Games World
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
  • Ring of Red im Gamezone-Test

    Ring of Red im Gamezone-Test Einleitung/Storyline:
    Das Gedankenspiel ist nicht neu: Was wäre wohl passiert, wenn der Zweite Weltkrieg nicht wie geschehen im Herbst 1945 durch die Kapitulation Deutschlands beendet worden wäre? Besonders unsere japanischen Kollegen scheinen von dieser Thematik angetan zu sein, denn die Hintergrundstory des Strategiespiels "Ring of Red" von Konami basiert auf der Annahme, dass der Beschluss der "Potsdamer Konferenz", einem Gipfeltreffen der Alliierten (ausser Frankreich) vom 17. Juli bis 2. August 1945 im Schloss Cecilienhof bei Potsdam, von Japan einfach abgelehnt wurde. Teilnehmer waren die Regierungschefs der USA (Harry S. Truman), der Sowjetunion (Josef W. Stalin) und Großbritanniens (Winston Churchill), außerdem die jeweiligen Außenminister Eden, Bevin, Byrnes und Molotow. Die Konferenz diente der Koordinierung der alliierten Nachkriegspolitik zur Schaffung eines "gerechten und dauerhaften Friedens". Ihr Ergebnis war das Potsdamer Abkommen. Am 26. Juli stellte die Potsdamer Konferenz an Japan ein Ultimatum zur bedingungslosen Kapitulation. Die Sowjetunion verpflichtete sich, bei Weigerung Japans dem Krieg gegen Japan beizutreten. Bei "Ring of Red" ist der schlimmste Fall tatsächlich eingetreten: Japan lässt das Ultimatum ohne Kapitulation verstreichen, die Sowjets fallen von nördlicher Seite her auf die Insel ein, und das verbleibende japanische Reich trennt sich in eine demokratische und eine kommunistische Seite. Das Spiel versetzt Sie in die Rolle von zwei Süd-Japaner, die als erfahrene Kampfpanzer-Piloten eine tragende Rolle in diesem Bürgerkrieg spielen. Aber nicht nur die Geschichte von "Ring of Red" ist etwas ungewöhnlich - die von den Kriegsparteien eingesetzten Kampf-Walker, die eigentlich nichts anderes als die mechanischen Vorläufer-Modelle der bekannten Zukunfts-Mechs sind, sind in diesem Zeitabschnitt beispielsweise alltäglich.

