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  • Rumble Roses im Gamezone-Test

    "Sex sells!" Das hat Publisher Konami wohl eindeutig erkannt. Nicht anders ist zu erklären, dass mit "Rumble Roses" nun ein Wrestlingspiel auf den Markt gekommen ist, welches nicht mit weiblichen Reizen geizt. Habnackte Tatsachen und tolle Kameraeinstellungen lassen fast jeden männlichen Spieler vor seinem TV Gerät sabbern. Damit den schlagwütigen Schönheiten spielerisch nicht ganz untergehen, hat sich Konami einen im Genre namenhaften Entwickler an Bord geholt: Niemand anderes als Yuke's hat diese Aufgabe übernommen. Ein Entwickler, der sich vor allem durch die Smackdown-Serie einen Namen gemacht hat.

    Konami plant mit "Rumble Roses" sicherlich keinen Konkurrenzkampf mit dem Genreprimus von THQ. Die Philosophie ist klar erkennbar: Statt einer aussagekräftigen Lizenz mit den WWE Superstars und einem absolut realistischen Gameplay, versorgt uns Konami mit scharfen Miezen aus der ganzen Welt. Allein schon das Intro macht es jedem klar: Halbnackter Hintern sowie wohlgeformte Brüste schwingen sich durch die Kameraperspektive, die Schönheiten zeigen ihre gepuderten Nasen sowie das gestriegelte Haar und tanzen graziös im Rampenlicht. Hat man sich an dem durchaus aufreizenden Intro satt gesehen, kann es endlich losgehen. Denn hinter der sexy Fassade sollte sich ja zumindest im Ansatz ein Wrestlingspiel verbergen.

    Die Schönsten der Welt reisen an

    Rumble Roses Rumble Roses Im Storymodus wählt man aus den anfangs zehn vorhandenen Amazonen seine Favoritin aus. Wer die Wahl hat, hat die Qual, denn jede Kämpferin hat ihre eigenen Reize. Eine Lehrerin zeigt sich unerschrocken und forsch, die katzenhafte Evil Rose agil und wohl geformt. Das texanische Cowgirl in Kuhfell gekleidet hat aber genauso ihre Vorzüge wie eine strenge Krankenschwester, die Ninjabraut oder ein Popsternchen. Unterschiedlicher hätten die Entwickler die Grazien nicht gestalten können und so erfreut man sich an der vorbildlichen Vielfalt. Jede Kämpferin nimmt aus einem bestimmten Grund am Turnier teil, was sich natürlich im weiteren Verlauf des Storymodus zweigen wird. Dadurch gesellen sie sich auch entweder der Guten oder Bösen Seite bzw. Gesinnung hinzu. Fleißige Spieler schalten zu jeder Amazone das gegenteilige Alter Ego frei. Somit umfasst die Riege letztendlich beachtliche 22 Damen. Ein weiteres Kriterium für die Wahl, zumindest wenn einige Charaktere schon einmal gespielt wurden, ist letztendlich auch deren Bewegungsvielfalt: Die Judokämpferin ist im Wresting eher unbeholfen, während Popsternchen Aisha sich vor allem auf Submission-Griffe versteht. Die junge und hübsche Reiko dagegen versteht es, besonders harte Attacken auszuführen, die aufs Herz gehen.

    Rumble Roses Rumble Roses Ist die Wahl getroffen, steht die Heldin nun einigen Gegnerinnen gegenüber, welche nach und nach ausgeknockt werden. Zwischen den einzelnen Kämpfen wird die für jede Person erstellte Story in kleinen, aber netten Videosequenzen weiter erzählt. Hier liefern sich die Mädels typisch zickige Wortgefechte, aber auch schnulzige Freundschaften entstehen. Der Grund der Teilnahme wird somit immer klarer: Einige kommen aus Eifersucht, andere wiederum sehen das Preisgeld oder aber einen würdigen Kampf gegen eine Rivalin als Ziel. Tiefgründige Verläufe sollte man aber nicht erwarten, vielmehr wirken einige Storys weit hergeholt bzw. skurril. Letztendlich laufen aber alle auf den letzten Showdown mit der mysteriösen Lady X hinaus. Was es mit dieser Person auf sich hat, soll an dieser Stelle noch ein Geheimnis bleiben.

