Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Ridge Racer 6: Anfangs hui, nachher pfui - Leser-Test von deescalator

    Ridge Racer 6: Anfangs hui, nachher pfui - Leser-Test von deescalator Rennspiele sollen klasse aussehen, denn schliesslich ist die Grafik mit das Wichtigste bei Titeln dieses Genres. Kommt eine neue Konsole raus, dann erst recht, den man muss unbedingt zeigen, zu was die neue Hardware zu leisten imstande ist. Besonders gut geeignet sind dann Beat em Ups und eben Racer, denn diese sind oft nicht sonderlich komplex, man braucht also nicht allzu viel Entwicklungszeit und es lassen sich Grafikpower und auch saftiger Sound hervorragend demonstrieren. Und genau das will man ja, um die Neugierigen zum Kauf des Spiels oder sogar erst einmal zum Kauf der neuen Konsole zu bewegen. Bei Ridge Racer ist genau diese Intention eigentlich seit Beginn des Playstation-Zeitalters Tradition, so auch hier bei der Xbox 360. "Ridge Racer 6" weist schliesslich genau die positive und negative Dinge auf, die bei dieser Series chon immer da waren. Am Anfang gestaltet sich alles supermotivierend, ob dies dann aber auch noch nach sechs, sieben, acht oder auch zwanzig Stunden genau so aussieht, darf angezweifelt werden.

    Was den Spielumfang betrifft, so freuen wir uns anfangs riesig, denn es sieht in der Tat so aus, als werden wir von diesem erschlagen. Sage und schreibe 111 Strecken und, wie wir im Laufe der Zeit merken, etwa zwanzig Stunden danach, weitere Spezialstrecken auf Fortgeschrittenen- und Expertenniveau. Autos kommen nach und nach auch immer mehr dazu. Auf den zweiten oder auch dritten Blick merken wir dann aber, dass uns einiges vorgegaukelt wird, den wieder einmal, wie so oft bei Ridge Racer, besteht eine relative geringe Anzahl an Strecken (8, glaube ich), die eben nur in x-fachen Teilabschnitten daherkommen und das dann auch noch spiegelverkehrt. Aus 8 mache 16 und 32 und 64 und so weiter. Das sind wir aber von der Serie gewohnt und finde ich nicht ganz so schlimm wie die Tatsache, dass die grosse Anzahl an Autos schlichtweg gemogelt ist, denn die Wagen einer Fahrzeugklasse fahren sich nahezu gleich und der Grossteil der freigespielten Wagen wird von uns im Ernstfall gar nicht benutzt. Reine Kosmetik oder auch Verschleierungstaktik, wenn Ihr mich fragt. Ausserdem lassen sich nicht alle Autos durch gute Leistungen freispielen, sondern vorher durch Download auf Xbox Live und, was viel schlimmer ist, durch eine bestimmte Anzahl an Rennen in den Onlinefahrten. Was daran schlimm ist? Die Achievements, also zu ergatternden Erfolge bei diesem Rennspiel, die an das erheblich gekoppelt sind. Die meisten Erfolge ergeben sich nach einer bestimmten Anzahl an Onlinerennen automatisch, wobei es jedoch fast egal, wie gut Ihr fahrt. Das ist schlecht. Hingegen wir offline alle Strecken fahren und Erster geworden sind und dennoch noch nicht einmal 200 (von 1000) Gamerscore erreichen. Wozu dann der ganze Stress mit den fast 200 zu gewinnenden Rennstrecken offline?

    Ausserdem gibt es schlichtweg Horror-Achievements, die einfach nicht zu schaffen sind, auch nicht von echten Profis, Rennspielveteranen oder was weiss ich. Es kann sich gerne jemand von Euch bei mir melden, sollte er alle Erfolge geschafft haben. Unter anderem wird verlangt, dass man alle Rennen, aber wirklich alle gewinnt, ohne auch nu rein einziges Mal den Turbo beziehungswesie den Nitro-Schub zu benutzen! Die CPU-Fahrer machen das andauernd, so dass man selbst bei perfekter Fahrt nicht gewinnen kann, zumindest bei den meisten Strecken nachher. Das ist frustrierend ohne Ende und einfach nicht gut gemacht. Lustlosigkeit schlkeicht sich ein, zumal sich die Art der Rennen wiederholt und Abwechslung somit wirklich nicht Trumpf ist. Da es an Abwechslung mangelt, sollte doch gerade deswegen Wert darauf gelegt werden, viele Gamerscorepunkte zu erzielen, doch das wird uns hier bei Ridge Racer 6 so schwer gemacht, wie vielleicht bei keinem anderen Spiel der Xbox 360. Zumal es keine Extrapunkte gibt, schafft man die fortgeschrittenen Rennen, sondern erst nach dem erfolgreichwen Absolvieren des Expertenmodus. Dort rasen die Spezialautos um die Wette, Duelle gegen ein CPU-Fahrzeug, die es ordentlich in sich haben. Realistisch geht es hier nicht zu, es handelt sich dabei eher um Flugzeuge oder Raketen, weniger um Autos. Dabei muss dann alles mit Vollgas gefahren warden, auch die Kurven und dennoch hat man meistens das Nachsehen. Und so zieht sich dieses Rennspiel endlos und macht auf Dauer nicht wirklich mehr Spass.

  • Ridge Racer 6
    Ridge Racer 6
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    19.01.2006
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1007375
Ridge Racer 6
Ridge Racer 6: Anfangs hui, nachher pfui - Leser-Test von deescalator
http://www.gamezone.de/Ridge-Racer-6-Spiel-30184/Lesertests/Ridge-Racer-6-Anfangs-hui-nachher-pfui-Leser-Test-von-deescalator-1007375/
06.05.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/XBZ0306_Ridge_Racer_20.jpg
lesertests