    Gameplay:
    Konsolen-Strategen können sich das komplexe Spielsystem von "Ring of Red" relativ einfach vorstellen: Sollten Sie jemals Squares Mech-Strategie "Front Mission" gespielt haben, sollten Sie bei der Bedienung von "Ring of Red" keine Probleme haben. Die Story des Spiels und der Charaktere bekommen Sie nur anhand kleiner Dialoge in Textform während oder vor den Mission-Briefings vermittelt. Ihre Einheiten bewegen Sie im Gegensatz zu "Front Mission" auf einer stilisierten Weltkarte, die in gleich große Quadrate eingeteilt ist. Je nach aktivem Kampfpanzer haben Sie andere Eigenschaftswerte, die sich auf die maximale Beweglichkeit und die verfügbaren Angriffsoptionen auswirken. Außerdem haben die verschiedenen Modelle immer eine bestimmte Reichweite, in der sie besonders effektiv angreifen können. In den ersten Spielstunden hantieren Sie lediglich mit zwei Einheiten gleichzeitig auf einem Trainingsgelände herum, in diesem Stadium kann eigentlich noch nicht viel schief gehen. Erst in späteren Missionen, wenn Sie eine ganze Horde Fußsoldaten als Unterstützung auf den Plan rufen, müssen Sie bei den Zügen auf der taktischen Karte besondere Sorgfalt bei der Feldherrenkunst walten lassen. Nachdem die Japaner und die Deutschen im Zweiten Weltkrieg zumindest auf technischer und wissenschaftlicher Ebene als Verbündete auftraten, gibt es auch bei "Ring of Red" einen regen Austausch beider Achsenmächte in Bezug auf die großen Kampf-Walker. In den Missionsbeschreibungen tauchen immer wieder nette Damen und Herren mit diversen Kleidungsstücken auf, die bei deutschen Spielern wahrscheinlich ein leicht ungutes Gefühl erzeugen. Wenigstens haben die Entwickler auf die eindeutige Darstellung zweifelhafter Symbole verzichtet. Haben Sie sich einmal mit dem Missionsziel und den Siegbedingungen vertraut gemacht, beginnt der eigentliche Kampf zunächst auf der taktischen Karte. Hier überprüfen Sie alle verfügbaren Einheiten auf Ihre inneren Werte, bewegen die Mechs innerhalb ihres Aktionsradius und greifen dedizierte Ziele an. Die Auseinandersetzung zwischen zwei Einheiten findet dann in prächtiger 3D-Grafik statt, der Spieler kann allerdings nur bedingt in den Ablauf eingreifen. Sie kümmern im Cockpit des angreifenden Kampfpanzers um die Koordination eventueller unterstützender Einheiten und warten ansonsten darauf, dass sich die Hauptwaffe des Mechs automatisch nachlädt. Ist dieser wichtige Vorgang abgeschlossen, müssen Sie das gewählte Ziel persönlich anvisieren und feuern. Diese Sequenzen laufen alle in Echtzeit ab, für Sie als Pilot bedeutet das, dass der Feind gegenüber ebenfalls seine Waffe laden lässt und auf Sie zielt. Im ungünstigsten Fall ist Ihr Widersacher sogar früher mit seinen Vorbereitungen zum Angriff fertig, als Sie - dann können Sie allerdings nur noch untätig dabei zusehen, wie Ihnen die gegnerischen Geschosse um die Ohren fegen. Damit die Action-Sequenzen nicht langweilig werden, sollten Sie schon bei der taktischen Planung Ihres Angriffs auf verschiedene Faktoren achten. Zwischen den 3D-Episoden, die immer zeitlich begrenzt sind, müssen Ihre Mechs zum Beispiel für eine definierte Zeitperiode abkühlen - in dieser Phase können Sie die jeweilige Einheit weder Bewegen noch einen Angriff starten. Manchmal können Sie durchaus in Situationen kommen, in denen Sie einfach einen Zug überspringen müssen, um mit Ihrem Mech wieder in Aktion treten zu können. Dann gibt es da noch verschiedene Index-Werte für das Landschafts-Feld, auf dem Sie gerade stehen. Je nach Höhenunterschied zum benachbarten Feld bekommen Sie während eines Kampfes entweder einen Bonus oder einen Malus auf Ihre Trefferquote. Ausserdem hat die Beschaffenheit des Bodens auch noch negative beziehungsweise positive Auswirkungen auf die Regenerations-Phase der darauf befindlichen Einheiten. "Kampf" und "Taktik" wechseln sich solange ab, bis Sie das Missionsziel erreicht oder eine vorgeschriebene Maximaldauer überschritten haben. Im Laufe des Spiels werden die Auseinandersetzungen natürlich immer komplexer und natürlich actionreicher, zwischen den diversen Nachladepausen haben Sie für gewöhnlich alle Hände voll zu tun, etwaige Soldaten ebenfalls durch die Botanik zu schicken.

  • Ring of Red
    Ring of Red
    Publisher
    Konami
    Developer
    Konami
    Release
    03.07.2001
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 10/2016 PC Games Hardware 11/2016 PC Games MMore 10/2016 play³ 10/2016 Games Aktuell 10/2016 buffed 10/2016 XBG Games 09/2016 N-Zone 10/2016 WideScreen 10/2016 SpieleFilmeTechnik 10/2016
    PC Games 10/2016 PCGH Magazin 11/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
988080
Ring of Red
Ring of Red im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Ring-of-Red-Spiel-30236/Tests/Ring-of-Red-im-Gamezone-Test-988080/
03.07.2001
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/11/8946ror_1.jpg
tests