    Wenn sich Frauen prügeln

    Rumble Roses Rumble Roses Ob "Rumble Roses" nur ein Spiel für Voyeure ist, oder auch noch andere Qualitäten besitzt, zeigt sich in einem der drei vorhandenen Ringen bzw. später auch im Schlammbad. Hier müssen unsere Raufboldinen ihr Können unter Beweis stellen. Mit der Verpflichtung von Yuke's hat Konami einen guten Riecher bewiesen: Zwar kommt das eigentliche Gameplay von "Rumble Roses" sicherlich nicht an einen Knaller wie "Smackdown vs. Raw" heran, doch sind Grundzüge aus eben diesem Spiel erkennbar. Diese zeigen sich vor allem in der Ausführung aller Aktionen. Wenn auch deutlich für ein eher arcadelastiges Spiel abgespeckt, so können die einzelnen Aktionen sehr ähnlich ausgelöst werden. Je ein Knopf wurde mit Laufen, Schlagen sowie dem Pin und letztendlich auch dem Griff belegt. Aus dem Griff heraus lassen sich die spektakulären Moves ausführen, indem zusätzlich eine Richtung eingegeben wird. Von einfachen Schlägen, Tritten oder einem Closeline über Drop Kicks und einem Superplex bis hin zur hammerharten Power Bomb lässt sich damit schon fast alles abdecken. Dazu kommen noch diverse Würge- und Aufgabegriffe hinzu, bei deren Anblick man schon mal vor Schmerz das Gesicht verzieht.

    Rumble Roses Rumble Roses Einsteiger freuen sich darüber, dass die Aktionen schon nach einer recht geringen Spielzeit einfach von der Hand gehen. Schläge und harte Moves wechseln sich recht schell und gekonnt ab. Leider fehlt dem Wrestlingfan hier sicherlich die Spieltiefe. Denn an die Aktionsvielfalt eines "Smackdown vs. Raw" kommt Konamis "Rumble Roses" bei weitem nicht heran. Dafür muss aber nicht erst ein Studium in Wrestling abgeschlossen werden, um mit den Schönheiten erste Erfolge feiern zu können. Dies zeigt sich auch beim Blocken bzw. Kontern. Auch hier erkennt man die Wurzeln des Entwicklers. Schläge müssen mit der Block- und der Schlagtaste und Griffe in dem Fall natürlich mit der Block- und Grifftaste gleichzeitig abgewehrt werden - gutes Timing natürlich vorausgesetzt! Vorrausschauendes Denken und ein gewisses Gefühl dafür, was als Nächstes folgen wird, wirkt sich vorteilig aus. Das Kontern kommt nicht zu kurz und geht ebenfalls intuitiv von der Hand. Variantenreicher wird das Gameplay noch durch zusätzliche Finishing-Moves. Sobald eine Leiste voll aufgeladen ist, lässt sich dieser anhand einer Taste schnell ausführen und hinterlässt deutlich Schaden an der Gegnerin. Somit kann das Gameplay durchaus unterhalten, weißt aber nicht die Dynamik und Vielfalt von Yuke's hauseigener Konkurrenz auf.

    Wenig Abwechslung im Ring

    Rumble Roses Rumble Roses Fast schon ärgerlich dürftig fällt leider der Umfang des Spiels aus: Neben dem Storymodus, welcher keine vollwertige Karriere mit evtl. sogar eigenen Entscheidungen ersetzen kann, bietet "Rumble Roses" dem potenziellen Kunden nur noch den Schaukampf. Neben der 2-Spieler Variante kann dieser Modus immerhin auch noch einen Titelkampf sowie die Titelverteidigung bieten. Hierzu muss die Gesinnung einer graziösen Schönheit aber erst auf 100 Prozent steigen - sei es Böse oder auch Gut! Vor einem Kampf können dazu verschiedene Aufgaben übernommen werden, welche die Gesinnung beeinflussen. Beispiel: Man nutzt keine unfairen Waffen, siegt ohne eine zu Boden gegangene Rivalin zu attackieren oder nutzt die Finisher. Äußerst negativ zu vermerken sei an dieser Stelle, dass jede Maid entweder nur als gute oder als böse Ausgabe in diesem Modus zur Verfügung steht. Durch den Sieg im Titelkampf wiederum lassen sich dann Galerien für die Kämpferinnen freischalten. Vor allem Voyeure kommen hier auf ihre Kosten. Neben personellen Daten, der Einlaufmusik und Sprachsamples könnt ihr hier die halbnackten Tatsachen durch eine frei verstellbare Kamera im Trainingsraum oder am Strand beim Sonnenbad genau betrachten. Ansonsten werden noch diverse Kleidungsstücke im Storymodus freigespielt - mehr bietet "Rumble Roses" aber nicht. Abwechslungsreichere Modi und andere Varianten wie Tag-Team oder Hardcore sucht man leider vergebens.

