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  • Rock'n Roll: Rock the House - Leser-Test von RAMS-es

    Rock'n Roll: Rock the House - Leser-Test von RAMS-es Rock'n Roll

    Viele halten TURRICAN für das spielerisch beste Produkt aus dem Hause Rainbow Arts, ich bin aber der Meinung, daß ROCK'N ROLL aus dem Jahr 1989 in der Amiga Version ihr bestes Produkt war. Dank der einfachen aber präzisen Maussteuerung, die auch auf den Personal Computer erhalten wurde, ist uns ein einfaches und geniales Geschicklichkeitsspiel geschenkt worden, wie es danach nur noch wenige gegeben hat.

    Keine Helden oder Raumschiffe gibt es bei ROCK'N ROLL, nur einen kleinen blaugetupften Ball. Man muß auch keine Prinzessin erretten oder Horden böser Aliens bekämpfen, sondern nur den Ausgang finden. Diese eigentlich einfach klingende Aufgabe muß man 32 mal erfüllen, um das Spiel erfolgreich abschließen zu können. Die Spielfläche, über die man die Kugel mit der Maus führt, liegt und besser gesagt schwebt über einem tödlichen Abgrund. Es ist also unsere Aufgabe möglichst nicht über den Rand zu steuern, ansonsten ist ein Absturz in den Abgrund im Regelfall nicht mehr zu vermeiden. Aber nicht nur der Abgrund ist tückisch, sondern es gibt auch Schwachstellen auf dem Spielfeld. Wenn man mit seiner Kugel darüberfährt, lösen sich die Bodenplatten auf und stürzen ab.

    Der Weg durch die Labyrinthe führt über die unterschiedlichsten Beläge, wie zum Beispiel über Rutschen und Brücken. Auf Eis kommt die Kugel leicht ins Rutschen und Pfeile lassen den Ball nur in eine Richtung rollen. Einige Abschnitte sind durch pulsierende Energiefelder abgeschirmt, die sich rhythmisch ein- und ausschalten. An anderen Stellen gilt es Schiebetore zu überwinden. Diese schließen und öffnen sich in bestimmten Intervallen. Wird man eingeklemmt verliert etwas Lebensenergie. Genau das Gleiche passiert auch, wenn man in Berührung mit einer der zahlreichen Säurepfützen oder Energiebarrieren kommt. Auf der anderen Seite gibt es Hilfsmittel, die einem das Fortkommen sehr erleichtern. Röhren transportieren den Bal sicher über längere Strecken und Teleporter bringen die Kugel an einen anderen Fleck im Level.

    So weit wäre alles gut, aber da gibt es noch die zahlreichen Türen, die geöffnet werden wollen. Dazu benötigt man verschieden farbige Schlüssel, die oft weit verstreut in den Stages zu finden sind. Es gibt zudem noch Schalter, die, die verschiedensten Funktionen haben können. So wechselt die Pfeilrichtung an der eine Stelle, bei einer anderen öffnet sich ein Durchgang. Wichtig für das Überleben sind auch die zahlreichen Shop Felder. Dort kann man, eine gefüllte Börse vorausgesetzt, allerlei nützliche Extras erwerben. Alles was das Spielerherz begehrt wird angeboten. So kann man sich mit mehr Tempo ausstatten und so schneller gefährliche Bruchstellen überwinden. Gepanzert lassen sich Mauern sprengen und so neue Wege beschreiten. Spikes sorgen dafür, daß die Schlüpfrigkeit auf den gefrorenen Flächen abnimmt. Besonders wichtig sind Fallschirme, die einen vor dem Abstürzen bewahren. Sollte man etwas klamm sein, kann man auch mit Lebensenergie bezahlen. Auch Bausets zum Brückenbauen sind zu erwerben. Man sollte sich aber nicht allzu lange mit solchen Dingen aufhalten, denn es wird auf Punkte und Zeit gespielt. Punkte erhält man, wenn man die herumliegenden Diamanten aufsammelt. Für jeden Level werden die Bestzeiten separat abgespeichert.

    Für ausreichende Motivation ist also gesorgt. Die 32 Level sorgen für andauernden Spielspaß. Die zahlreichen Bonusräume sorgen immer wieder für Überraschungen. Durch die zahlreichen Spielelemente wird der Gamer am Anfang zwar etwas verwirrt, aber man spielt sich schnell ein. Solch komplexe Geschicklichkeitsspiele findet man nicht jeden Tag. Die technische Ausführung ist ebenfalls von den Programmierern gut gemeistert worden. Auf dem Amiga und dem Atari ST wurde ausgezeichnete Arbeit im Bereich Grafik geleistet. Dabei hat der Atari ST leichte Defizite beim Scrolling. Auch in Sachen Sound liegt das System hinter dem Amiga, Die herrlichen Rock Musikstücke krachen wirklich gut aus den Lautsprechern Das Herzstück des Spiels die hervoragende Steuerung mit der Maus wurde exzellent gestaltet, so daß ein exzellentes Spielgefühl geboten wird. Rainbow Arts hat mit ROCK'N ROLL ein wahres Meisterwerk abgeliefert (ich bin nun einmal ein echter Fan des Spiels) und ich kann es jedem Zocker nur empfehlen, mal ganz abgesehen davon, daß derzeit in diesem Genre eher eine Flaute an Neuveröffentlichungen vorherrscht.

    Text von Andreas Joachim Mergner

    Negative Aspekte:
    Wo`? Was?

    Positive Aspekte:
    Pefektion! Super Musik, erstklassige Steuerung und eine nette Spielidee!

    Infos zur Spielzeit:
    RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Rock\'n Roll

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: RAMS-es
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
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  • Rock'n Roll
    Rock'n Roll
    Publisher
    Rainbow Arts
    Developer
    Rainbow Arts
    Release
    1989
    Leserwertung
     
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1000949
Rock'n Roll
Rock'n Roll: Rock the House - Leser-Test von RAMS-es
http://www.gamezone.de/Rockn-Roll-Classic-30630/Lesertests/Rockn-Roll-Rock-the-House-Leser-Test-von-RAMS-es-1000949/
21.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/09/1266_b1_1_.jpg
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