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Resistance: Burning Skies (PSV)

Release:
01.06.2012
Genre:
Action
Publisher:
Sony

Resistance: Burning Skies, solide aber nicht herausragende Shooterkost

18.06.2012 12:19 Uhr
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Neu
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Nachdem Insomniac Games zuletzt Resistance 3 für die PlayStation 3 veröffentlichte, hat Nihilistic Software Resistance: Burning Skies für die PS Vita auf den Markt gebracht, das ein weiterer Kaufgrund für den Handheld sein soll. Allerdings müssen die neuen Entwickler noch beweisen, dass sie es mit der Qualität von Insomniac Games aufnehmen können.

Resistance: Burning Skies (9) Resistance: Burning Skies (9) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Resistance: Burning Skies findet im Jahr 1951 statt, genau zu dem Zeitpunkt als die Chimera die Ostküste der USA erreichen. Der mobile Ableger ist zeitlich also noch vor Resistance 2 angesiedelt. Dabei übernimmt man weder die Rolle von Nathan Hale noch von Joseph Capelli. Man ist der einfache Feuerwehrmann Tom Riley, der in New York City die Invasion hautnah miterlebt. Zunächst nur mit einer Axt bewaffnet, geht es den Chimera ans Leder. Später kommen allerlei aus der Serie bekannte Waffen hinzu, die sich wie gewohnt mit dem Waffenrad auswählen lassen. Serienkenner werden sich sofort wie zu Hause fühlen.

Resistance: Burning Skies (1) Resistance: Burning Skies (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Resistance: Burning Skies ist ein klassischer Ego-Shooter, der sich wie auf der PlayStation 3 mit den beiden Analogsticks steuern lässt. Mit den Schultertasten wird geballert und anvisiert. Um aber einen Nahkampfangriff durchzuführen, muss man auf dem Touchscreen das jeweilige Symbol antippen. Anders als bei Uncharted: Golden Abyss werden die neuen Features der PS Vita aber recht verhalten genutzt. Um Granaten zu werfen, zieht man seinen Finger über den Touchscreen und platziert die Granate da, wo man sie haben will, was eigentlich recht gut funktioniert. Auch Türen werden geöffnet, indem man sie berührt, was aber im Prinzip völlig überflüssig ist, aber Hauptsache der Touchscreen wird genutzt. Ansonsten setzt Resistance: Burning Skies weitestgehend auf eine klassische Steuerung mit Tasten und Analogsticks und spielt sich deswegen wie auf der Konsole.

Resistance: Burning Skies (3) Resistance: Burning Skies (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wie bereits erwähnt, sind die meisten Waffen aus den vorherigen Spielen bekannt, weswegen kaum Überraschungen darunter sind. Unter anderem ist das Bullseye wieder mit an Bord, das in der Zweitfunktion bekanntlich um Ecken schießen kann. In Resistance: Burning Skies werden die Sekundärfunktionen der Kanonen meist über den Touchscreen aktiviert. Beim Bullseye muss man den Gegner antippen. Bei anderen Waffen wird zum Beispiel die Granate abgefeuert, indem man den Touchscreen berührt. Manchmal ist das etwas umständlich, weil man umgreifen muss. Nett ist, dass man eine Armbrust via Touchscreen nachladen kann.

Für die Verwendung in unseren Foren:


Neu ist, dass sich die Waffen via Grautechnologie aufrüsten lassen, die man innerhalb der Level findet. Pro Schießprügel stehen sechs Verbesserungen zur Verfügung, wie ein größeres Magazin, mehr Präzision oder eine optimierte Durchschlagskraft. Allerdings können nur zwei davon gleichzeitig aktiviert werden, weswegen man sich überlegen muss, wie man vorgeht. Während die Sekundärfunktionen der Waffen mit einigen Schwächen zum kämpfen haben, kann man das auch vom Deckungssystem behaupten. Das wirkt ein wenig hölzern und ist oft nur wenig nützlich. Über das Steuerkreuz kann man sich aus der Deckung lehnen und losballern.

Resistance: Burning Skies (7) Resistance: Burning Skies (7) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Spielerisch kann der Vita-Ableger mit seinen großen Brüdern nicht mithalten. Das Gameplay ist schlicht zu gewöhnlich und weist kaum Höhepunkte auf. Klar, man kämpft sich recht flüssig durch die Chimera und es macht auch Spaß, doch das gewisse "Etwas" fehlt einfach. Hinzu kommt noch, dass die Story sehr flach ist und die Charaktere völlig blass und austauschbar wirken. Man fiebert einfach nicht so sehr mit, wie zuletzt noch bei Resistance 3. Anders als in Resistance 3 erholt sich die Lebensenergie übrigens nach kurzer Zeit von alleine. Auch die KI der Chimera kann kaum überzeugen. Um ehrlich zu sein, habe ich schon lange nicht so dumme Gegner gesehen, die einfach so durch Wände ballern wollen, auch wenn das gar nicht geht, mit Ausnahme einer Waffe. Zwischen den Missionen wird die Geschichte in Comic-Sequenzen erzählt, die aber furchtbar grob aufgelöst sind und gar nicht schick aussehen.

