Resident Evil, ein Name der inzwischen mehr verspricht als er halten kann!
Das Genre Survival Horror beheimatet bekanntermaßen "nur" eine Nische im großen, nebulösen als auch grenzüberschreitenden Sumpf der Spiele-Vielfalten. Nichts desto weniger erfreut gut gemachter Grusel gepaart mit dem spielerischen Antrieb heil aus einer brenzligen Situation heraus zu kommen seit inzwischen drei Konsolengenerationen die Spielerschaft. Auch wenn sich das Genre auf wenige Spiele bzw. Spielserien beschränkt, z.B. Silent Hill, Alone in the Dark, jüngst Dead Island oder absehbar kommend The Walking Dead, gehört - oder sollten wir besser sagen 'gehörte' - auch Resident Evil in den erlauchten Kreis der Gänsehaut-Macher. Allerdings verlässt Resident Evil mehr und mehr die Pfade des virtuellen Schockens. Der einstige Überlebenskampf, da der Großkonzern Umbrella als auch seine Zombie-Heerscharen nach einer strategisch-taktischen Tracht Prügel verlangt haben, weicht - zum Leidwesen vieler Fans - mehr und mehr der simplen Anwendung gefüllter Bleispritzen. Ob dieser Trend konsequent im neusten 'ReSi'-Streich fortgesetzt wird, haben wir für euch ermittelt.
Zeitreisender Seitenwechsel
Resident Evil: Operation Raccoon City
Bekanntlich sorgt die Umbrella Corporation seit 1997 mit ihrem T-Virus dafür, dass Zombies die Welt regieren, Menschen dagegen vom Aussterben bedroht sind. Bisher galt es, dass ihr als einer der letzten Überlebenden auf die Suche nach z.B. dem verschollenen Bruder gegangen seid oder grundlegend dem Konzern für seine Machenschaften vors Schienbein treten wollten. Das gehört nun der Vergangenheit an, denn jetzt gilt es die Seiten zu wechseln! Im Namen der Umbrella Corporation macht ihr euch auf den Schlamassel, den der Konzern zu verantworten hat, zu vertuschen.
Resident Evil: Operation Raccoon City
Als Mitglied eines Vierer-Teams des Umbrella Security Service, kurz U.S.S.-Einheit oder auch Wolfpack genannt, macht ihr euch auf den Ausbruch des T-Virus möglichst ungeschehen zu machen. Ihr erlebt sozusagen einen Flashback, jedoch mit dem Unterschied, dass ihr nicht gegen sondern für die Umbrella Chef-Etage unterwegs seid. Während vorige 'ReSi'-Ableger euch die Sicht der Betroffenen näher gebracht hat, gilt es nun die Interessen des Konzerns zu vertreten - Kollateralschaden inbegriffen.
Resident Evil: Operation Raccoon City
Bevor ihr allerdings die Drecksarbeit übernehmt und versucht alles so aussehen zu lassen als sei nichts passiert, gilt es euer Team zusammen zu stellen. Sechs verschiedene Söldner stehen dafür zur Auswahl und all diese Kandidaten haben verschiedene Fertigkeiten, Fähigkeiten als auch Bewaffnungen zu bieten. So liegt es ergo an euch sowie euren Vorlieben, ob ihr z.B. der Nahkampf-Typ seid, der sich gern auf seine starke Panzerung verlässt und gleichzeitig die Schrotflinte als überzeugendes Argument präsentiert. Entspricht das eurem Stil, ist Beltway natürlich eure erste Wahl. Bertha ist ebenfalls eine Kämpfer-Natur und versiert im Umgang mit Waffen; Gleichzeitig steht die gute Dame mit einer medizinischen Ausbildung parat. Liegt euch die Wissenschaft als auch die Biometrie, dann holt euch die Amazone Four-Eyes ins Boot. Ergänzt werden kann das Team noch durch Vector, ein Könner in Sachen verdeckter Operationen sowie strategischer Planung als auch der Fähigkeit sich lautlos und unbemerkt zu bewegen. Spielt ihr lieber mit dem Feuer? Dann ist die französische Söldnerin Lupo ein adäquates Mitglied im Umbrella-Aufräumkommando. Oder wisst ihr gerne auf welche Schwierigkeiten ihr trefft oder wollt ihr gar durch Wände sehen können? In diesem Fall sollte eure Wahl auf den Russen Vladimir, Codename Spectre, fallen, dessen Thermal-Fähigkeiten nicht zu unterschätzten sind.
Egal jedoch wie ihr euer Team zusammen stellen, am Ende stehen trotzdem die immerzu selben Aufgaben zum Bewältigen an, während zwischendrin Zombies darum betteln von ihrem Leiden erlöst zu werden.
