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  • Riskant: Zwo, Eins, Risiko - Leser-Test von alpha_omega

    Riskant: Zwo, Eins, Risiko - Leser-Test von alpha_omega Die Älteren unter Euch werden sich mit Sicherheit noch an die Quiz Sendung Jeopardy erinnern, die von 1994 bis1998 im Vorabendprogramm des Privatsenders RTL lief, und später dann auch noch zwei Jahre auf dem Frauensender tm3. Moderiert wurde Jeopardy übrigens vom Wetten Dass Erfinder Frank Elstner. Jeopardy erzielte bereits in den 80er Jahren, vor allem in den USA große Erfolge. Von 1990 bis 1993 lief die Sendung unter dem Namen Riskant und wurde vom ehemaligen Eiskunstläufer Hans Jürgen Bäumler moderiert. Spielprinzip und Spielregeln waren die gleichen wie bei Jeopardy. Erst als im Jahre 1994 sich der Kölner Privatsender dazu entschloss, die kompletten Rechte der Sendung Jeopardy inklusive Studiodesign zu übernehmen, wurde die Sendung Riskant begraben. Im Jahre 1991 sollte es eine Videospielumsetzung zu Riskant geben, die vom deutschen Publisher Gametek veröffentlicht wurde. Das Spielprinzip, zu dem wir im genauen Detail gleich kommen werden, wurde dabei exakt von der TV Show übernommen. So dass man in seinem eigenen Wohnzimmer aktiv an der Sendung teilhaben konnte.

    Es traten bei Riskant drei Kandidaten gegeneinander an, also genauso viel wie beim Glücksrad, dass übrigens ebenso von Marv Greffin erfunden wurde, wie die Show Jeopardy. Riskant bzw Jeopardy war eine klassische Quiz und Rate Show, bei der man allerdings keine Antworten geben musste, sondern Fragen stellen musste, um Gewinnbeträge einzufahren. Diese Fragen, bzw Antworten wurden in den verschiedensten Kategorien wie zum Beispiel Sport, Musik, Wissenschaft oder Literatur. Neben einem ausgeprägten Allgemeinwissen, mussten die Kandidaten auch eine gewisse Schnelligkeit mitbringen. Alle Drei standen vor einem Buzzer Pult, auf dessen Knopf sie schlagen mussten, wenn sie die richtige Frage kannten. Der Moderator stand ihnen dabei leicht schräg versetzt gegenüber und las die Antworten vor, die die Kandidaten auf einer riesigen Leinwand sehen konnten. Zur Beantwortung hatten die Kandidaten zehn Sekunden Zeit. Wurde eine Frage falsch gestellt, so wurde die Antwort erneut freigegeben, um den beiden anderen Show Mitgliedern eine weitere Chance zu geben. Auf der bereits angesprochenen digitalen Leinwand waren auch die einzelnen Kategorien zu sehen. Es standen insgesamt verschiedene zur Auswahl, die in fünf verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt wurden. In der der ersten Spielrunde bekam man für die leichtesten Fragen 100 DM, für die schwerste 500 DM. In der zweiten Spielrunde wurden die Beträge verdoppelt, so dass man bei einer Frage der höchsten Kategorie 1000 DM erhalten konnte. Bei korrekter Fragestellung wurden den Kandidaten die jeweiligen Beträge auf ein Konto gutgeschrieben, bei falscher Frage wurde der jeweilige Betrag vom Konto abgezogen. Das Wahlrecht der einzelnen Kategorien besaß derjenige, der eine Frage zuletzt richtig gestellt hat. Hin und wieder gab es unter den einzelnen Kategoriefeldern versteckte individuelle Bonifikationsmöglichkeiten. Wenn ein Kandidat eines dieser Felder aufdeckte, so konnte er in einer Solorunde, um einen individuellen Betrag zocken, den er selbst bestimmte. In einer abschließenden dritten Finalrunde mussten dann alle Kandidaten einen Betrag riskieren. Die Kategorie wurde dabei vorher vorgegeben, die Antwort allerdings nicht. Nachdem man in den beiden Runden zuvor alle Fragen mündlich stellen musste, musste man in Runde Drei die Frage auf eine Tafel schreiben, für die man 30 Sekunden Zeit hatte.. Da die Kandidaten alle direkt nebeneinander standen und so die Möglichkeit besessen hätte, voneinander abzuschreiben wurde bei Jeopardy eine Trennwand zwischen den einzelnen Pulten hinauf gefahren. Den absoluten Lacher bekam man dagegen bei der Sendung Riskant zu sehen. Da die technischen Voraussetzungen einer Trennwand bei dieser Sendung scheinbar nicht bestanden, mussten die Kandidaten so genannte Blickwinkelkonzentratoren aufsetzen. Diese BWK's waren riesengroße Scheuklappen aus Plaste und man konnte sich bei jeder Sendung das Lachen nicht verkneifen, wenn die armen Leute diese futuristisch wirkenden Dinger auf den Kopf trugen. Natürlich gewann bei Riskant derjenige, der am Ende der Sendung das meiste Geld erspielte. Den erspielten Betrag durfte er mit nach Hause nehmen. Außerdem durfte der Gewinner in der Folgesendung noch mal antreten. Und das solange, bis ihn irgendwann ein anderer bezwang oder er insgesamt fünf Mal die Sendung erfolgreich abschloss.

  • Riskant
    Riskant
    Publisher
    Gametek
    Release
    1991
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Riskant
Riskant: Zwo, Eins, Risiko - Leser-Test von alpha_omega
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13.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/01/Riskant025.jpg
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