Resistance: Burning Skies (11) Resistance: Burning Skies (11) [Quelle: Siehe Bildergalerie] So richtig viel Abwechslung gibt es bei den Arealen auch nicht. Zunächst kämpft man sich durch die Straßen von New York, um anschließend eine Schiffswerft zu befreien. Danach fliehen wir von einer Brücke oder besuchen ein Gebilde der Bestien. Für etwas Abwechslung sorgen einige wenige Bossfights mit gigantischen Gegnern, die spielerisch zwar nicht anspruchsvoll sind, dafür aber für etwas Abwechslung sorgen. Von solchen Momenten hätte einfach mehr ins Spiel gemusst. Leider ist die Kampagne nach rund sechs Stunden wieder vorbei. Was bleibt ist ein Multiplayer-Modus für bis zu acht Spieler, der aber nur gewöhnliche Kost bietet. In nur drei Spielmodi wird kräftig geballert und man schaltet mit Rangaufstiegen neue Perks für die Waffen frei. Auf Dauer dürfte die Motivation aber sehr schnell sinken. Dennoch, für 1-2 Matches in der Mittagspause ist ein zünftiges Deathmatch natürlich bestens geeignet.

Technisch ist Resistance: Burning Skies solide, sieht aber längst nicht so gut aus wie ein Uncharted: Golden Abyss. Die Umgebungen wirken farbarm, kantig und wenig spannend. Dafür können hin und wieder ganz nette Lichteffekte überzeugen, an anderer Stelle treten aber auch üble Grafikfehler auf, die eigentlich nur etwas in der Alpha-Version des Spiels zu suchen hätten. Das Spielgeschehen läuft bis auf wenige Ruckler flüssig ab, es ist jedoch merkliches Kantenflimmern zu beobachten. Die Charaktere sehen leider sehr steif aus und können kaum Emotionen vermitteln. Auch hier hat zum Beispiel ein Uncharted: Golden Abyss die Nase deutlich vorne. Beim Soundtrack und der deutschen Sprachausgabe wird hingegen sehr gute Qualität geboten.

   
Michael Sosinka
Resistance: Burning Skies macht einen soliden Eindruck, doch das war es auch schon.
Resistance: Burning Skies macht einen soliden Eindruck, doch das war es auch schon. Der Ego-Shooter ist ein ziemlich gewöhnliches Stück Spiel das eigentlich kaum noch jemanden bedingungslos begeistern wird. Das Gamedesign wirkt schlicht zu veraltet. Immerhin hat man bewiesen, das ein klassischer Shooter auch auf der PS Vita funktionieren kann und sich prima steuern lässt. Wenn es um die Nutzung des Touchscreens geht, die zeigt sich noch ein wenig gequält, aber ein paar nette Ideen sind durchaus vorhanden. Da aber die Optik recht unspektakulär ist, genau wie der Rest des Spiels, ist Resistance: Bunring Skies kein Kaufgrund für den Handheld. Und ein richtiges Resistance ist es irgendwie auch nicht mehr.
   
Resistance: Burning Skies (PSV)
Spielspaß-Wertung

68 %
Leserwertung
(0 Votes):
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Multiplayer
Grafik
Sound
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gute Steuerung
sehr gewöhnliches und altbackenes Gameplay
flotte Action
kaum Highlights
gute deutsche Sprachausgabe
weitgehend triste Optik
Moderation
18.06.2012 12:19 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.06.2012 13:10 Uhr
Hab's angespielt und auch wenn es durchaus an den Konsolenpapi erinnert, hat's mich kalt gelassen. Da hätten sie sich mal lieber am PSP-Ableger Resistance: Retribution orientiert.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.06.2012 13:00 Uhr
Bohrer heisst die Waffe, aber durch Wände sehen ohne die konnte ich nicht. Das mit den weissen Punkten allerdings stimmt, jetzt wo du es sagst, fällts mir wieder ein. Bei dem ersten Bossfight am Hafen gabs bei mir aber keine roten Kästchen^^
Redakteur
Bewertung: 0
18.06.2012 12:52 Uhr
Grafikfehler sind zum Beispiel diese weisen Punkte zwischen den Texturen, ich hoffe ihr wisst was ich meine. Und bei dem ersten großen Bossfight soll dieses Vieh irgendwie Blut sprühen und ich sag nur so rote Kästchen.^^ Also irgendwie völlig unfertig. Außedem sah ich ab und zu durch Wände, ohne diese eine spezielle Waffe, deren Name mir wieder entfallen ist.