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  • Runaway 2: The Dream Of The Turtle im Gamezone-Test

    Runaway 2 bietet uns klassische Point & Click-Mechanik und wirkt dabei so frisch wie nie zuvor.

    Eigentlich wollten Gina und Brian nur Urlaub machen, auf einer einsamen Tropeninsel voller Sonnenschein, Sandstränden und viel blauem Meer, als noch vor ihrer Ankunft auf einem abgelegenen Eiland alles ganz anders kam als geplant. Brian kann sich nur noch erinnern wie er Gina mit dem einzigen vorhandenem Fallschirm aus dem abstürzenden Flugzeug wirft, und das nächste woran er sich erinnert ist viel Grün, zertrümmertes Blech und ein abhanden gekommener Pilot.

    Von Plaudertaschen und Gepäckfächern

    Otto will uns zu einem Rundflug überreden Otto will uns zu einem Rundflug überreden Haben wir das nett inszenierte Intro hinter uns gebracht, welches bereits den gelungenen Comic-Stil des Spiels eindrucksvoll präsentiert, und können das erste Mal ins Geschehen eingreifen, stehen wir vorerst ziemlich alleine da. Unsere erste Aufgabe besteht darin einen Weg aus dem Dschungel zu finden in dem der klapprige Touristenschreck abgestürzt ist. Gina wieder zu finden steht erst an zweiter Stelle unserer gedachten Aufgabenliste. Während wir also das Flugzeugwrack nach nützlichen Dingen durchsuchen, machen wir auch schon Bekanntschaft mit der herrlichen deutschen Synchronisation des Titels, ganz so wie man es sich von einem qualitativ hochwertigem Adventure erwartet. Ebenfalls kennen lernen wir an dieser Stelle das etwas störrische Verhalten unseres Kursors, der mitunter das doppelte und dreifache anklicken von Objekten verlangt bis Brian endlich reagiert. Besonders das verlassen des jeweiligen Schauplatzes vollzieht er nur sehr unwillig. Davon abgesehen aber funktioniert das Interface sehr gut und erlaubt uns das komplette Spiel einzig mit der Maus zu bedienen. Denn wie heutzutage übrlich wandelt sich der Kursor automatisch sobald wir mit einem Objekt interagieren können, und durch dessen Funktionen schalten wir mit der rechten Maustaste durch, wohingegen wir mit der linken Maustaste die jeweilige Funktion wie "schauen", "nehmen" oder "benutzen" auslösen.

    Hunde die bellen, beißen nicht Hunde die bellen, beißen nicht Schieben wir den Mauskursor an den oberen Rand, wird das Icon für das Inventar, von dem wir noch rege Gebrauch machen werden, sowie das für die Optionen, eingeblendet. Im Inventar selbst lassen sich Gegenstände miteinander kombinieren oder benutzen. Um das Inventar zu verlassen, genügt es wiederum an den oberen oder unteren Rand des Schirms zu fahren, schon kehren wir zum Spiel-Bildschirm zurück. Haben wir in diesem Augenblick einen Gegenstand ausgewählt, bleibt dieser quasi am Kursor hängen und kann im Spiel benutzt werden. Wollen wir unseren Akteur bewegen, genügt es an die gewünschte Stelle zu klicken, schon bewegt er sich dorthin. Befinden wir uns an einem Ort der uns Zugang zu mehreren anderen orten bietet, und davon gibt es mehrere im Spiel, können wir die Laufsequenzen mit einem Doppelklick auch abkürzen und gelangen so direkt ans Ziel. Besonders bei orten die wir schon des öfteren besucht haben ist dies eine angenehme Erleichterung.

    Schön alle Gepäckfächer absuchen Schön alle Gepäckfächer absuchen Wie es sich für ein Adventure mit so viel Story gehört, gibt es viele und lange Gespräche mit allerlei Personen zu führen. Oft bekommen wir dabei auch die bekannten Multiple Joice Antworten kredenzt, aus welchen wir uns die jeweils passende aussuchen können. Im Endeffekt aber geht es meist darum alle möglichen Themen anzusprechen um möglichst viel über die seltsamen Vorgänge auf Hawaii zu erfahren, weshalb es plötzlich vor lauter Militär nur so wimmelt und warum unser alter Freund Joshua in einer Mönchskutte herumläuft. Bis es aber soweit ist, sind wir schon über die ersten knackigen Rätsel gestolpert, die es mitunter ganz schön in sich haben. Nicht, dass die Rätsel besonders unlogisch oder nicht nachvollziehbar wären, hat man sie gelöst erscheinen sie durchaus logisch, man kämpft lediglich damit, dass manche Orte mehrmals abgesucht werden müssen bis bestimmte Dinge erst freigegeben werden, und man so manche Dinge überhaupt nicht sieht, man muss sie anhand der eingeblendeten Hilfetexte erkennen. Als Beispiel sie Ottos Tasche genannt - Otto ist der Bruchpilot der uns im Urwald abstürzen lässt - welche wir gleich zu Beginn des Abenteuers unbedingt benötigen, bzw. das was sich darin befindet. Die Tasche selbst nämlich hängt im Dschungel in luftiger Höhe und ist mit dem Auge nicht auszumachen, erst wenn wir den Mauskursor über besagte Stelle streifen lassen, erscheint der Hinweis, dass sich an dieser Stelle etwas befindet. So etwas kann einem das Adventure-Leben ganz schön schwer machen, und wären nicht die vielen Hinweise die uns Brian auf unserer Suche gibt, könnte man an mancher Stelle schon verzweifeln. Denn eines ist klar, Runaway 2 bietet uns ausgewachsene Adventure-Kost die man nicht einfach schnell zu sich nimmt. Stattdessen muss man schon eine gehörige Portion Geduld mitbringen um es in vollen Zügen genießen zu können. Denn wie gesagt, die Rätsel sind nicht unlogisch, mitunter aber recht knackig.

