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  • Revolution X: Richtig schön schlapp - Leser-Test von sinfortuna

    Revolution X: Richtig schön schlapp - Leser-Test von sinfortuna Ungefähr zeitgleich mit den - äußerst miesen - Versionen für das Sega Mega Drive und das Supernintendo und mit der - etwas besseren aber trotzdem noch klar unterdurchschnittlichen - Playstationversion erschien Revolution X auch für den Sega Saturn. Nach der maßlosen Enttäuschung im Hinblick auf die Spielmodule und auch der PS-CD erhoffte ich mir nun eine zumindest kleine Steigerung, nicht zuletzt aufgrund der ungleich größeren hardwaretechnischen Möglichkeiten der erst vor wenigen Monaten erschienenen Konsole aus dem Hause Sega. Auf irgendeinem Spielsystem musste doch endlich eine halbwegs vernünftige Umsetzung von Revolution X möglich sein. Alles Andere wäre doch äußerst blamabel, gar keine Frage. Hat jemand von Euch überhaupt schon einmal den Namen Revolution X gehört? Nein? Dann macht das auch nichts. Falls doch, dürfte derjenige die Stirn nämlich ganz gewaltig in Falten ziehen oder sogar leichte Magenschmerzen bekommen, solltet er sich dieses Videospiel einmal gekauft haben. Traurig aber wahr, ich kann Euch vor diesem Saturn-Ballerspiel schließlich leider auch nur warnen, denn es ist - schon für damalige Verhältnisse - richtig schlecht, ganz gleich um was für eine Version für welche Spielkonsole auch immer es sich handelt. Tatsächlich gibt es Unterschiede zwischen den insgesamt vier Varianten festzustellen, allerdings ist so ziemlich allen Umsetzungen dieses Shooters gemeinsam, dass sie unterdurchschnittlich sind, das SNES-Modul und die MD-Version sind dabei aber noch deutlich schlechter als die PS-Variante und eben auch diese Saturnversion aus dem Jahre 1996, von der ich Euch nun berichten möchte. Auch auf Segas einst so hoffnungsvoll gestarteter Saturnkonsole ist Revolution ganz eindeutig ein Reinfall bzw. als Flop zu bezeichnen. Doch nun erst einmal der Reihe nach.

    Wie zu Beginn schon erwähnt, handelt es sich hier bei Revolution X für den Sega Saturn um ein Ballerspiel, einen besonderen Tiefgang weist es demnach im Hinblick auf eine etwaige komplexe Rahmenhandlung demnach - wenig überraschend - nicht auf. Ursprünglich stammt Revolution X - wie so viele andere Vertreter gerade des Baller-, Prügel- oder Rennspielgenres auch - aus den einst von mir heißgeliebten Spielhallen, in denen Ihr Euch an den jeweiligen Automaten die Finger wund spielen konntet und nicht selten so ganz nebenbei auch um ein nettes Sümmchen erleichtert wurdet. Stellt Euch, was den Spielverlauf angeht, einfach nur vor, Ihr würdet relativ ziellos durch die Landschaft streunen, urplötzlich tauchen mehr oder weniger finstere Gestalten auf, ein Fadenkreuz erscheint und Ihr ballert los. So oder so ungefähr sieht es die meiste Zeit über aus, in erster Linie sind also Geschick und Reaktionsschnelligkeit gefragt, ein bisschen konzentrieren müsst Ihr Euch bei der ganzen Sache auch und das war es dann aber auch schon. Insofern ballert Ihr Euch die Seele aus dem Leib, ohne Euch viel Gedanken um irgendetwas anderes machen zu müssen.

    Ihr wollt ernsthaft ein bisschen etwas über die Pseudo-Hintergrundgeschichte dieses Saturn-Games erfahren? Na gut, dann will ich einmal nicht so sein. Ausgang der Geschichte bei diesem Saturnspiel ist ein Rock-Konzert der bekannten Gruppe Aerosmith, bei welchem urplötzlich als Feuerwehrleute getarnte Terroristen auftauchen, ordentlich Rambazamba veranstalten und schrecklich humorlos sämtliche Bandmitglieder entführen. Mag dies auch möglicherweise den ein oder anderen von Euch insgeheim erfreuen, so geht das in unserem ach so demokratischen Land - noch nicht einmal in Good Old America - natürlich nicht. So jedenfalls nicht. Darüberhinaus waren die Terroristen diesmal besonders kreativ, verteilten sie doch geschickt die Aufenthaltsorte der Entführungsopfer quer über den Globus. Während sich der grossteil von Aerosmith gezwungenermaßen im Dschungel aufhalten muss, wurde der Kopf der Band, Steven Tyler, in den Mittleren Osten verschleppt, schon seit jeher ja eine nicht gerade friedliche Gegend, wenn ich das so halbwegs noch richtig in Erinnerung habe. Wir als Superheld - und eventuell sogar Aerosmith-Fan - können diesen Zustand einfach nicht länger ertragen und so machen wir uns selbstverständlich auf, innerhalb kürzester Zeit das Kidnapping zu beenden. Das Saturnabenteuer kann also beginnen.

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Revolution X: Richtig schön schlapp - Leser-Test von sinfortuna
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