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  • Resistance: Retribution im Gamezone-Test

    Mit Resistance: Retribution erhält die PSP nach langer Zeit wieder einen Titel auf den man keinesfalls verzichten kann.

    Selten zuvor wurden die Erwartungen an einen PSP-Titel im Vorfeld der Veröffentlichung so hochgesteckt, wie im Falle des Science-Fiction Shooters "Resistance: Retribution", der dem leicht angeschlagenen Sony Handheld nach langer Zeit endlich wieder einen potentiellen Hit spendieren soll. In den beiden Vorgängern "Resistance: Fall of Man" sowie dem pompösen Nachfolger "Resistance 2" durften Besitzer einer Playstation 3 ja bereits gleich zweimal mit dem US-Soldaten Nathan Hale in den unerbittlichen Widerstandkrieg gegen die Aliens des Chimera-Virus ziehen, welcher Anfang der 50er Jahre einen Großteil der Menschheit in grauenhafte Bestien verwandelte. Für die Produktion des exklusiven PSP-Ports "Resistance: Retribution" waren im Gegensatz zu den PS3-Titeln, welche beide von Insomniac Games entwickelt wurden, die Macher der Syphon Filter-Serie von Sony Bend verantwortlich, die vor allem mit dem PSP-Ableger "Dark Mirror" ein wahres Meisterwerk im Genre der Taktikshooter auf der portablen Spielkonsole ablieferten. Ob der neueste Ableger der Resistance-Serie der PSP nun endlich neues Leben einhauchen konnte? In unserem Test erfahrt ihr die Antwort auf diese, und weitere Fragen.

    Hinter den Kulissen von Paris...

    Resistance: Retribution Resistance: Retribution Die Story von Resistance: Restribution spielt zeitlich zwischen den beiden ersten Teilen und lässt euch diesmal nicht in die Rolle von Sergeant Nathan Hale schlüpfen, der speziell in Fall of Man als ziemlich wortkarger und braver Soldat treu seinen Dienst an der Waffe leistete, sondern begleitet ihr diesmal den Weg des britischen Marines James Grayson, der kurz vor der Eroberung des Londoner Bestienturms seinen infizierten Bruder in einem Umwandlungszentrum auffindet und diesen auf Befehl exekutieren muss. Voller Hass, Rachegefühlen und mit einem durchaus flotten Mundwerk ausgestattet, begeht Grayson kurz darauf Fahnenflucht und zerstört in der Folgezeit ein Umwandlungszentrum der Bestien nach dem anderen auf eigene Faust. Von dem Volk als Held gefeiert, wird er dennoch verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt, das ihn wegen Desertion zum Tode verurteilt. Kurz vor der Vollsteckung der Strafe bekommt der ehemalige Luietenant Besuch von der französischen Widerstandskämpferin Raine Bouchard, die von Graysons erstaunlichen Taten hörte und diesen nun bei einer sehr wichtigen Mission um Unterstützung bittet, deren Zielort die französische Hauptstadt Paris darstellt. Mit einem Serum, welches von Raines Vater Dr. Claude Bouchard entwickelt wurde und den Umwandlungsprozess stoppen würde, verspricht die überaus attraktive Blondine dem Terror der Bestien ein Ende zu bereiten, was den Erfolg dieser Mission umso wichtiger erscheinen lässt. Seiner eigenen Hinrichtung ins Auge blicken zu müssen, entschließt sich Grayson notgedrungen der Widerstandsgruppe namens Maquis anzuschließen, welche aufgrund der enorm hohen Priorität der Mission von der British Royal Army unterstütz wird. Da bis auf das befreite Großbritannien ganz Westeuropa von den Alien-Invasoren besetzt ist, muss sich unser Held durch Teile der Beneluxstaaten, Deutschland sowie bis zur französischen Metropole kämpfen.