    Technisches

    Sehr angenehm ist, dass man seinen Spielfortschritt jederzeit speichern kann. Etwas ungünstig dagegen ist das Lademenü wenn wir das Spiel frisch gestartet haben. Statt uns nämlich die Möglichkeit anzubieten direkt an der zuletzt gespeicherten Stelle fortfahren zu können, bekommen wir nur eine Kapitelauswahl kredenzt, woraufhin wir natürlich direkt am Anfang eines Kapitels ins Spiel einsteigen, statt an der gespeicherten Stelle. Um dorthin zu gelangen müssen wir erst mit der ESC-Taste das Spiel pausieren und können dort dann den gewünschten Spielstand laden.

    Nicht nur auf Hawaii warten die Rätsel auf uns Nicht nur auf Hawaii warten die Rätsel auf uns Die Comic-Grafik glänzt mit ihrem homogenen Erscheinungsbild sowie den gelungenen Animationen der Akteure. Die Charaktere sehen niemals so aus als wären sie nur ins Bild eingeblendet sondern verschmelzen angenehm mit dem Hintergrund. Zwar wird uns im Hintergrund nicht all zu viel Bewegung geboten, wohl auch deswegen um spielrelevante Dinge und Objekte nicht zu verstecken, trotzdem jedoch wirken die einzelnen Schauplätze sehr gelungen und sorgen für das erhoffte Tropen-Feeling, zumindest solange wir uns noch auf Hawaii befinden. Denn auch auf verschneite Berge verschlägt es uns auf der Suche nach Gina. Die Charaktere selbst gefallen besonders wegen ihrer gelungenen Animationen, die ihnen fast schon so etwas wie Leben einhauchen.

    Die Soundkulisse bietet uns neben den vielen bekannten Stimmen der Akteure auch viel musikalische Untermalung, passend zu den jeweiligen Örtlichkeiten. Dabei wird uns ein ziemlich breites Spektrum von Musikstücken geboten. Etwas lästig aber ist der immer wieder auftretende Tonknackser am Ende jedes gesprochenen Satzes. Leider konnten wir diesen Glitsch nicht immer nachvollziehen, manchmal trat er auf, dann wiederum konnte man recht lange spielen ohne ihn auch nur einmal zu hören.

    Gameplay

    Joshua - Das verrückte Genie Joshua - Das verrückte Genie Wovon Runaway 2 lebt ist natürlich der zur Schau getragene Humor. Kaum ein Wortwechsel vergeht ohne das einer der Gesprächspartner veräppelt wird, auf eine dumme Frage eine noch dümmere Antwort folgt oder schlicht gekonnt aneinander vorbeigeredet wird. Dazu gesellen sich Brians spitze und manchmal sogar zynische Bemerkungen zu allem und jedem, besonders wenn er wieder etwas Neues entdeckt hat, sowie seine aneinadergereihten Missglücke, die erst das Salz in der Adventure-Suppe darstellen. Und wer bereits den Vorgänger gespielt hat wird mit diesem Titel doppelt soviel Spaß haben, denn es fehlen auch nicht die Anspielungen auf Vergangenes ebenso wenig wie das Wiedersehen mit manch altem Bekannten, wie Joshua dem Neumönch.

    Und genau deswegen, weil sich der Titel sowieso die geübtere Kundschaft ausgesucht hat, kann man ihm auch die mitunter recht knackigen Rätsel nicht vorwerfen. Denn was ein Adventure-Crack ist, der weiß, dass man manchmal Gegenstände auch zweimal brauchen kann oder dass es nie schadet wenn man bereits besuchte Orte ein zweites Mal absucht, bevor man glaubt dort schon alles gefunden zu haben.

    Runaway 2: The Dream Of The Turtle (PC)

    Singleplayer
    8,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Liebevoll gestaltete Örtlichkeiten
    herrlich animierte Charaktere
    viele witzige Anspielungen
    angenehm großer Spielumfang
    "Spielfortschritt laden"-Funktion ist etwas versteckt
    manchmal Tonknackser am Ende der gesprochenen Sätze
  • Runaway 2: The Dream Of The Turtle
    Runaway 2: The Dream Of The Turtle
    Publisher
    dtp
    Developer
    Pendulo Studios
    Release
    15.08.2008

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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Runaway 2: The Dream Of The Turtle
Runaway 2: The Dream Of The Turtle im Gamezone-Test
Runaway 2 bietet uns klassische Point & Click-Mechanik und wirkt dabei so frisch wie nie zuvor.
http://www.gamezone.de/Runaway-2-The-Dream-Of-The-Turtle-Spiel-31110/Tests/Runaway-2-The-Dream-Of-The-Turtle-im-Gamezone-Test-991079/
07.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/R2_02.jpg
tests