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  • Rock Revolution im Gamezone-Test

    Die DS-Version war keine Revolution. Kann die Heimvariante aufgrund der Instrumenten- unterstützung überzeugen?

    Lange vor den gegenwärtig beliebten Instrumenten-Simulationen legte unter anderem Konami die ersten Steine für dasjenige Fundament, auf dem auf Musik basierende Reaktionsspiele heute nun aufbauen. Wer weiß, ob es ohne "Beatmania" oder "Dancing Stage" überhaupt ein "Guitar Hero" oder "Rock Band" gegeben hätte. Während das japanische Unternehmen vor allem in fernöstlichen Gefilden sehr erfolgreich zahlreiche Serien vermarkt, nutzen Activision wie auch EA die Lücke im westlichen Markt aus. Musikspiele gehören mittlerweile zu den umsatzträchtigsten Spielen der Branche, kein Wunder, dass Konami nun mit "Rock Revolution" zurückschlägt und ihrerseits versucht, eine Band-Simulation unters Volk zu bringen. Doch reichen zehn Jahre Erfahrung im Sektor aus, um die übermächtige Konkurrenz in die Tasche zu stecken? Das wollen wir im Folgendem herausfinden und klären!

    Rock Revolution Rock Revolution Vor einigen Tagen widmeten wir uns der Handtaschenversion von "Rock Revolution" für den Nintendo DS und attestierten ein eher bescheidenes Ergebnis. Die gewaltigen Schwächen in Sachen Gameplay und Musikgestaltung trübten aber nicht die Aussichten, endlich die Plastikklampfe und das ION Drum Set an die Xbox 360 anzuschließen und zur Heimvariante abzurocken. Hoffnung auf Besserung war schließlich vorhanden, denn immerhin bringt Konami satte zehn Jahre Berufserfahrung im Marktsegment der Musikspiele mit sich und ist einer der Mitbegründer des Genres.

    Die Rock-Revolution?

    Die Songliste des Spiels:·All My Life·All the Small Things·Am I Evil?·Are You Gonna Be My Girl·Bad Reputation·Blitzkrieg Bop·Chop Suey!·Cum on Feel the Noize·Dance, Dance·Detroit Rock City·Diary of Jane·Dirty Little Secret·Dr. Feelgood·The End of Heartache·Falling Away from Me·Given Up·Heading Out to the Highway·Highway Star·Holy Wars… The Punishment Due·Joker & the Thief·Kiss Me Deadly·Last Resort·Magic Man·No One Like You·Our Truth·Pain·Paralyzer·Pull Me Under·Round and Round·Run to the Hills·Sk8er Boi·Somebody Told·Spoonman·The Spirit of Radio·Still of the Night·Stone Cold Crazy·Walk·We’re Not Gonna Take It·White Room·Won’t Get Fooled Again·Youth Gone Wild

    Der Hauptbildschirm führt uns hinter die Kulissen der Musiklegenden. Auf dem Sofa sitzt der derzeitig gewählte Rocker und aalt sich in seinem Ruhm, während das schicke Menü die zahlreichen Möglichkeiten von "Rock Revolution" offenbart. Auf dem ersten Blick erinnert die Auswahl an die anderen Genrevertreter: Es wird eine umfangreiche Karriere, ein schnelles Spiel und ein Onlinemodus offeriert. Den ersten Schlag uns Gesicht bekommen Fans solcher Band-Simulationen schon mit der Auswahl der möglichen Instrumente. Konami unterstützt gängige Gitarren und Schlagzeug-Controller, von einem Mikrofon ist auf der Verpackung weit und breit keine Rede. Und tatsächlich fehlt im Spiel jedwede Möglichkeit zu singen. Hier wollte man sich wohl keine Konkurrenz zur hauseigenen Produktion "Karaoke Revolution" schaffen.

    Für Spieler ohne stimmlicher Begabung ist es einerlei, diejenigen greifen zu den vorhandenen Controllern aus den "Rock Band" oder "Guitar Hero" Bundles und rocken drauf los. Die Karriere unterscheidet sich gewaltig von der Konkurrenz, erinnert uns aber frappierend an altbekannte Modi aus "Dancing Stage" und Co.! Ihr bekommt Songs vorgesetzt und müsst diese entweder schaffen, oder aber bestimmte Bedingungen erfüllen. Zum Beispiel müssen Punktevorgaben eingehalten oder dürfen "giftige" Noten nicht gespielt werden. Einige Aufgaben eures Managers werden euch aber zur Weißglut treiben, vor allem, weil der Schwierigkeitsgrad stark ansteigt und die Missionen extrem gutes Können abverlangen. Zum Teil müssten Songsteile sogar komplett auswendig abgespult werden - was wohl die wenigsten noch schaffen werden. Natürlich kann man die komplette Karriere auch auf den niedrigsten Schwierigkeitsgraden absolvieren, dadurch weitere virtuelle Ebenbilder freischalten und Ruhm ernten, wirklich belohnende Erfolge in Form von Achievements gibt es aber eher nur für das Absolvieren der Eliteklasse.