    Resistance: Retribution Resistance: Retribution In insgesamt 23 Missionen, die in sechs große Gebiete aufgeteilt wurden, schlagt ihr euch nun unter anderen durch das in Trümmern liegende Rotterdam, durch ein Umwandlungszentrum in der Nähe von Bonn oder durch gruselige Katakomben in Frankreich. Vor Antritt einer jeden Mission werdet ihr mit großartig gestalteten Cutscenes sowie eingeblendeten Bildern im Nostalgielook über das aktuelle Geschehen informiert. Erzählt wird die Geschichte übrigens erneut von der britischen Soldatin Rachel Parker, die auch schon in Fall of Man die damals geschehenen Ereignisse mit viel Einfühlsamkeit akustisch wiedergab. Zwischen den einzelnen sehr fair und großzügig verteilten Checkpoints, sorgen Ingameszenen, die in Spielgrafik gehalten wurden, immer wieder für kurze Atempausen in dem überaus temporeichen und actiongeladenen Spielgeschehen. Die spannend aufgetragene Story bietet eine Menge Zündstoff und viele wichtige Informationen, die ihr im Laufe des Spieles erfahren werdet. Dagegen geizt die Geschichte ein wenig mit emotionalen Momenten, sodass auch hier das Image eines obercoolen Superhelden mit Rachegelüsten deutlich zum Vorschein kommt und man auf Taschentücher nicht zurückgreifen muss, woran sich die meisten mit Sicherheit nicht stören sollten. Ebenso könnten Spieler, die speziell den ersten Teil noch nicht gesehen haben, zu Beginn des Spieles ein wenig ins Grübeln geraten, da nicht genau im Detail erwähnt wird, wie ein einziger Virus es schaffte, eine halbe Zivilisation in grässliche Mutanten zu verwandeln.

    Resistance: Retribution Resistance: Retribution Das Spielprinzip, sich ständig der drohenden Gefahr in Form von wütenden Hybriden, gigantischen Titanen, sowie fliegenden Laserkanonen oder auch den für die Bestien so wichtigen Engeln gegenüberzustehen und diese mit allen Mitteln der Waffenkunst zu stoppen, wurde also aus den beiden Vorgängertiteln komplett übernommen. Zudem gilt es diesmal auch auf weibliche Bestien (sogenannte Boiler) zu schießen, die zum einen eine Art Selbstmordkommando-Chip implantiert bekamen und auch in punkto Story einen nicht unwesentlichen Part einnehmen. Resistance: Retribution lebt somit in erster Linie von seinem sehr hohen Actiongehalt, seiner Spannung und seiner dichten Atmosphäre, die vor allem entsteht, wenn ihr wie bei Silent Hill: Origins mit einer Taschenlampe dunkle Areale erforschen müsst. Das Missionsdesign beschränkt sich somit zum größten Teil darauf, stets von einem Punkt zum anderen zu gelangen, gelegentlich über Hindernisse zu steigen oder hindurchzukriechen sowie hier und da einen Schalter zu betätigen ohne dabei im Kugelhagel der Invasoren zu enden. Für Abwechslung, in den mit der Zeit manchmal zur Routine werdenden Schusswechseln sorgen großartig inszenierte Endbosskämpfe sowie Fahrten mit einem zweibeinigen Mech, bei denen ihr eure Gegner entweder mittels MG und Raketen den Gar aus macht, oder sie schlichtweg zertrampelt. Des Weiteren werdet ihr in der einen oder anderen Mission als Beschützer einer Begleitperson fungieren sowie eure Schwimm- und Tauchfähigkeiten unter Beweis stellen müssen und Dank der futuristischen Waffen der Bestien euch heiße Unterwasserduelle liefern.

