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  • Resident Evil: Outbreak File No. 2 im Gamezone-Test

    Auch der zweite Teil dieses gewagten Serienablegers macht, wenn überhaupt, nur im Online-Modus Spaß.

    Vor ziemlich genau einem Jahr beglückte uns Capcom mit einem völlig neuen Ableger der berühmtesten Serie des Hauses. "Resident Evil Outbreak" war jedoch ein Spiel ohne wirkliche Story, packendes Gameplay und gute Atmosphäre - obendrein fehlte auch noch der Online-Modus in der europäischen Version. Im zweiten Teil des ungewöhnlichen Ausflugs nach Raccoon City können Zombiejäger zwar endlich Online gehen, der Rest des Spiels ist leider ziemlich gleich geblieben.

    Resident Evil: Outbreak File No. 2 Resident Evil: Outbreak File No. 2 Nun gut, ein paar Einfälle hatten die Entwickler dann doch, auch wenn sich diese sehr in Grenzen halten: Die vier völlig neuen Szenarios beglücken Fans des Vorgängers mit völlig neuen Gegnern, Rätseln und Umgebungen. In "Wild Things" trifft man beispielsweise auf einen gigantischen Zombie-Elefanten und muss sich mit mutierten Löwen herumschlagen und in "Underbelly" macht man sich auf in die bisher unerforschten Eingeweide der städtischen U-Bahn, um dort den fauligen Ausgeburten des tödlichen T-Virus das Handwerk zu legen. Die beiden anderen Szenarios führen euch an bekannte Orte aus den ersten beiden Spielen der Serie; mit dabei sind das gute alte Herrenhaus im Wald und die von zahllosen Zombies und Rätseln bevölkerte Polizeistation in Raccoon City. Später wird noch ein weiteres geheimes Szenario freigeschalten, außerdem bietet das Spiel endlich ein umfangreiches Tutorial, welches euch mit der nicht gerade einfachen Steuerung des Titels in Windeseile vertraut macht.

    Wichtigstes Spielelement: Der Online-Modus

    Resident Evil: Outbreak File No. 2 Resident Evil: Outbreak File No. 2 Bis auf die neuen Spielszenarios und einem schmucken Render-Intro gleicht "Resident Evil Outbreak File 2" seinem Vorgänger wie ein Ei dem anderen: Die Menüs, die Ladebildschirme, ja sogar die acht verschiedenen Charaktere hat man samt ihrer Portraits und Fähigkeiten vollständig übernommen. Zwar finden sich bei genauerem Hinsehen ein paar hilfreiche Neuerungen in Sachen Steuerung und auch einige NPCs dürfen später als spielbare Charaktere ausgewählt werden - seinen mehr als auffälligen Addon-Charakter kann das Spiel aber trotzdem nicht verheimlichen. Dies könnte nicht nur manchen Käufer des Vorgängers enttäuschen, zumal fast alle größeren Macken des Spiels ebenfalls fleißig übernommen wurden.

    Resident Evil: Outbreak File No. 2 Resident Evil: Outbreak File No. 2 Einen der größten Kritikpunkte am Vorgänger hat man dann schließlich doch ausgemerzt: Endlich ist das Spiel auch in Europa so spielbar, wie es die Entwickler ursprünglich auch geplant hatten - nämlich online. Wie für viele onlinefähige Spiele auf der PS2 üblich, ist auch bei Outbreak 2 ein lästiger Registrierungsprozess nötig um endlich spielen zu können. Nachdem man Name, Email und weitere Daten per fummeliger Bildschirmtastatur eingegeben hat, darf man früher oder später in verschiedenen Räumen nach gleich gesinnten Zombiejägern Ausschau halten. Dort wurden während unseres Tests dann auch tatsächlich fündig und dürften als Teil einer bunten Truppe aus allen Teilen Europas mit auf die Untoten-Pirsch gehen. Die automatisierten Sprachbefehle, welche zur Kommunikation über den rechten Analogstick gegeben werden können, helfen nur wenig weiter, deutlich besser kommt man mit einer an die PS2 angeschlossenen USB-Tastatur zurrecht. Der Online-Modus funktionierte bei uns soweit einwandfrei und sogar auf Anhieb, bis auf ein paar Ruckler und die lästige Registrierung zu Beginn kann man diesem sehr zentralen Spielelement keine Kritik anlasten. Denn nur hier verhalten sich die Mitspieler im Idealfall auch so wie sie sollten und das teambasierte Spielprinzip erfüllt endlich seinen ursprünglichen Zweck.

