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  • Robotech Invasion im Gamezone-Test

    Lade die Waffen und schnall das Motorrad auf den Rücken, die Außerirdischen wollen unsere Blumen klauen!

    Wie ihr euch sicher noch erinnern könnt, stürzte im Juli 1999 ein außerirdisches Raumschiff auf die Erde und beendete den globalen Krieg. Die neu gebildete Regierung begann sofort mit der Analyse der Trümmer und der Rekonstruktion des Raumschiffes. Noch am Tag des Jungfernflugs wurden die Menschen erneut angegriffen und verloren schließlich im Jahre 2014 die Herrschaft über die Erde. 95% der Oberfläche sind verbrannt, die Menschheit scheint verloren. Doch der endgültige Kampf soll erst noch folgen.

    Wir schreiben das Jahr 2029 als die Overlords der Alien-Invasionsstreitkräfte die Präsenz der Invid-Lebensblume auf der Erde feststellen. Die irdischen Verteidigungskräfte haben keine Chance und werden vernichtend geschlagen. Doch noch sind die Menschen nicht bereit aufzugeben, und so wird die zweite Robotech Reclamation Force ins Leben gerufen.

    Robo mit Rädern

    Die 3rd-Person Perspektive Die 3rd-Person Perspektive Wer bereits den Vorgänger "Robotech Battlecry" gespielt hat, kennt zwar schon das zugrundeliegende Spielprinzip, welches sich kaum geändert hat, wird aber trotzdem mit einem völlig neuem Erscheinungsbild überrascht. Denn vom letztens verwendeten Cel-Shading Look ist nichts mehr übrig geblieben, stattdessen bekommen wir eine Darstellung geboten die etwas an ein Comic erinnert und leider aussieht wie viele Multiplattformer die auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geschrumpft wurden, sich also an der Leistungsfähigkeit einer PS2 orientieren und die Xbox nicht einmal im Ansatz ausreizen. Allerdings gibt sich das Spiel alle Mühe in den anderen Bereichen zu punkten, denn die neue Motorradfunktion unseres Minimechs weiß ebenso zu begeistern wie die Hintergrundmusik, die ebenfalls erstaunlich hochwertig ausfiel.

    Die Egosicht Die Egosicht Am Gameplay jedoch hat sich kaum etwas geändert, wir bekommen also nach wie vor eine Reihe Missionen angeboten die linear abgearbeitet werden wollen. Eine Verzweigung etwa in der Story oder ähnliche Spielereien sind nicht vorhanden. Dafür besteht auch nie ein Zweifel wie es denn weitergeht, denn zur Not orientiert man sich einfach am grünen Navigationspfeil der einen sicher zum nächsten Ort bringt. Wobei wir bei den langen Wegen angelangt wären, die man in diesem Spiel zurückzulegen hat. Bereits den ersten gebotenen Level darf man mehrmals hin- und herlaufen, bis man endlich alle Aufgaben erfüllt hat und die Geschichte weitergeht. Damit sich die langen Laufphasen nicht zu sehr in die Länge ziehen, kann man sich jederzeit - insofern man sich im Freien befindet - in ein Motorrad verwandeln. Dieses ist nicht nur wesentlich schneller als unser Mech, es kann auch über Abgründe hinwegspringen.

    Der Restlichtverstärker Der Restlichtverstärker Klar, dass wir im Laufe der Geschichte immer stärkere Waffen sowie so manches praktische Gimmick bekommen, welches uns bei der Erfüllung der Aufträge hilft. Oft auch bewegen wir uns nicht alleine und werden von einem oder mehreren Teamkameraden und Kameradinnen begleitet. Allerdings hält sich ihre Intelligenz arg in Grenzen, meist fungieren sie nur als lebende Wegweiser um uns zum nächsten Punkt zu bringen. Gleiches trifft auf die Gegner zu, die gerade soviel Grips zu besitzen scheinen, dass sie nicht auf der Stelle stehen bleiben.