    Weibliche Reize, wohin man auch sieht!

    Rumble Roses Rumble Roses Die Mädels locken nicht nur durch ihren Köperbau und der knappen Bekleidung vor allem die männlichen Spieler vor den TV-Bildschirm. Konami und Yuke's entwickelten mit "Rumble Roses" ein wirklich ansehnliches Spiel für die doch schon betagte Playstation 2. Die Charaktermodelle sind wunderschön ausgearbeitet, wohl proportioniert und ihre dezente Kleidung gefällt durch kleine Details wie Schmuck und Accessoires. Erstaunlich gut wirkt auch das Haar, bei dem jede einzelne Strähne sichtbar ist. Sobald eine Dame die Bühnenfläche betritt und ihre Show zum Besten gibt, sollte man den Controller einfach mal beiseite legen. Die Animationen inklusive wackelnder Oberweite und graziöser Beinbewegung in den Einlaufsequenzen werden oftmals mit pompösen Pyroeffekten und Kameraeinstellungen begleitet. Erfreulich ist dabei übrigens auch, dass jedes Fräulein mit ihrer eigenen Show auftritt und dazu auch eine eigene Einlaufmusik aufweisen kann. Wer genau hinhört und zu den tanzenden Konami-Spielern gehört, erkennt bei Reiko sogar einen netten Rockremix eines bekannten Songs.

    Rumble Roses Rumble Roses Die Kämpfe stehen der Einlaufsequenz aber in nichts nach, denn auch hier überzeugen die grafischen Aspekte. Die meisten Aktionen gehen fließend ineinander über und werden zumeist durch eine gelungene Kameraeinstellung dargestellt - vor allem längere Aktionen profitieren hiervon. Schwungvoll und pompös krachen hier die Leiber aufeinander und bringen den Ring (auch optisch) zum Beben. Das recht gelungene Publikum gefällt und unterstützt den Showkampf aus vollem Halse. Bei Pins zählt man schon mal gerne mit und sehenswerte Aktionen werden mit lautem Gebrüll belohnt. Eine echte Stadionatmosphäre kommt zwar noch keine auf, doch wird das Spielgeschehen ohnehin noch mit rockigen Musikstücken begleitet. Diese hätten aber durchaus abwechslungsreicher und vielfältiger ausfallen können. Aufgrund weniger Tracks macht sich hier, sofern man auf die Musik überhaupt hört, etwas Langeweile breit. Wer nun unbedingt Fehler suchen möchte, wird diese aber auch finden. Die Lippensynchronisation in den Videosequenzen hätte besser ausfallen können, manchen Moves scheinen unbeholfen und der Schlamm am Strand wirkt doch etwas fad und surreal. Zudem wird das Ganze hin und wieder von einem starken Kantenflimmern begleitet - Kleinigkeiten, welche den Gesamteindruck der optischen Präsentation nicht auffällig schmälern.

    Rumble Roses (PS2)

    Singleplayer
    7,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    scharfe Optik mit scharfen Mädels für noch schärfere Männer
    unterhaltsames und einsteigerfreundliches Gameplay
    mangelnde Spieltiefe
    zuwenig Spielmodi
  • Rumble Roses
    Rumble Roses
    Developer
    Konami
    Release
    16.02.2005

    Aktuelle Sportspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von WWE All Stars Release: WWE All Stars THQ
    Cover Packshot von Pro Evolution Soccer 2010 Release: Pro Evolution Soccer 2010 Konami
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Rumble Roses
Rumble Roses im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Rumble-Roses-Spiel-31105/Tests/Rumble-Roses-im-Gamezone-Test-990181/
28.02.2005
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