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  • Rumble Roses XX im Gamezone-Test

    Des Polygon-Voyeurs Paradies entpuppt sich als spielerische Pleite. Warum der Vorgänger besser war, lest ihr im Test!

    Es ist es wieder soweit: Konami lässt die reizvollen Prügeldamen zum zweiten Mal auf die männlichen Spieler los und hofft noch immer auf das alte Patentrezept "Sex sells!". Dass aufgrund nahezu nackter Tatsachen, aufreizenden Kameraperspektiven und stets üppig wackelnder Oberweiten pubertierende Jugendliche vor der Glotze zum sabbern anfangen, ist bei "Rumble Roses" wohl das wichtigste Verkaufsargument. Auf der Xbox 360 kommt der Titel im optisch neuen Gewand und mit dem Zusatz XX daher - zu verstehen ist das aber leider nicht als XXL-Packung des PS2-Vorgängers. Die schlagwütigen Schönheiten haben ordentlich an Boden verloren und sorgen für ein einschläferndes Spielerlebnis. Warum die Klopperei der Smackdown-Entwickler nicht mehr überzeugen kann, lest ihr in unserem Test.

    Rumble Roses XX Rumble Roses XX Abermals steigen die heißen Anime-Damen aus aller Welt in den Ring, um anhand etwas deftigerer Ohrfeigen die wohl stärkste bzw. trickreichste Ringkämpferin auszumachen. Das Ziel ist der schmucke Meistergürtel, welcher mit viel Geduld, einigen Niederlagen und massig Siegen in eure Hände wandert. Mit von der Partie sind wie auch schon beim Vorgänger keine realen Superstars von beispielsweise der WWE, dafür aber wohlgeformte Miezen, welche nicht vor nackten Tatsachen zurückschrecken. Das aufreizende Intro macht einmal mehr mit tanzenden Mädels, knappen Bikinis und hautnahen Kameraperspektiven klar: Dieser Titel ist an die Voyeure gerichtet und soll männliche Spieler mit viel nackter Haut vor das TV-Gerät fesseln. Für uns stellt sich dabei aber die zentrale Frage, ob hinter der sexy Fassade auch ein ordentliches Wrestlingspiel steckt.

    Begehrliches Kader

    Rumble Roses XX Rumble Roses XX Wer die Wahl hat, hat die Qual: Mit zu Beginn zehn unterschiedlichen Kämpferinnen besteht eine durchaus nette Auswahl. Eine Lehrerin zeigt sich unerschrocken und forsch, die katzenhafte Evil Rose agil und wohl geformt. Das texanische Cowgirl im Kuhfell gekleidet hat aber genauso ihre Vorzüge wie eine strenge Krankenschwester, die Ninjabraut oder ein Popsternchen. Allesamt wurden aus dem PS2-Vorgänger übernommen, zusätzlich auch die jeweils gegensätzlichen Abbilder - was früher zumindest einmal als Gutes und Böses Ego dieser Personen galt. Entzogen hat man den Damen nämlich ihre Hintergrundstory: Einst traten alle aus persönlichen Gründen den Kampf im Ring an, davon ist in der Xbox 360-Fassung aber leider nichts mehr zu sehen. Wer seine Ohren spitzt und den meist stupiden Aussagen der holden Maiden lauscht, kann evtl. noch den einen oder anderen Aspekt heraushören. Warum diese Basis dem Rotstift zum Opfer fiel, bleibt wohl ein Geheimnis von Konami.

    Rumble Roses XX Rumble Roses XX Ein weiteres Kriterium für die Wahl der Kämpferin, ist letztendlich auch deren Repertoire an ausführbaren Moves: Die Judokämpferin ist im Wrestling eher unbeholfen, richtet aber mit ordentlichen Würfen hohen Schaden an. Das Popsternchen Aisha kennt sich vor allem mit Submission-Griffen gut aus, während die junge und hübsche Reiko eher ein Allround-Talent darstellt. Der Umgang mit den Damen will gelernt sein und deren Vor- und Nachteile müssen erst einmal herausgefunden werden. Nicht selten erringt man mit einer Person schnell Siege, während die gleiche Taktik bei der Wahl einer anderen Kämpferin einfach nicht mehr aufgeht. Von daher wird sich erst nach mehrmaligem Spielen eine Favoritin ausmachen. Wer fleißig in den Ring steigt, ordentlich Backpfeifen verteilt und eine Gegnerin nach der Anderen durch Pin oder KO aus dem Rennen wirft, wird noch einige weitere Heldinnen in das Hotpants-Kader aufnehmen und bekommt somit eine reichhaltigere Auswahl geboten. Wie auch schon beim Vorgänger spielen sich aber die jeweiligen Abbilder recht ähnlich, so dass effektiv nur die anfängliche Riege übrig bleibt.

