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  • Ridge Racer: Type 4 - Drift Action - Leser-Test von Dragon Warrior

    Ridge Racer: Type 4 - Drift Action - Leser-Test von Dragon Warrior Der Countdown läuft. Acht strotzende Boliden stehen am Start und die Fahrer spielen nervös mit dem Gaspedal. Noch zwei Sekunden. Das Ridge-Racer Girl hebt die Hand, in der sie die rotweiß karierte Flagge hält. Noch eine Sekunde. Der Zeiger des Tachometers klettert bis kurz vor die rote Markierung und der Puls schlägt im Einklang mit den knatternden Motoren. Lange mussten Freunde solch spannender Momente warten, doch am 16. April 1999 war es endlich soweit. Der vierte Teil der Ridge Racer Serie, den Automaten Wave Racer nicht mitgerechnet, geht an den Start und lässt wieder massenweise Adrenalin durch den Körper des Spielers schießen. Die zwei Jahre Entwicklungszeit sieht man dem Spiel auf den ersten Blick an. Durchgestylte Menüs, zum ersten Mal ein Zweispieler Modus und eine Garage, in der dazu gewonnene Wagen untergebracht werden können, fallen gleich zu Beginn ins Auge. Acht Strecken dürfen im Grand-Prix, Time-Trial oder Versus-Modus befahren werden. Der Grand Prix stellt dabei den wichtigsten Teil des Spiels dar, denn durch gutes Abschneiden in den vier Cups können weitere Fahrzeuge hinzugewonnen werden. Diese haben meistens bessere, auf jeden Fall aber andere Fahreigenschaften als die Standardflitzer, lassen sich jedoch nur im Zeitrennen und Duell gegen einen Freund aus der Garage holen.

    Mit jedem der vier Startautos der vier Rennställe, die zur Verfügung stehen, lassen sich 20 Zusatzwagen erspielen, so dass Ridge Racer Type 4 auf sage und schreibe 320 verschiedene Fahrzeuge kommt. Die vier Teams symbolisieren den Schwierigkeitsgrad des Wettbewerbs, wodurch Anfänger einen leichten Einstieg und Profis eine harte Herausforderung erhalten. In den ersten beiden rennen genügt es noch, als einer der ersten drei über die Ziellinie zu rasen. Bei den nächsten beiden Kursen muss da schon einen Gang höher geschaltet werden, gilt es noch, mindestens zweiter zu werden. Die letzten vier Strecken müssen sogar gewonnen werden, um zum Schluss einen Pokal in der Vitrine und vier neue Wagen in der Garage stehen zu haben. Sieben computergesteuerte Gegner wollen das so gut es geht verhindern und schrecken auch vor Abdrängmanövern in Haarnadelkurven nicht zurück. Durch die sehr unrealistische, driftlastige Steuerung ist es jedoch nicht besonders schwierig, den Wagen wieder unter Kontrolle zu bekommen und Überschläge kommen schon gar nicht vor. Mit Höchstgeschwindigkeit wird in engste Kurven eingebogen, um diese, nach kurzem Bremseinsatz, mit einem spektakulären Drift zu nehmen. Weite Kurven können sogar wie auf Schienen durchfahren werden, was für Realismusfanatiker natürlich eher negativ zu bewerten ist.

    Grafisch kann der vierte Teil vollkommen überzeugen. Fein modellierte Karosserien und Spiegelungen auf den glatt polierten Oberflächen lassen die PS-Monster sehr realistisch aussehen, auch wenn nicht ganz die Qualität eines Gran Turismo erreicht wird. Die flüssige und schnelle 3D-Grafik, bei der es weder Blitzer noch Ruckler zu entdecken gibt, ist ebenfalls äußerst beeindruckend gewesen. Die Strecken unterscheiden sich diesmal stark voneinander und basieren nicht einfach nur auf einem Grundkurs, der jeweils nur ein wenig modifiziert wird. Zwar finden immer zwei Rennen in ein und derselben grafischen Umgebung statt, gemein haben sie aber meistens nur die Start und Zielgerade. Sind die Kurven in den ersten Runden noch sehr weit, so wird es zum Schluss das Grad Prix immer schwieriger, das richtige Timing für die enger werdenden Abbiegungen zu finden. Bei der Konzentration darauf und der Rasanz der Verfolgungsjagd bleibt für eine angemessene Beachtung der vielen Details am Streckenrand fast keine Zeit. Das ist bedauerlich, wimmelt es doch dort nur so vor Objekten und Gebäuden. Am Hafen ragen Lastenkräne in den blauen Himmel und beim Rennen am nächtlichen Flughafen startet sogar ein Jumbo-Jet. Der inzwischen üblich gewordene Hubschrauber, dessen Debüt im ersten Ridge Racer Teil stattfand, darf natürlich auch nicht fehlen und kreist deshalb auf einigen Strecken über den Kopf der Fahrer. Aus ihm heraus wird das Renngeschehen gefilmt, und zusammen mit vielen weiteren Einstellungen wird nach erfolgreicher Zieldurchfahrt ein imposantes Replay abgespielt. Die ungeheure Geschwindigkeit wird erst so richtig deutlich, wenn zwei oder mehrere Flitzer im Formationsflug an der virtuellen Kamera vorbeifahren und diese im selben Tempo mitschwenkt. Allerdings kommt es bei Ridge Racer Type 4 vergleichsweise selten zu solchen Aufeinandertreffen. Der Spieler startet immer von der letzten Position und muss das Feld von hinten aufrollen. Dabei wird ihm immer ein Kontrahent nach dem anderen vorgesetzt und es geschieht selten, dass man bei diesem Duell den direkten Vordermann auch nur zu Gesicht bekommt. Richtig störend ist das nicht, da es wesentlich mehr Spaß macht, bis kurz vor Schluss um die führende Position kämpfen zu müssen, als schon nach der ersten Kurve an der Spitze zu liegen und diese Platzierung drei Minuten lang ins Ziel zu retten.

  • Ridge Racer: Type 4
    Ridge Racer: Type 4
    Publisher
    Namco Bandai
    Developer
    Namco Bandai
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Ridge Racer: Type 4
Ridge Racer: Type 4 - Drift Action - Leser-Test von Dragon Warrior
http://www.gamezone.de/Ridge-Racer-Type-4-Spiel-30190/Lesertests/Ridge-Racer-Type-4-Drift-Action-Leser-Test-von-Dragon-Warrior-1000340/
26.07.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/ridge_racer_type_4_a.jpg
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