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  • Rock Revolution im Gamezone-Test

    Konami bläst zum Angriff! Doch kann der einstige Platzhirsch der Konkurrenz wirklich gefährlich werden?

    Lange vor den gegenwärtig beliebten Instrumenten-Simulationen legte unter anderem Konami die ersten Steine für dasjenige Fundament, auf dem auf Musik basierende Reaktionsspiele heute nun aufbauen. Wer weiß, ob es ohne "Beatmania" oder "Dancing Stage" überhaupt ein "Guitar Hero" oder "Rock Band" gegeben hätte. Während das japanische Unternehmen vor allem in fernöstlichen Gefilden sehr erfolgreich zahlreiche Serien vermarkt, nutzen Activision wie auch EA die Lücke im westlichen Markt aus. Musikspiele gehören mittlerweile zu den umsatzträchtigsten Spielen der Branche, kein Wunder, dass Konami nun mit "Rock Revolution" zurückschlägt und ihrerseits versucht, eine Band-Simulation unters Volk zu bringen. Doch reichen zehn Jahre Erfahrung im Sektor aus, um die übermächtige Konkurrenz in die Tasche zu stecken? Das wollen wir im Folgendem herausfinden und klären!

    Rock Revolution Rock Revolution Den Anfang macht zunächst die Handtaschenversion für den Doppelbildschirm aus dem Hause Nintendo. Im Gegensatz zur Konkurrenz kommt "Rock Revolution" aber nicht mit einer speziellen Hardware daher, das Griffbrett von "Guitar Hero" findet ebenfalls keinen Einsatz. Dank des Touchscreens und eines eingebauten Mikrofons bietet die Hardware aber dennoch vielerlei spielerischer Möglichkeiten, welche sich die Entwickler zu nutze machten. Das Bandspiel der Heimkonsolen-Varianten als Vorbild offeriert uns das kleine DS-Modul ebenfalls vier unterschiedliche Instrumente: Wähle zwischen Schlagzeug, einer dumpfen Bassgitarre, einer normalen Gitarre oder greife gar zum virtuellen Mikrofon. Alle vier Varianten stehen direkt von Anfang an zur Verfügung.

    Oh Yeahhhhh

    Rock Revolution Rock Revolution Der Hauptbildschirm führt uns vor die Konzerthalle, deren Außenbereich zahlreiche Entscheidungen ermöglicht. Nutzt den Ticketschalter, um im freien Spielmodus schnell einen der bisher freigeschalteten Songs zu spielen - mit der nervigen Tatsache, dass der Song erstens nicht mit einem Jingle angespielt wird und wie nervigerweise nach Beendigung des Titels in den Hauptbildschirm zurückgeworfen werden und daher für einen weiteren Song alle Eingaben nochmals machen müssen. Vor dem Ticketschalter versammelten Fans langweilen sich zu Tode und packen daher gemeinsam ihren Nintendo DS aus. Per Wi-Fi Verbindung können sogar mit nur einem einzigen Modul Mehrspielergefechte ausgetragen werden. Optimalerweise hat aber jeder Spieler eine eigene Kopie von "Rock Revolution" im Modulschacht stecken. Sowohl Bandauftritte im kooperativen Stil, als auch Duelle lassen sich regeln. Es dürfte ziemlich komisch anmuten, wenn bis zu vier Spieler in der U-Bahn ihren DS auspacken und beginnen, zu "All The Small Things" oder ähnliches abzurocken.

    Rock Revolution Rock Revolution Der VIP Eingang im Hinterhof des Hauptbildschirms offenbart das Herzstück von "Rock Revolution": Den Karrieremodus. Tretet einer Band bei und entscheidet euch für die Bassgitarre, die normale Gitarre, dem Schlagzeug oder den Gesang, um anschließend die Hitparade zu stürmen. Als Newcomer sieht euer Plattenlabel die ganze Geschichte noch nicht so ernst und gönnt euch kleine Erfolge auf den hintersten Positionen drittklassiger Charts. Mit der Anerkennung steigen aber auch die Ansprüche und ihr müsst deutlich bessere Leistungen abliefern. Aus einer gegebenen Liste dürfen einzelne Songs gespielt, kurze Jingles im Tonstudio auswendig aufgenommen oder Konzerte absolviert werden. Je nach Abschlusswertung steigt ihr in den Charts auf und sollte es mal nicht für die Forderung eures Managers reichen, müsst ihr bereits absolvierte Aufgaben nochmals und dann besser angehen. Dank dreier Schwierigkeitsgrade dürfte aber niemand frustriert den Stylus in die Ecke werfen, sondern motiviert an seiner Performance arbeiten. Falls das Können aber dennoch nicht ausreicht, könnt ihr vom Hinterhof aus in das Nebengebäude latschen und dort die Trainingsschule besuchen. Und trotz mancher Hürden ist die Karriere extrem kurz ausgefallen. Nur 20 Songs werden gespielt, welche die insgesamt acht Aufgaben füttern. Ein einigermaßen talentierter Reaktionstest-Musiker wird die Konzerthalle schnell rocken und an einem Abend die Pole-Position der Charts erklimmen.