    Fast jeder Schuss ein Treffer

    Resistance: Retribution Resistance: Retribution Das großzügige Waffensortiment der vorangegangenen Titel schaffte dagegen nicht komplett den Sprung auf die PSP, was wohl auch an den beschränkten Bedienungsmöglichkeiten der portablen Konsole lag. Dafür wurden allerdings die sekundären Waffenfunktionen mit übernommen und stellenweise sogar mit neuen Features versehen. So könnt ihr mit dem BM003 Razor, einer Modifikation des BullsEye Lasers, welches die Standartwaffe der Invasoren darstellt, eine Art Disc abschießen, die dann wie ein heißes Messer durch die einzelnen Angreifer hindurchfegt. Weitere nützliche Sonderfunktionen bieten uns unter anderem das Scharfschützengewehr Fareye FR1, bei dem wir beim Anvisieren einen Zeitlupeneffekt hervorrufen oder die Panzerabwehrrakete L206, mit der bereits abgefeuerte Geschütze in der Luft angehalten und mittels Drücken der linken Schultertaste einem neuen Ziel zugeordnet werden können. Selbstverständlich werden bereits frei geschaltete Wummen stets von euch mit herumgetragen und können mittels Halten der rechten Richtungstaste im Inventar aufgerufen werden. Ein Fremdwort ist dagegen Munitionsknappheit, denn in ziemlich jeder Ecke findet ihr genügend Patronen, Granaten und Raketen, die ebenso zahlreich erscheinen, wie die überlebenswichtigen Kapseln, mit denen der Gesundheitszustand unseres Helden regeneriert wird.

    Resistance: Retribution Resistance: Retribution Im Gegensatz zu den beiden PS3-Vorgängertiteln, die dem Spieler eine Egoperspektive boten, präsentiert sich Resistance: Retribution in einer, für die PSP mit Sicherheit vorteilhafteren, Third-Person Ansicht, die euch in den zumeist sehr gut gestalteten Leveldesign einen weitaus besseren Überblick verschafft. Der fehlende rechte Analogstick wurde wie bei einigen zuvor erschienenen PSP-Shootern, durch die vier Aktionstasten ersetzt, mit denen ihr entweder das Ziel anvisieren könnt oder alternativ auch euren Helden bewegt. Speziell für Spieler, die noch keinen PSP-Titel mit dieser Steuermechanik gespielt haben, könnte der Einstieg etwas schwerfälliger von statten gehen, währenddessen vor allem Kenner der Syphon Filter Serie sich schnell zu Recht finden sollten. Dass sich dennoch auch Shooter-Neulinge an den Titel wagen dürfen, ohne mit zahlreichen Frusterlebnissen abgespeist zu werden, liegt vor allem an dem perfekten Mix aus automatischer und manueller Zielerfassung. Ein dezentes Rechteck, welches sich in der Bildschirmmitte befindet und ca. 50% der gesamten Spielfläche einnimmt, lässt das Fadenkreuz automatisch auf die einzelnen Objekte zielen. Wollt ihr das aktuell anvisierte Ziel wechseln, müsst ihr einfach zu dem nächsten Objekt mit den Aktionstasten oder alternativ dem Analog-Nub schwenken. Da diese Methode aufgrund des Rückstoßes der Waffen bei Weitem nicht so effektiv ist, wie zum Beispiel gezielte Kopfschüsse und man stellenweise mehrere Magazine auf den Feind ballern muss, damit dieser endlich in die Knie geht, besteht die Möglichkeit, mittels Drücken auf die obere Richtungstaste, die jeweilige Waffe in Anschlag zu nehmen und somit auch präziser auf den Feind zu schießen. Hier entfällt allerdings die automatische Zielsuchhilfe. Gleiches gilt übrigens auch beim Einsatz spezieller Waffen sowie den Sonderfunktionen derer. Wer dagegen komplett auf das automatische Anvisieren verzichten möchte, kann dieses im Optionsmenü abschalten.

  • Resistance: Retribution
    Resistance: Retribution
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    18.03.2009
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Resistance: Retribution
Resistance: Retribution im Gamezone-Test
Mit Resistance: Retribution erhält die PSP nach langer Zeit wieder einen Titel auf den man keinesfalls verzichten kann.
http://www.gamezone.de/Resistance-Retribution-Spiel-29940/Tests/Resistance-Retribution-im-Gamezone-Test-992171/
08.04.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/04/znzhnnzhnzn.jpg
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