    Übung macht die Meisterin

    Rumble Roses XX Rumble Roses XX Ganz neu in der XX-Variante ist das körperliche Training: Das Potenzial des gewählten Charakters wird durch jeden einzelnen Kampf beeinflusst. Jede Aktion und jeder Move verbessert die sportlichen Werte und sorgt dafür, dass sich die Attribute in den jeweiligen Bereich verbessern. Eine Auswertung nach jedem Kampf zeigt in den entsprechenden Disziplinen auf, wo sich eine Steigerung ausmacht. Damit trainiert ihr nicht nur Muskeln, sondern auch jeweils die Techniken und sorgt dafür, dass bestimmte Attacken deutlich effektiver ausfallen und damit mehr Schaden verursachen. Runderneuert zeigt sich auch die Persönlichkeit, welche sich nun nicht in einem guten oder bösen Ich wiederspiegelt, sondern in der Popularität unter den Zuschauern. Ihr beginnt neutral in der Mitte, die Gunst der Fans sinkt aber durch Niederlagen und unfaire Aktionen, während Siege für eine steigende Rate sorgen. Habt ihr 80% des Publikums auf eurer Seite, könnt ihr sogar mit der deutlich gestärkten Superstarversion der gewählten Kämpferin in den Ring steigen und genüsslich austeilen.

    Graziöse Frauen im Männersport

    Rumble Roses XX Rumble Roses XX Ob "Rumble Roses XX" nun ein Spiel für Voyeure ist oder neben weiblichen Reizen auch andere Qualitäten besitzt, zeigt sich letztendlich in den vier unterschiedlichen Ringen oder auf der Straße. Nach wie vor sind die Grundzüge deutlich erkennbar und lassen eine deutlich abgespeckte Variante der "Smackdown vs. Raw" Ableger erahnen. Konami tat gut daran, den für Wrestlingspiele bekannten Entwickler Yuke an Board zu holen, dennoch werden Fans den Tiefgang des genannten Spieleknallers deutlich vermissen. Das Repertoire an Moves für jede einzelne Raufboldin ist schlichtweg zu gering ausgefallen, um auch nach Stunden noch überraschende Aktionen auf den Bildschirm zu zaubern. Dennoch sind die Verrenkungen, Würfe und Schläge recht zahlreich und sorgen für einen bebenden Ring. Die Aktionen gehen, zumindest wenn man sich einmal mit der Steuerung der Damen vertraut gemacht hat, recht fließend ineinander über und sorgen für eine recht schnelle und optisch beeindruckende Keilerei. Nur selten wirken die Kämpferinnen unbeholfen, meist wenn im Sprint eine Aktion ausgeführt wird. Die Bewegungsfreiheit ist hier aber mit vier Richtungen zu stark begrenzt!

    Rumble Roses XX Rumble Roses XX Die Steuerung ist für Kenner der "Smackdown"-Serie längst bekannt: Sie erweist sich als intuitiv und damit auch für Anfänger leicht zu erlernen. Neben einer Taste für den Pin und einer, um die Herzensdame aus dem Trott in einen schnellen Schritt zu bringen, verbergen sich hinter zwei weiteren Tasten fast alle weiteren handgreiflichen Aktionen. Entweder ihr verteilt kräftig Tritte und Schläge und sorgt für rote Wangen oder setzt einen Griff an. Beide Aktionen werden durch zeitgleiches Drücken einer entsprechenden Richtungstaste und dem jeweiligen Standort bzw. Zustand der Kämpferinnen variiert und sorgen für schnell erlernbare Moves. Damit sind selbst knallharte und sehr schmerzvolle Angriffe wie eine Powerbomb, ein Drop Kick, eine Closeline oder aber diverse Würgegriffe (welche meist in muskelzerrenden Verknotungen ausarten) mit nur wenigen Handgriffen auf dem Pad möglich. Blocken könnt ihr natürlich auch, ihr müsst aber in etwa erahnen, was die Kontrahentin vorhat. Erfolgt ein Schlag, müsst ich durch gemeinsames Drücken der Schlag- und Blockstaste dagegenhalten. Erfolgreich ist die Aktion aber wiederum nur mit dem passenden Timing. Gewürzt wird die Mixtur noch mit verschiedenen Finishing-Moves, welche mit einer aufgeladenen Energieleiste ausgelöst werden und sowohl eine kleine Sequenz einleiten, als auch effektiv sind. Hier hat man die Auswahl erweitert und bietet z. B. einen Teamspecial an, wie auch altbekanntes. Negativ auffällig zeigt sich aber eine gewisse Unausgewogenweit zwischen den einzelnen Fighterinnen, mit etwas Kenntnis kann man durchaus mit einigen wenigen Handgriffen mit so mancher Dame sehr schnell siegen.

  • Rumble Roses XX
    Rumble Roses XX
    Developer
    Yukes
    Release
    19.05.2006
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Rumble Roses XX
Rumble Roses XX im Gamezone-Test
Des Polygon-Voyeurs Paradies entpuppt sich als spielerische Pleite. Warum der Vorgänger besser war, lest ihr im Test!
http://www.gamezone.de/Rumble-Roses-XX-Spiel-31106/Tests/Rumble-Roses-XX-im-Gamezone-Test-990786/
24.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/RRXX_21.jpg
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