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  • Rez: Willkommen im Cyberspace - Leser-Test von feuergolem

    Rez: Willkommen im Cyberspace - Leser-Test von feuergolem Willkommen im Cyberspace! Die Künstliche Intelligenz Eden hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt und sich vom Rest des zukünftigen Internets abgekapselt. Eure Mission: Level für Level alle Viren und Firewalls zu vernichten und bis zur KI Eden vorzudringen, um sie zu zerstören. Hört sich ziemlich hanebüchen an? Ist es auch. Bei REZ, SEGAs neustem Beitrag zur Bemani-Welle auf der Playstation2, hat die Story nur Alibi-Charakter und kann auch getrost sofort wieder vergessen werden.

    Das Spielprinzip von REZ ist zudem schnell erklärt. Man schwebt durch eine 3D-Landschaft und markiert per Fadenkreuz bis zu acht Gegner, die dann durch Loslassen des entsprechenden Buttons beschossen werden. Hört sich simpel an, spielt sich auch so. Das besondere an REZ ist die Präsentation und die Verschmelzung von Gameplay mit Musik und Grafik. Das Markieren der Gegner sowie deren Vernichtung erzeugen verschiedene Töne und Soundsamples, die irgendwie immer zu der Hintergrundmusik und dem Takt passen. Zudem wächst die Hintergrundmusik mit dem stetigen Fortschreiten des Spielers ebenfalls an. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Grafik des Titels. Durch diese enge Verbindung von Grafik, Sound und Gameplay entwickelt das Spiel eine Dynamik, die den Spieler völlig in seinen Bann zieht. Als Musik wurde die Trance/House-Richtung gewählt, für jeden Level durfte ein anderer Musiker/DJ seiner Fantasie freien Lauf lassen. Der Grafikstil erinnert am ehesten an den Film Tron und ist größtenteils im Wireframe-Stil gehalten, punktet jedoch mit vielen Grafik- und Farbeffekten. Die Darstellung ist so gut wie fehlerfrei, selbst das Playstation2-typische Fehlen von Kantenglättung fällt zumindest beim aktiven Zocken kaum auf. Im erfreulicherweise unterstützten 60 Hz-Modus kommt es leider manchmal zu kleinen Rucklern, wenn besonders viel auf dem Bildschirm los ist.

    Etwas mehr spielerischen Tiefgang erhält der Titel durch verschiedene Goodies, welche man in den unterschiedlichen Levelabschnitten aufsammeln kann. Durch das Vernichten von Gegner-Formationen erhält man gelegentlich blaue und rote Items. Die blauen Objekte verändern die Spielfigur, was einer Energieleiste gleichkommt. Die Form der Spielfigur entwickelt sich von einer Kugel zu einem Humanoiden bis zu einer Art Embryo, die alle auf ihre eigene Weise im Takt der Musik pulsieren. Sollte man von einem gegnerischen Geschoss getroffen werden, wird man um eine Stufe zurückgesetzt, erwischt es einen bei der untersten Entwicklungsstufe, wird man aus dem Level ausgeloggt. Die roten Items stehen für Overdrives, mit welchen automatisch alle Gegner auf dem Bildschirmausschnitt beharkt werden. Von diesen Overdrives lassen sich maximal vier für passende Situationen horten.

    Jeder Level ist in zehn Layer, quasi Levelabschnitte, eingeteilt, die man durch das Ausschalten sogenannter "Netzwerkverbindungen" durchwechselt. Dabei ist es nicht zwingend nötig jeden Netzwerkwürfel eines Layers zu vernichten, da man auch mit weniger zum Endgegner gelangt. Je weiter man aber in die Layerstruktur vordringt, desto mehr verändert sich auch die Musik und Grafik. Auch der Schwierigkeitsgrad des Endgegners steht in direkter Relation zur Beherrschung des Spiels. Erreicht man eine 98-prozentige Abschussquote, zeigt sich der Levelboss von seiner fiesesten Seite und beschert dem Spieler einen größeren Punktesegen als die einfachere Variante. Letztere stellen sich dem Spieler am Ende eines Levels entgegen und sind äußerst spektakulär und sehenswert dargestellt. Nicht nur, dass sie vom optischen Design ein wahrer Augenschmaus sind, es wurde auch für Abwechslung durch verschiedene Angriffsmuster und Verwandlungen gesorgt.

    Um lang anhaltenden Spielspass zu garantieren, gibt es einiges zum Freispielen. Im Standardspiel hat man anfangs nur vier Level zur Auswahl, den fünften erhält man erst, wenn man die ersten Level komplett analysiert hat. Als weitere Spielmodi gesellen sich zudem nach einiger Spielzeit noch Score Attack, bei der die Formationen der Gegner gegenüber dem Standardspiel geändert wurden, und der freispielbare Beyond-Modus hinzu. Im Beyond-Modus kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, verschiedene Optionen einstellen (Startform, unendlich Overdrive etc. ), das fünfte Level durchstreifen, alle Endgegner im Boss Rush oder alle fünf Level direkt hintereinander meistern. Alle Funktionen müssen aber erst durch entsprechende Leistungen freigespielt werden, sei es durch 100%-Werte im Standardgame oder neue Highscores im Score Attack und Beyond. Bis man alles komplett hat, vergehen sehr viele unterhaltsame Spielstunden.
    Am Ende sei erwähnt, dass der Schwierigkeitsgrad verhältnismäßig niedrig ausfällt, aber genug Raum für stetige Verbesserungen zulässt. Gefrustet wird man von REZ nicht, es stellt sich eher eine entspannende und stressabbauende Atmosphäre ein.

    Negative Aspekte:
    niedriger Schwierigkeitsgrad

    Positive Aspekte:
    viele Boni

    Infos zur Spielzeit:
    feuergolem hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Rez

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: feuergolem
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Rez
    Rez
    Developer
    Sonic Team
    Release
    28.01.2002

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999597
Rez
Rez: Willkommen im Cyberspace - Leser-Test von feuergolem
http://www.gamezone.de/Rez-Spiel-30029/Lesertests/Rez-Willkommen-im-Cyberspace-Leser-Test-von-feuergolem-999597/
10.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/01/tv000036_31_.jpg
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