    Resident Evil: Outbreak File No. 2 Resident Evil: Outbreak File No. 2 Egal ob online oder offline, die Wahl der Protagonisten verändert auch in diesem Ableger der Serie den Spielablauf und den Schwierigkeitsgrad. Nur wer seinen Charakter und dessen Vor- und Nachteile auswendig kennt, hat eine reelle Überlebenschance. So verfügt zum Beispiel der Polizist Kevin bereits von Anfang an über eine Pistole, Doktor Hamilton über ein medizinisches Set um Heilkräuter zu verstärken, Klempner David über einen Werkzeugkasten mit dem er neue Waffen herstellen kann und Reporterin Alyssa über die praktische Fähigkeit jede Art von Schloss zu knacken. Zusätzlich hat fast jeder Charakter noch verschiedene Spezialangriffe und andere Eigenschaften auf Lager, diese müssen jedoch erst einmal von euch herausgefunden werden. Ein Reiz des Spiels liegt ganz klar darin, alle Figuren kennen zu lernen und mit deren Vor- und Nachteilen zu experimentieren. Wahre Profis spielen alle vier Szenarien zudem noch einmal auf "Schwer" durch, da man in diesem Spielmodus auf völlig neue Räume und Rätsel trifft, was unsere Kritik am von Haus aus spärlichen Umfang wieder etwas entschärft.

    Keine Spur von künstlicher "Intelligenz"

    Resident Evil: Outbreak File No. 2 Resident Evil: Outbreak File No. 2 Wer sich mangels DSL-Leitung lieber offline ins knifflige Getümmel stürzen möchte, sei gewarnt: Resident Evil Outbreak macht nur mit menschlichen Mitspielern wirklich Spaß. Denn wie schon im Vorgänger gehen euch die computergesteuerten Kameraden im Solomodus die meiste Zeit auf die Nerven und sorgen im besten Falle noch für ein paar unfreiwillige Lacher. Dies liegt natürlich an der äußerst spärlich vorhandenen künstlichen Intelligenz, welche nur sehr knapp über der eurer grunzenden Widersacher liegt. Die vermeintlichen Teammitglieder laufen nämlich unentwegt und ziellos in der Gegend herum, öffnen grundlos Türen, geraten dadurch ständig in die Fänge der Zombies und sind natürlich nie dann da, wenn man sie wirklich einmal brauchen könnte. Das Beste, zu was man die Burschen überhaupt gebrauchen kann, ist als Packesel, da ihr lediglich vier Plätze für euer Inventar frei habt. Deshalb werdet ihr während der gesamten Spieldauer auch von einem akuten, logistischen Problem begleitet, was dem Spielspaß auch nicht unbedingt zuträglich ist. Ihr habt allerdings auch die Möglichkeit euren Mitstreitern eine Handvoll Befehle mittels rechten Analogstick zu erteilen um sie somit entweder herbeizurufen oder um Hilfe oder Gegenstände zu bitten. So richtig fruchten wollen diese Kommandos aber leider nur selten, da die KI-Kameraden einen unverständlichen Eigenwillen aufweisen, welcher nicht selten ziemlich nerven kann.

    Resident Evil: Outbreak File No. 2 Resident Evil: Outbreak File No. 2 Es ist aber nicht nur die schwache KI daran schuld, das der Titel nicht so richtig in die Gänge kommen will. Schuld daran ist das oftmals sehr zähe Gameplay, welches besonders in Sachen Rätsel unverhältnismäßig lange Laufwege erfordert und auch nicht davor zurückschreckt euch gleich mehrere Male durch die selben Räume zu schicken. Zudem sorgt besonders auf dem harten Schwierigkeitsgrad ein schlecht getarntes Zeitlimit gegen Ende der Szenarios für recht gehetzte Aktionen. Gemeint ist eine unaufhaltsame Virusinfektion, unter der ihr früher oder später leiden werdet. Diese kann zwar durch spärlich verteilte Gegenmittel für kurze Zeit aufgehalten werden, vollständig geheilt und damit vom lästigen Zeitdruck befreit, kann man nicht werden. Nur im Onlinemodus ist die voranschreitende Krankheit ein gelungenes Spielelement, da man nach Ablauf dieses, durch Angriffe immer schneller laufenden, Countdowns früher oder später selbst zum Zombie wird. Denn in Resident Evil Outbreak ist wirklich nichts schöner, als den gerade noch befreundeten Teammitgliedern in zombiefizierter Form heimtückisch in den Rücken zu fallen.

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Resident Evil: Outbreak File No. 2
Resident Evil: Outbreak File No. 2 im Gamezone-Test
Auch der zweite Teil dieses gewagten Serienablegers macht, wenn überhaupt, nur im Online-Modus Spaß.
http://www.gamezone.de/Resident-Evil-Outbreak-File-No-2-Spiel-29922/Tests/Resident-Evil-Outbreak-File-No-2-im-Gamezone-Test-990383/
05.09.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/08/07.jpg
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