
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Resident Evil: Deadly Silence
Resident Evil: Deadly Silence im Gamezone-Test
Endlich ist der Horror-Klassiker auch für unterwegs zu haben und kann überall gespielt werden.
http://www.gamezone.de/Resident-Evil-Deadly-Silence-Spiel-29911/Tests/Resident-Evil-Deadly-Silence-im-Gamezone-Test-990761/
03.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/10.jpg
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