    Let's Rock'n'Draw

    Rock Revolution Rock Revolution Bis auf den Part des Sängers kommt sowohl bei der Bassgitarre, als auch bei der normalen Gitarre und dem Schlagzeug der Touchscreen zum Einsatz. Jedes Instrument offeriert aber eine eigene Spielmechanik und sorgt - zumindest auf den ersten Blick - schon mal für Abwechslung. Der Gitarrist bekommt eine schmucklose Klampfe auf den Bildschirm geklatscht, auf dessen Saiten zu von links und rechts oben Pfeile herabsausen. Wir müssen also die richtigen Notenbefehle (hoch, runter oder gar eine Drehung) mit dem Stylus auf den Touchscreen zeichnen, indem wir den Stift über die Saiten führen, wenn die Noten diese in der Mitte treffen. Alles schön und gut, wirkt auch ein wenig wie Gitarrenspiel, aber an eine Plastikklampfe aus "Guitar Hero" kommt dieses "rumrutschen" nicht heran. Hier fehlt einfach das Gefühl, auch mit einem Griffbrett etwas tun zu müssen, anstatt nur Saiten von einer bestimmten Seite aus anzuspielen. Zudem ist die Spielmechanik, vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden, viel zu unübersichtlich. Wer bitte soll Tausende von Noten aus zwei Richtungen lesen können, die sich allesamt irgendwann sogar überlagern. Vor allem ist die zeitliche Abfolge dann kaum mehr erkennbar und man kann fast nur noch mit gut Glück gespielt werden.

    Rock Revolution Rock Revolution Etwas interessanter fällt die Bassgitarre aus. Hier erahnen wir tatsächlich ein Griffbrett, da dieselben Bewegungen der normalen Gitarre nun auf vier einzelne Saiten aufgeteilt sind. Pfeile laufen auf den jeweiligen Saiten von links nach rechts und müssen zur gegebener Zeit gespielt werden, indem abermals der Zeichenstylus wunderbare Auf- und Abwärtsbewegungen durchführt. Die Übersicht ist einigermaßen gewahrt, auch wenn das Auge nun komplett vier Bahnen verteilt über den ganzen Touchscreen beobachten muss. Ab und an kommt man mit den einzelnen Saiten durcheinander und fabriziert musikalischen Müll - doch auch hier gilt, dass Übung den Meister macht. Und im Gegensatz zur Gitarre bietet der Bass einfach mehr Übersicht.

    Rock Revolution Rock Revolution Das kann man wiederum vom Schlagzeug nicht wirklich behaupten. Hier nahm sich Konami an "Donkey Konga" oder ähnlichem ein Beispiel und lässt kreisrunde, unterschiedlich farbige wie auch geformte Symbole einer Zielleiste am oberen Rand des Bildschirmes entgegen laufen. Wird das Ziel berührt, müsst ihr die entsprechende Drum oder das Becken spielen. Ja, nur wo? Die sieben "Tasten" sind quer über den Bildschirm verteilt und irgendwie bekommt man einfach nicht das richtige Gefühl für die Positionierung, da die Bereiche zudem nicht optimal reagieren. Daher stochert man mit dem Slylus quasi in der musikalischen Suppe herum und plagt sich mit den schier unspielbaren Drumsoli ab. Ich liebe das Schlagzeug, da man hier auch ordentlich Energien verbraten kann, aber der DS-Touchscreen vermittelt nichts dergleichen - das Gameplay kann schlichtweg ohne entsprechende mechanische Rückmeldung nicht überzeugen.

  • Rock Revolution
    Rock Revolution
    Developer
    Konami
    Release
    15.05.2009
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Rock Revolution
Rock Revolution im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Rock-Revolution-Spiel-4954/Tests/Rock-Revolution-im-Gamezone-Test-992199/
30.04.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/04/000587305.jpg
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