    Steuerung und Zielsystem

    Böser Außerirdischer Böser Außerirdischer Die Steuerung orientiert sich im Grunde am bekannten Standard, benutzt also die beiden Analogsticks um sich zu bewegen und die Blick- bzw. Schussrichtung zu bestimmen, und bietet uns zudem ein automatisches Zielsystem welches sehr spielerfreundlich eingestellt wurde. Denn um einen Feind aufs Korn zu nehmen genügt es die linke Schultertaste zu ziehen, schon ist das Fadenkreuz auf ihm fixiert und all unsere Waffen treffen mitten ins Schwarze. Das Ziel fixieren funktioniert allerdings nur bei den großen gepanzerten Zielen, einzelne Kämpfer hingegen können wir so nicht erledigen. Denn bei den kleinen Gegnern muss man richtig zielen, was aber auch nicht besonders schwer fällt, zeitweise aber etwas lästig wird. Dies kommt daher, dass die kleinen Gegner ab einer bestimmten Entfernung nur noch in Schwarz dargestellt werden, selbst wenn man sich unter der strahlenden Sonne im Freien aufhält. So sind sie vor den dunklen Objekten praktisch nicht mehr zu sehen und wir müssen uns einfach auf das Fadenkreuz verlassen, welches sich rot färbt sobald sich ein Feind im Schussfeld befindet. Somit kommt es zu dem seltsamen Umstand, dass die kleinen Gegner oft mehr Probleme machen als die großen Kerle.

    Cutscenes in InGame-Grafik Cutscenes in InGame-Grafik Für Abwechslung im Spiel sorgt nicht nur die Motorradfunktion, auch diverse Gefährte oder Geschütze dürfen benutzt werden. Diese bedienen sich wie erwartet, wirken aber in der Umsetzung mitunter etwas unbeholfen. So bewegt sich das Gefährt auf dem eine Flak montiert ist eher wie ein Zug auf Schienen durch das Gelände als wie ein frei steuerbarer Jeep. Das macht es einem zwar recht einfach die Feinde aufs Korn zu nehmen, nimmt einem aber auch viel vom realistischen Eindruck.

    System Link und XBL

    Das Motorrad Das Motorrad Um sich mit mehreren Spielern vergnügen zu können benötigt man entweder mehrere verlinkte Xboxen oder einen XBL-Account, ein Splitscreen existiert nicht. So können wir die bekannten Spielmodi Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag und Eroberung spielen, wobei es sich um eine Domination Spielart handelt. Die einzelnen Modi sind solide umgesetzt und können mit maximal acht Spielern gezockt werden.

    PAL-Balken mal anders

    Bleibt zum Schluss noch zu erwähnen, dass Robotech Invasion eines der ganz wenigen Spiele auf der Xbox ist welches mit unschönen Balken versehen wurde. Diese sind aber nicht wie üblich oben und unten am Bildschirmrand sichtbar, sondern seitlich. So wie ihr es auf den Screenhots seht, ziehen sich zwei etwa zwei Zentimeter breite Balken rechts und links durchs Bild. Wohl ein weiterer Hinweis, dass es sich bei diesem Spiel nur um einen schnellen PS2-Port handelt.

    Robotech Invasion (XB)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Mitreissender Soundtrack
    nett erzählte Geschichte
    Einfache Grafik
    Einbahn-Leveldesign
    fantasielose MP-Modi
    ziemlich dumme Gegner
  • Robotech Invasion
    Robotech Invasion
    Publisher
    Global Star Software (CA)
    Release
    12.01.2005

    Aktuelles zu Robotech Invasion

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990142
Robotech Invasion
Robotech Invasion im Gamezone-Test
Lade die Waffen und schnall das Motorrad auf den Rücken, die Außerirdischen wollen unsere Blumen klauen!
http://www.gamezone.de/Robotech-Invasion-Spiel-30571/Tests/Robotech-Invasion-im-Gamezone-Test-990142/
20.01.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/01/TV2005011915312800.jpg
tests