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  • Risen: Risen: Piranha Bytes gelungender Versuch, eine neue Rollenspielserie ins Leben zu rufen - Leser-Test von Kaisan

    Jawood, Publisher der Gothic-Serie, und Piranha Bytes, Entwickler von Gothic, gaben sich gegenseitig die Schuld, nachdem das verbugte Gothic 3 und deren Addon Götterdämmerung erschienen und schlechte Wertungen einfuhren. Der Streit ging so weit, bis beide auseinander drifteten, nichts mehr miteinander zu tun haben wollten. Vor Gericht musste entschieden werden, wer den Namen Gothic behalten würde. Gewinner war Publisher Jawood.

    Piranha Bytes will es nach diesem Dämpfer dennoch nicht aufgeben, Rollenspiele zu entwickeln. Während Jawood "Arcania: Gothic 4" fertig stellte, veröffentlichte Piranha Bytes "Risen" mit dem Publisher Deep Silver bereits Monate vor der Kongurenz von Jawood. Ich nehme in diesem Review das Werk von Piranha Bytes unter die Lupe.

    Der Start von Risen verläuft nach der typischen Art von Gothic: Ihr strandet auf eine unbekannte Insel, wisst nicht, wer ihr seit. Was ihr wisst, ist, das die Insel von einem seltsamen Phänonem geplagt wird: Überall schossen Ruinen aus der Erde, in welchen Artefakte und ähnliche Schätze versteckt sind. Doch mit den Ruinen kamen auch Monster ans Tageslicht, welche den Bewohnern der Insel nicht wohlgesonnen sind. Also bleibt den Einheimischen nichts anderes, als sich gegen die Viecher zur Wehr zu setzen.

    Auch ihr begegnet schon bald einem solchen Vieh. Nachdem ihr an den Strand gespült worden und wieder zum Bewusstsein gekommen seid, sucht ihr nach Überlebenden. Eine Frau hat überlebt, welche ab dann eure Begleiterin ist. Zur Bewaffnung schnappt ihr euch zu Anfang einen einfachen Ast, mit welchen ihr erste Gegner verhaut. Die Steuerung könnte dabei simpler nicht sein: Mit der linken Maustaste schlägt ihr zu, mit der rechten pariert ihr. WASD oder die Pfeiltasten dienen euch zum bewegen. Die Sprungtaste ist die Leertaste.

    Bald seit ihr an einem verlassendem Haus angekommen. Eure Begleiterin lässt sich dort zur Ruhe, ihr aber zieht weiter und findet schon bald einen Mann der Banditen, einer der zwei möglichen Gruppen, den man sich in diesem Spiel anschliesen kann. Die zweite Gruppe ist die Inquisation, dazu aber später mehr.
    Natürlich versucht dieser Bandit namens Neil euch zu überreden, ins Banditenlager zu kommen. Ihr könnt euch aber auch für die Inquisation entscheiden. Doch beides läuft auf das selbe hinaus: Auf die Grundausbildung. Egal, ob ihr im Banditenlager oder in der Vulkanfestung der Inquisation das Kämpfen lernt, danach gehts früher oder später zur Hafenstadt.

    Die Quest's

    Die Qualität der Quest's schwankt stetig zwischen "genial" und "langweilig". Doch eines ist klar: Die Quest's sind abwechslungsreich. Mal müsst ihr Kräuterstängel, eine Droge, an die Novizen in der Vulkanfestung verkaufen, mal müsst ihr einen Mord aufklären. Einige Quest's setzen sich durch mehrere kleinere Quest's zusammen.

    Die Grafik + Technik

    Der größte Schwachpunkt von Risen ist wohl die Technik: Die Grafik ist veraltet; unscharfe bis matschige Texturen sind an der Tagesordnung, die Charaktere ähneln sich fast alle, ebenso die Synchronstimmen. Ein Absturz ist mir zudem ebenfalls über den Weg gelaufen, während ich das Spiel spielte. Der gesamte nicht gespeicherte Spielstand war weg. Immerhin: Freies Speichern ist erlaubt, wodurch man so etwas vermeiden kann. Eine Autospeicherfunktion gibt es ebenfalls, diese speichert aber viel zu selten. Selber einstellen, in was für einem Zeitraum die Autospeicherfunktion zum tragen kommt, kann man nicht. Schade!

    Sound

    Der Sound wurde von Kai Rosenkranz komponiert und passt perfekt zu der Stimmung, die das Spiel vermitteln möchte. Ruhige Stücke wechseln sich mit aufregenden Kampfmelodien.

    Fazit:
    Risen ist nicht perfekt, aber dennoch einen Blick wert. Zudem lässt es das gute alte "Gothic-Gefühl" wieder auferleben, wenn auch mit den dazugehörigen technischen Fehlern. Die lange Spielzeit entschädigt dies aber.

    Negative Aspekte:
    - Schlechte Texturen - Charaktere ähneln sich zu stark - Bugs - teilweise langweilige Quest´s

    Positive Aspekte:
    Toller Soundtrack - einfache Bedienung - teilweise spannende Quest´s - "Gothic-Feeling"

    Infos zur Spielzeit:
    Kaisan hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Risen

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Kaisan
    6.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Risen
    Risen
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    Piranha Bytes
    Release
    02.10.2009

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1010708
Risen
Risen: Risen: Piranha Bytes gelungender Versuch, eine neue Rollenspielserie ins Leben zu rufen - Leser-Test von Kaisan
http://www.gamezone.de/Risen-Spiel-30275/Lesertests/Risen-Risen-Piranha-Bytes-gelungender-Versuch-eine-neue-Rollenspielserie-ins-Leben-zu-rufen-Leser-Test-von-Kaisan-1010708/
30.04.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/ristop.jpg
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