Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Rifts: Promise of Power im Gamezone-Test

    Mit Rifts bekommen wir auf Nokias N-Gage eines der umfangreichsten und ausgereiftesten RPGs geboten.

    Rollenspiele sind auf dem N-Gage schon viele vertreten. Spiele, wie "The Elders Scrolls Travels - Shadowkey", "Requiem of Hell" oder "Xanadu Next" haben viele Spieler in ihren Bann gezogen. Allerdings haben diese Spiele eines gemeinsam: Es gibt keinen Onlinemodus, der es erlaubt gegen andere Spieler anzutreten. Mit dem RPG "Rifts: Promise of Power" haben sich die Entwickler von Backbone Entertainment das Ziel gesetzt, ein Spiel auf das N-Gage bringen, das alles bisher dagewesene in den Schatten stellen soll. Ob Rifts: Promise of Power den Erwartungen gerecht wird, erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

    Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power Bei Rifts: Promise of Power handelt es sich um die N-Gage-Umsetzung des beliebten Pen & Paper Rollenspiels Rifts, welches von Kevin Siembieda in den 90ern entwickelt wurde. Sogar Buchumsetzungen bringt der Verlag "Palladium Books" seitdem regelmäßig in den Handel. Auf der diesjährigen E3 wurde dann die erste Umsetzung für das N-Gage vorgestellt und räumte dann auch gleich den "E3 2005 Editor's Choice Award" ab. Den Entwicklern zufolge soll uns Rifts: Promise of Power 40 Stunden Spielspaß bieten. Aber auch die Story des Spiels ist der eines wahren Rollenspiels würdig: Die Menschheit, wie man sie bisher kannte, existiert nicht mehr. Nach unzähligen Kriegen mit außerirdischen Völkern, die durch Zeittore, Rifts genannt, auf die Welt gekommen sind, ist die menschliche Zivilisation beinahe ausgelöscht. Bisherige Regierungen oder Städte sind von der Oberfläche verschwunden, alles versinkt allmählich in purer Anarchie und im Chaos. In diesen schweren Zeiten, wo die Alienvölker zum letzten und tödlichsten Schlag ausholen, kann nur eine Frau oder ein Mann die Welt vor der völligen Zerstörung bewahren. Und nun sind wir gefragt!

    Rollenspieltypische Charakterauswahl

    Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power Nach dem eindrucksvollen Intro des Spiels geht es auch schon darum, einen eigenen, individuellen Charakter zu schaffen. Zur Auswahl stehen die drei Charakterklassen Söldner, Psychic oder Magier. Genau wie in anderen Spielen hat jede Klasse seine eigenen Vorteile und Stärken. Der Söldner spezialisiert sich auf schwere Waffen und Geräte und kann sich zum Beispiel zu einem Ritter oder aber zu einem Kopfgeldjäger weiterentwickeln. Als so genannter "Psychic" ist man mit übernatürlichen mentalen Fähigkeiten zur Welt gekommen. Durch weiteres Training kann man diese Eigenschaften ebenfalls ausbilden und zum Beispiel in "Feuerkampf" sein Können perfektionieren. In der dritten Charakterklasse kann man den Magier wählen. Im Gegensatz zu den Psychics, die von Geburt an über übernatürliche Fähigkeiten verfügen, müssen sich die Magier ihre speziellen Fähigkeiten erst im Laufe ihres Lebens lernen. Nach der Festlegung auf eine Charakterklasse kann man den Namen seines Charakters eintippen, was man Aufgrund der N-Gage Tastatur bequem erledigen kann. Danach geht es darum, die ersten frei zur Verfügung stehenden Charakterpunkte zu verteilen. Beispielsweise kann man hier Stärke, Ausdauer oder Tapferkeit auswählen. Allerdings kann man auch auf automatische Verteilung klicken, sodass man sich darüber keine großen Gedanken machen braucht.

    Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power Nach diesen Einstellungen geht es auch schon los. Zu Beginn des Spiels flüchtet man zusammen mit einem Ex-Knacki aus dem hiesigen Gefängnis. Allerdings stirbt dieser nach kurzer Zeit und ist von diesem Zeitpunkt an auf sich alleine gestellt. Man muss sich durch die unbekannte Welt von Rifts schlagen und trifft dabei auf allerhand interessante und manchmal auch abgedrehte Personen. Die Menschen und Wesen, die man unterwegs trifft halten sich fast ausnahmslos in den Städten auf. Beispielsweise muss man anfangs mit einem Mann reden, der einem helfen will, die Gefangenen-Markierung aus dem Gesicht zu entfernen. Allerdings möchte er dafür einen Gefallen in Form eines Botenganges dafür. Überhaupt fällt schon nach kurzer Zeit auf, dass man sehr viele Nebenquests gestellt bekommt. Durch das Tagebuch, das auch schon aus Rollenspielen, wie z.B. Gothic bekannt ist, werden diese Quests aber fein säuberlich notiert und können je nach Bedarf nachgelesen werden. Als Belohnung für erfüllte Missionen bekommt man viele verschiedene Dinge, wie wichtige Infos, Gegenstände oder Waffen. Die Reise durch die Welt Rifts lässt einen zunächst in Nord-Amerika starten. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erwarten den Spieler vielseitige Aufträge. Im Laufe des Spiels verschlägt es den Spieler zudem nach Schottland oder China. Um innerhalb eines Landes zurecht zukommen, kann man eine Übersichtskarte nutzen.

    Das Kampfsystem

    Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power ist zwar ein klassisches Rollenspiel, aber dennoch bietet es ein Feature, welches sehr ungewöhnlich für Spiele dieses Genres ist. Das Kampfsystem ist rundenbasiert und knüpft somit an Best-Seller wie z.B. Final Fantasy an. Da das Spiel in einzelne Sektoren aufgeteilt ist, trifft man in diesen immer wieder auf Feinde, wie Söldner, Magier, Monster, Kampfhunde und viele mehr. Allerdings unterscheiden sich die Gegner nicht nur durch ihr Aussehen, sondern viel ehr durch ihre Kampftaktik. Aber erst einmal der Reihe nach: Sobald man auf einen oder mehrere Feinde trifft, rauscht der Schriftzug "Kampf" über den kleinen N-Gage Bildschirm. Aber keine Panik, ab hier kann man sich alle Zeit der Welt lassen. Nachdem der Kampf begonnen hat, hat man folgende Auswahlmöglichkeiten: Bewegen, Aktion, Wachsam, Fliehen und (Zug) Beenden. Wichtig ist, dass man sich über den Menüpunkt "Bewegen" eine taktisch vorteilhafte Position sichert, indem man sich nicht zu nah an den Gegner stellt, da dieser sonst ein leichtes Spiel hat, seine Kampfaktionen auszuführen. Hat man eine gute Position eingenommen, kann man sich nun überlegen, wie man seinem Widersacher möglichst viele Energiepunkte abzieht. Hat man sich beispielsweise Anfangs für den Magier entschieden, kann man durch Magie-Effekte, wie Feuerblitz, Blend Blitz, Feuer Aura, Donnerschlag oder auch Sichtbar-machen auswählen. Aber auch hier muss man unterscheiden zwischen direkten Angriffs-Zaubern und Passiv-Zaubern. So bewirkt der Feuerblitz, dass dem Gegner ein ganzer Satz Energiepunkte seiner Rüstung abgezogen wird, wobei der Blend-Blitz bewirkt, dass Angriff und Verteidigung des Gegners stark verringert wird. Jeder dieser Aktionen, wie Bewegen, Schießen oder Zaubern verbrauchen ähnlich wie in dem Spiel "Pathway to Glory" Punkte. Natürlich hat man nur eine begrenzte Anzahl dieser Punkte zur Verfügung, so dass man sich taktisch klug verhalten muss, um nicht in der nächsten Runde fast tot geprügelt, gebissen, geschossen oder gezaubert zu werden. Also ist es nicht sonderlich ratsam, sich seinen Gegnern zu nähern, dann seine Punkte in Angriffs-Moves zu stecken und so keine Punkte mehr zu haben, um sich hinter einer Mauer, Baum oder sonstigem zu verstecken.

    Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power Hat man im Durchschnitt nach zwei bis drei Runden die Energie der Rüstung des Bösewichtes auf Null gesenkt, bedarf es nur noch einem Angriff, um das Lebenslicht auszublasen. Hat man dann den Sieg davon getragen, bekommt man zum einen die klassischen Erfahrungspunkte und zum anderen hinterlässt der Gegner immer einen Rucksack, in dem sich beispielsweise Gegenstände, wie Medikits, Amulette, Waffen, etc befinden. Im Laufe des Spiels bekommt man aber auch noch Gefährten, meist so genannte Söldner hinzu, die einen beim Kampf unterstützen. Allerdings sind dies nicht nur CPU-Gefährten, sondern der Spieler steuert diese im Kampf selber und kann diese auch mit Waffen ausstatten. So kann man sich fast genau wie am Anfang einen zusätzlichen Söldner anstellen, der ebenfalls die Charakterklasse Söldner, Psychic oder Magier inne hat. Wenn ihr jetzt denkt, dass man eigentlich keinen zusätzlichen Söldner braucht, dann habt ihr falsch gedacht. Denn man hat es meist nicht nur mit einem oder zwei Widersachern zu tun, sondern muss es manchmal sogar mit fünf oder sechs Kreaturen aufnehmen. Hat man es mit einer derartigen Anzahl an Gegnern zu tun, passiert es natürlich schon einmal, dass man eine Menge an Energiepunkten verliert. Kein Problem, denkt man sich und denkt sofort daran, seinem Kämpfer eine Ladung aus den gesammelten Medi-Kits zu spendieren. Allerdings haben die Entwickler nicht daran gedacht, ein derartiges Feature mit ins Spiel einzubauen. So muss man entweder mit ansehen, wie langsam aber sicher die Lebensenergie seines Charakters erlischt oder man wählt die Möglichkeit zu fliehen. Dann hat man die Chance, zwar verletzt, aber immerhin lebendig den Kampf zu verlassen. Dann sollte man schleunigst den Laden in einer der vielen Städte aufsuchen und sich neue Medi-Kits kaufen, die in Rifts "MiRR 001" heißen.

    Rifts: Promise of Power Rifts: Promise of Power In den Städten hat man neben der Möglichkeit, sich mit Gegenständen aus dem städtischen Waffenladen zu einzudecken, außerdem die Gelegenheit sich Tränke oder auch Söldner zu besorgen. Auch Kneipen sind in jeder Stadt vertreten, die aufgesucht werden können um mit dem Barkeeper zu sprechen und zu erfahren, was in der Stadt los ist oder auch die Gelegenheit wahrnehmen, sich in einem der Zimmer auszuruhen und neue Lebensenergie zu tanken. Außerdem kann an in den Städten auch noch allerhand Typen treffen, die meistens interessante Nebenquests und andere Dinge für einen bereithalten. Das Problem hierbei ist, dass man die meisten Personen schon ansprechen muss, um den Quest zu bekommen. Nur die Quests der Hauptstory werden automatisch an den Spieler heran getragen, da die Personen dann von selbst auf einen zu kommen. Also kann es durchaus mal passieren, dass man durch die Städte irrt und jeden Bewohner anspricht in der Hoffnung, dass dieser dann einen Auftrag für einen hat. Vielleicht wäre hier die Lösung von X-Men Legends 2: Rise of Apocalypse lobenswert gewesen, da in dem Spiel die Personen ein Ausrufezeichen über ihren Köpfen haben und man so weiß, dass sie einem etwas zu sagen haben. Da man aber in den Gesprächen so manches Mal schmunzeln muss, da einige Personen bzw. Wesen lustige Dinge von sich geben, ist dieses Manko zu verkraften.

  • Rifts: Promise of Power
    Rifts: Promise of Power
    Publisher
    Nokia
    Release
    27.10.2005

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Xanadu Next Release: Xanadu Next Falcom , Falcom
    Cover Packshot von The Roots - Gates of Chaos Release: The Roots - Gates of Chaos Nokia
    Cover Packshot von Pocket Kingdom Release: Pocket Kingdom Sega , Sega
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990566
Rifts: Promise of Power
Rifts: Promise of Power im Gamezone-Test
Mit Rifts bekommen wir auf Nokias N-Gage eines der umfangreichsten und ausgereiftesten RPGs geboten.
http://www.gamezone.de/Rifts-Promise-of-Power-Classic-30204/Tests/Rifts-Promise-of-Power-im-Gamezone-Test-990566/
05.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/12/3_1_.jpg
tests