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  • Ridge Racer 6 im Gamezone-Test

    Namco sah sich leider nicht genötigt den Online-Bug in der deutschen Version von Ridge Racer 6 zu entfernen.

    Das hektische durch die Kurven schleudern geht in die nächste Runde, Ridge Racer 6 wartet darauf von uns erkundet zu werden. Und wie zu erwarten war bietet es uns wieder das bekannte Ridge Racer-Gameplay, hält aber auch einige Neuerungen parat. Wer bereits die PSP-Version gespielt hat, der kennt das neu hinzugekommene Nitro bereits. Doch auch online hat sich viel getan, den Ridge Racer 6 erlaubt es uns mit maximal 14 Spielern gleichzeitig durch die Kurven zu driften. Doch leider leidet der Titel auch an einigen technischen Mängeln. Welche dies genau sind, und warum Ridge Racer 6 doch ein empfehlenswerter Titel für alle Fans ist, könnt ihr in diesem Review nachlesen.

    Die Ridge Racer Worldtour

    Der Worldtour-Baum Der Worldtour-Baum Für den Spaß alleine vor dem Schirm bietet uns Ridge Racer 6 die Worldtour an. Dabei handelt es sich um eine Art Karriere die uns recht viel Spielraum lässt wie wir sie bestreiten wollen. Denn zugrunde liegt ihr ein Baum mit genau 111 Stationen hinter denen sich jeweils ein Rennen verbirgt. Bevor wir uns auf die Piste begeben wählen wir bis zu maximal sechs aneinaderhängende Rennen aus die sodann absolviert werden. Das jeweilige Icon verrät uns, ob es sich dabei um normale Rennen oder welche mit Bedingungen handelt. Denn das neu hinzugekommene Nitro-Feature wird mannigfaltig verwendet und manipuliert. Normalerweise ist es so, dass wir unseren Nitro-Boost in insgesamt drei Stufen aufladen können, wozu es viel und schnell zu Sliden gilt. Schaffen wir das während der Boost aktiv ist, wird dieser besonders schnell aufgeladen, was man "Ultimate Charge" genannt hat. Doch es gibt auch Rennen die wir mit einer vorbestimmten Anzahl an Boosts starten ohne neuen hinzugewinnen zu können. Die drei Boost-Stufen erfüllen zudem den Zweck eines Superboosts, denn sie dienen nicht nur dazu um Boosts ansammeln zu können, sie können auch alle gleichzeitig ausgelöst werden, eben für besagten Superboost. Was ein Ridge Racer Profi ist der legt es freilich darauf an das Rennen komplett ohne Boost-Unterstützung zu beenden, wofür es einen speziellen Bonus gibt.

    Der Baum in der Übersicht Der Baum in der Übersicht Die diversen Abzweigungen auf dem Worldtour-Baum ergeben zwangsläufig mehrere in sich geschlossene Felder, die als erkundet gelten wenn wir alle daran angrenzenden Rennen erfolgreich beendet haben. Auf diese Weise schalten wir die Autos frei die sich hinter den Fragezeichen in den Feldern verbergen. Zudem besitzt der Baum mehrere Grenzen welche nicht in einem Schritt überfahren werden können. Haben wir alle Rennen vor der Grenze gewonnen, gilt der jeweilige Abschnitt als abgeschlossen. So arbeiten wir uns die 111 Rennen bis zur Weltspitze hoch.

    Die kennen wir doch Die kennen wir doch Der Ridge Racer-Veteran wird bei den Pisten so manche Bekannte erkennen, aber auch auf neuem Asphalt seine Runden drehen dürfen. Denn der gebotene Umfang in Sachen Strecken und Autos ist wirklich gigantisch und versteht es uns für Wochen zu beschäftigen. Die meisten Pisten gibt es mit verschiedenen Beleuchtungsverhältnissen, vom Nachtrennen über die Morgendämmerung bis zu den Tagrennen. Ein dynamisches Wetter oder einfach nur Regenschlag hingegen gibt es nicht.