    Einmal Hand angelegt, kommt aber durchaus bei dem einen oder anderen Song Spaß auf. "Sk8ter Boi" z. B. macht sowohl auf der Gitarre, als auch auf dem Schlagzeug mal richtig Laune und dürfte immer wieder gespielt werden. Auch "The End of Heartache" eigentlich von Killswitch Engage ist unterhaltsam - vor allem soundtechnisch nicht mehr ganz so schwächlich auf der Brust, wie noch in der Nintendo DS Fassung. Doch relativ schnell ärgert man sich als erfahrener "Guitar Hero" oder "Rock Band" Spieler über oftmals uninspirierte sowie fast gar maschinell erstellte Notenfolgen. Wer mit der heutigen Konkurrenz aufgewachsen ist, weiß an Gitarrenspiel angelehnte Abfolgen zu schätzen. "Rock Revolution" aber liefern stereotypische sowie oftmals extrem springende Noten, welche irgendwie nichts mit der Musik gemeinsam haben. Durch Überlagerung mehrerer Tasten wird zusätzlich bei einigen Songs der Schwierigkeitsgrad künstlich angehoben, wobei man sich dabei schier die Finger beim schredden abbricht. Nur komisch, dass wirklich knallharte Metal-Opern wie "Run To the Hills" plötzlich wie ein Volksmusiktitel spielbar werden, während manch seichter Rock-Pop kaum spielbar ist. Ein weiteres Beispiel ist auch "Pull Me Under", ein Song von Dream Theater und auch bekannt aus "Guitar Hero World Tour". Dieser ist auf dem Schlagzeug trotz recht übler Doublebass und schnellen Drumsolis ein auch auf dem Experten-Schwierigkeitsgrad recht human zu spielender Song. Die Zuordnung der Notencharts passt einfach nicht zu den gewählten Songs und mindert extrem das Spielgefühl. Beim Schlagzeug mag dies aber auch an der Problematik liegen, dass der offizielle Konami-Controller mit sieben Pads bei uns nicht erhältlich ist und selbst beim ION Drum-Rocker auf eine Fünf-Tasten-Belegung zurückgegriffen werden muss.

    Solide, aber mit deutlichen Schwächen

    Rock Revolution Rock Revolution Typisch für Konami-Musikspiele ist die Präsentation und die Auslegung des Gameplays. Die Bühnenbilder sind recht farbenfroh und erinnern an TV-Shows oder eben Konamis "Karaoke Revolution". Bewaffnet mit Gitarren, einem Mikrofon und den Drumsticks begeben sich die virtuellen Rocker auf die Bühne, wobei euer gewähltes Ebenbild ebenfalls mit von der Partie ist. Einen entsprechenden Charaktereditor gibt es aber leider nicht. Nichts desto weniger geben die Musiker ihr Bestes und schaffen es tendenziell auch, den Song showtechnisch gelungen in HD-Optik zu präsentieren. Während die glitzernde Show eher Geschmacksache ist, herrscht bezüglich des Konzertpublikums eine allgemeine Meinung: Die Masse aus Klonfans, die mit immer wiederholenden Gesten die Stars feiert, wirkt wie aus einem anderen Jahrtausend.

    Ebenfalls angestaubt wirkt, zumindest für "Rock Band" und "Guitar Hero" Spieler, das Spielinterface. Dieses ist aber ganz klassisch der typischen "Bemani"-Tradition gehalten und zeigt die Noten auf einem flachen 2D-Band. Daher kommen diese nicht wie gewohnt aus dem Raum, sondern laufen von oben nach unten auf die Spiellinie zu. Hat man sich an diese Ansicht gewöhnt, was Kennern von "Beatmania" und Co. sehr leicht fallen wird, geht auch hier die Handhabe flott von der Hand.

  • Rock Revolution
    Rock Revolution
    Developer
    Konami
    Release
    20.05.2009
    Leserwertung
     
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Rock Revolution
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http://www.gamezone.de/Rock-Revolution-Spiel-4954/Tests/Rock-Revolution-im-Gamezone-Test-992207/
11.05.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/05/saffrafrwf43.jpg
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