    Sprung über die Brücke Sprung über die Brücke Zieht man Anfangs spätestens nach der ersten Runde ganz alleine seine Bahnen, legt die Gegner-KI in den späteren Rennen gehörig zu. Die computergesteuerten Fahrer kennen kein Pardon und blockieren und rempeln wo sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet, wobei sie auch den Nitro-Boost oft mehr als geschickt einsetzen. Auch hat man nie das Gefühl als würden sich alle Fahrer gleich verhalten, denn es scheint vorsichtigere Kandidaten ebenso zu geben wie welche die ohne Rücksicht auf Verluste handeln. Das ist schon mal eine gute Vorbereitung für die knüppelharten Online-Rennen gegen unsere Freunde aus dem Land des Lächelns.

    Grafik, Sound und Steuerung

    Das Replay nach dem Rennen Das Replay nach dem Rennen Was uns Ridge Racer 6 auf den HD-Screen zaubert ist wirklich nett anzusehen. Wie es das Gameplay verlangt können wir die Pisten nicht verlassen, sie sind grundsätzlich mit einer Umzäunung versehen, trotzdem gibt es Rundherum viel zu sehen. Besonders die scharfen und kontraststarken Texturen lassen die Umwelt herrlich klar wirken, und die hohe Weitsicht gestattet uns den Blick bis zum Horizont, wobei nur ganz selten in der Ferne PopUps zu sehen sind. Das Spielgeschehen selbst ist dabei immer flüssig und kommt nie ins Stocken oder Ruckeln, nicht einmal bei exzessivem Einsatz des Nitro-Boost.

    Immer schön quer durch die Kurve Immer schön quer durch die Kurve Die gebotenen Landschaften reichen von ländlichen Umgebungen über dicht bebaute Städte bis hin zu modernen Industriekomplexen. Sehr schön dabei wie gelungen die einzelnen Pisten sind, die allesamt ihren speziellen Reiz besitzen. Trotzdem jedoch wirkt die Umwelt in Ridge Racer 6 etwas steril und unbelebt, trotz der Bewegungen die es zu sehen gibt, wie Flugzeuge, Hubschrauber oder Vögel, welche unseren Blick kreuzen. Sieht man sich die Fassaden etwas genauer an, erkennt man auch das uns der Titel keine so hohe Detailflut bietet wie beispielsweise PGR3, schlecht aussehen aber tut er keinesfalls, es mangelt ihm nur etwas an Details.

    Etwas flacher fiel da schon die Soundkulisse aus, welche uns zwar viele recht unterschiedliche Hintergrundsongs bietet, ansonsten jedoch eher schwächliche Motorensounds kredenzt und mit einem schon bald nervendem Sprecher glänzt, dessen Sprüche sich schon sehr bald zu wiederholen beginnen. Die Umwelt selbst macht sich erst gar nicht bemerkbar, außer durch ein paar eingestreute Nebelhörner oder das Motorengeräusch der Helikopter.

    Nitro! Nitro! Die Steuerung ist natürlich wieder ganz Ridge Racer und verlangt vom Spieler hauptsächlich den Wagen im richtigen Moment vor der Kurve ausbrechen und sodann durch sie Sliden zu lassen. Wie üblich gibt es Autos mit einem "Standard" Slide-Verhalten sowie die "Dynamischen" und die "Sanften". Für den neu hinzugekommenen Nitro-Boost sind gleich zwei Tasten reserviert. Eine dient zum einfachen Auslösen des Boosts, und die andere dazu alle angesammelten Boosts gleichzeitig einzusetzen. Beiden gemein ist, dass sie erst bei Endgeschwindigkeit ihre volle Effektivität entfalten. Lösen wir den Nitro-Boost zu früh aus, bringt er kaum einen Geschwindigkeitsvorteil.

    Neben der Worldtour ist es auch möglich ein einzelnes Rennen auszutragen, in einer frei wählbaren Umgebung ebenso wie mit einem frei wählbaren Fahrzeug. Per Splitscreen können wir auch zu Zweit an einem Offline-Rennen teilnehmen, insofern uns zwei Controller zur Verfügung stehen.

  • Ridge Racer 6
    Ridge Racer 6
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    19.01.2006

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Ridge Racer 6
Ridge Racer 6 im Gamezone-Test
Namco sah sich leider nicht genötigt den Online-Bug in der deutschen Version von Ridge Racer 6 zu entfernen.
http://www.gamezone.de/Ridge-Racer-6-Spiel-30184/Tests/Ridge-Racer-6-im-Gamezone-Test-990616/
17.01.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/12/TV2005121411290300.jpg
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